Mittwoch, 29. November 2017

Remstal Gartenschau 2019

Lebendige Kunst bei der
Remstal Gartenschau 2019!


Foto: Remstal Gartenschau 2019 GmbH
 
Land Art Künstler David Klopp entwirft einzigartige Skulpturen für die Gartenschau – außerdem: neuer Name für die Remstal-Radroute, neues zu Hause für Bienen bei der Gartenschau und neuer gemeinsamer Internetauftritt der 16 Kommunen

Die Remstal Gartenschau 2019 wird um ein weiteres spannendes Kunstprojekt erweitert: Land Art Künstler David Klopp aus Winterbach entwirft für die Gartenschau-Kommunen einzigartige Skulpturen. „Lebendige Kunstwerke“ nennt der 33-Jährige seine Objekte, die aus Holz oder Weide gemacht sind und mitten in der Natur stehen. Gestern stellte der Künstler den (Ober-) Bürgermeistern bei der Gesellschafterversammlung seine Arbeit vor und erhielt viel Lob und Zustimmung. „David Klopp mit seiner Naturkunst passt einfach perfekt zu uns, denn wir wollen den Menschen die Natur wieder näher bringen. Dafür machen wir die Rems erlebbar, planen viele Renaturierungsmaßnahmen und können mit diesen Skulpturen weitere Akzente setzen“, sagte Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH heute bei der Pressekonferenz in Remseck am Neckar. Oberbürgermeister Dirk Schönberger pflichtete ihm bei: „Das, was uns Herr Klopp vorgestellt hat, ist wirklich beeindruckend. Ich könnte mir vorstellen, dass seine Kunstwerke Neugierige aus nah und fern anlocken werden.“ Neben dem Architekturprojekt „16 Stationen“, an dem 16 namhafte Architekten aus ganz Deutschland beteiligt sind, entsteht damit ein weiteres attraktives Kulturangebot im Remstal, auf das sich die Besucher im Gartenschaujahr freuen können.

Neuer Name für die Remstal-Radroute
Ebenfalls beschlossen in der gestrigen Gesellschafterversammlung wurde die Umbenennung der Remstal-Radroute in den Remstal-Radweg. Die Namensänderung geht einher mit der Streckenerweiterung, die für die Gartenschau vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club vorgenommen wird. Um den Besuchern im Jahr 2019 – aber auch weit darüber hinaus – einen attraktiven und durchgängigen Radweg durch die Gartenschau-Kommunen anzubieten, wird die Strecke im Westen bis Weinstadt-Endersbach und im Osten bis Aalen verlängert. „Damit kann der Radfahrer ab dem 10. Mai 2019 von Essingen bis Remseck durchfahren, wenn er möchte. Und auch für unsere Gartenschau-Kommune Korb, die bisher nicht am Radweg liegt, haben wir uns etwas einfallen lassen, hier wird eine sogenannte Themenschleife vorbeiführen“, erläuterte Englert der Presse.

Remstal Bienen-Route macht auf die bedrohte Tierart aufmerksam
Passend zum Bienen-Maskottchen der Remstal Gartenschau 2019 sind für das Gartenschaujahr zahlreiche Bienen-Routen geplant. Dafür arbeiten die Kommunen eng mit dem Württembergischen Landesverband der Imker zusammen. Jede Stadt und jede Gemeinde ist angehalten dem Imkerverband Blühflächen zu nennen, die bis zur Gartenschau in insektenfreundliche Blühflächen umgewandelt werden. Der bedrohten Tierart wird damit neuer Lebensraum geschaffen und die Besucher können sich auf reges Summen freuen.

Neuer gemeinsamer Internetauftritt der 16 Kommunen
Fast rund um die Uhr wurde in den vergangenen Tagen und Wochen an dem neuen Webauftritt der Remstal Gartenschau 2019 gearbeitet. Jetzt ist die neue Seite endlich fertig. Ab sofort sind alle Informationen der 16 Städte und Gemeinden zum Thema Gartenschau auf einer Seite zu finden – von geplanten Projekten, über aktuelle Mitteilungen, bis hin zu den Mitmachangeboten der Kommunen. Thorsten Englert zeigte sich bei der heutigen Pressekonferenz in Remseck am Neckar mehr als erleichtert, dass die Website online gegangen ist. „Alles, was wir für die Remstal Gartenschau anpacken, ist nachhaltig und innovativ. Zum einen möchten wir den Gartenschau-Gästen und Besuchern die Informationssuche so einfach wie möglich gestalten, zum anderen aber auch viele Jahre darüber hinaus eine attraktive Website anbieten, auf der Sie geballte Informationen zum Remstal finden können“, so Englert. Neben den 16 Unterseiten für die Gartenschau-Kommunen, gibt es noch ein weiteres Highlight im neuen Internetauftritt zu entdecken. Ab sofort können sich die Besucherinnen und Besucher durch die vier großen Schwerpunktthemen der Remstal Gartenschau durchklicken. Neben Natur und Bewegung werden auch Kultur und Genuss im Gartenschaujahr intensiv bespielt. All diese Seiten werden Woche für Woche auf den neusten Stand gebracht und unentwegt erweitert. „Ich glaube ich spreche hier für alle 16 Gartenschau-Kommunen, wenn ich sage, dass diese Website und die damit verbundene tolle Zusammenarbeit zwischen den Städten und Gemeinden wirklich keine Selbstverständlichkeit ist. Wir können mehr als stolz sein“, betonte Oberbürgermeister Dirk Schönberger aus Remseck am Neckar.

Remstal Gartenschau 2019
Erstmals verwandelt sich ein ganzes Tal mit 16 Städten und Gemeinden in einen riesigen Garten. Die einzigartige Vielfalt des Remstals wird vom 10. Mai bis 20. Oktober 2019 in Szene gesetzt.
Die 16 Städte und Gemeinden entlang der Rems (von der Quelle zur Mündung)
Essingen – Mögglingen – Böbingen an der Rems – Schwäbisch Gmünd – Lorch – Plüderhausen – Urbach – Schorndorf – Winter-bach – Remshalden – Weinstadt – Korb – Kernen im Remstal – Fellbach – Waiblingen – Remseck am Neckar

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Freitag, 10. November 2017

Schwarzwald: Tipps für den Winter

Winter-Tipps für Schwarzwald-Urlauber



Winter und Schwarzwald, das passt! Mehr als 70 Gipfel ragen in Deutschlands höchstem Mittelgebirge zwischen 1000 und 1493 Meter hoch auf. Zwischen Karlsruhe im Norden und der Schweizer Grenze im Süden gibt es also beste Aussichten auf Wintervergnügen aller Art. 


Ob Pistenspaß, Entspannung in Schwarzwälder Thermen oder Kulturgenuss: Auf 67 Seiten nennt das aktuelle „Gäste-Journal“ der Schwarzwald Tourismus GmbH eine Fülle von möglichen Entdeckungen und Abenteuern und listet schwarzwaldweit mehr als 400 Veranstaltungen bis März 2018 auf. Es ist kostenlos in Tourist-Informationen oder bei Gastgebern zu bekommen oder kann angefordert werden unter Tel. 0761.896460, www.schwarzwald-tourismus.info


Einstimmung auf den Schwarzwald-Winter: Weihnachtsmärkte
In den Dörfern und Städten im Schwarzwald ist die Vorweihnachtszeit vielleicht noch heimeliger als anderswo. Zu erleben ist das auf rund 200 Weihnachtsmärkten in der Ferienregion: Hier mischt sich frische Luft mit dem Aroma von Glühwein, gebrannten Mandeln und warmen Maronen. Darunter sind zahlreiche kleine Märkte mit besonderer Atmosphäre zu finden: Romantisch im Wald präsentiert sich am 24./25. November 2017 der Weihnachtsmarkt rund um den Stöcklewaldturm bei Furtwangen im mittleren Schwarzwald. Die beleuchtete Burgruine in Bad Teinach-Zavelstein im nördlichen Schwarzwald ist am 9./10. Dezember 2017 Kulisse für das weihnachtliche Markttreiben. In Sasbachwalden im mittleren Schwarzwald lockt vom 1. bis 3. Dezember auch ein glutenfreier Weihnachtsmarkt. Eine Liste aller Weihnachtsmärkte gibt es unter www.winter-schwarzwald.info




Der „andere“ Cézanne in Karlsruhe
Paul Cézanne (1839-1906) hat als Maler, Zeichner und Aquarellist ein überaus facettenreiches Werk geschaffen. Die Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe zeigt die inneren Zusammenhänge der verschiedenen Phasen und Entwicklungen des französischen Künstlers auf. Statt der klassischen chronologischen oder nach Bildgattungen geordneten Werkbetrachtung sind in Karlsruhe rund 100 Gemälde verschiedener Gattungen und Schaffensphasen unter dem Motto „Metamorphosen“ nebeneinander zu sehen. Damit wird Cézannes Werk erstmals als Einheit erfahrbar. Die Ausstellung ist bis 11. Februar 2018 geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Infos unter Tel. 0721.9262696, www.cezanne-in-karlsruhe.de


Eiskalte Kunst: 2. Schneeskulpturen-Festival in Bernau
Dass man aus Schnee wahre Kunstwerke zaubern kann, lässt sich in Bernau bestaunen: Vom 25. bis 30. Januar 2018 gestalten Künstler mit Schaufeln, Spaten und Schäleisen ihre Werke beim „2. Schneeskulpturen-Festival“ im südlichen Schwarzwald.  Interessierte können das Schaffen auf dem Plateau inmitten des Skigebiets Köpfle/Spitzenberg direkt verfolgen. Bei Dunkelheit wird die Open-Air-Galerie aus acht Schneeskulpturen stimmungsvoll beleuchtet. Wer seinen Orientierungssinn testen möchte, darf sich in Bernau auf eine weitere Attraktion freuen: Bei guter Schneelage soll vom 29. Januar bis 11. Februar 2018 ein riesiges Schneelabyrinth auf einer Fläche von 47 mal 47 Metern gebaut werden. Mehr Infos zum umfangreichen Rahmenprogramm und den teilnehmenden Künstlern unter Tel. 07675.160030, www.schneeskulpturen-schwarzwald.de



Ausgefallene Museen
Mal weltweit einzigartig, mal gefühlt am falschen Ort: Ausgefallene Museen hat die Ferienregion Schwarzwald zahlreich zu bieten. So zeigt das „Weinetiketten-Museum“ in Müllheim-Zunzingen im Markgräflerland, dass auch Weinetiketten eine Menge zu erzählen haben. Wie viel Fantasie und Kreativität in einem vermeintlich banalen Korkenzieher stecken kann, veranschaulicht das „Korkenzieher-Museum“ in Vogtsburg-Burkheim im Kaiserstuhl. Und im „Tango- und Bandoneonmuseum“ in Staufen ist die mit rund 450 Exemplaren weltgrößte Bandoneon-Sammlung zu bestaunen. Eine Übersicht mit vielen weiteren besonderen Museen gibt es unter Tel. 0761.896460, www.kultur-schwarzwald.info

 

Kunst als Lebensgefühl: „Kosmos Schwarzwald“
Als Motiv in der Kunst war der Schwarzwald lange Zeit geprägt von klassischen Heimatmalern, von Bollenhut und Schwarzwaldhöfen. Über Gemälde und Abbildungen wurde dieses Bild des Schwarzwalds in die ganze Welt getragen. Doch wie setzen Künstler und Kulturschaffende den Schwarzwald heute in Szene? Die Bewegung „Kosmos Schwarzwald“ mit mehr als 60 Kreativen widmet sich der Bestandsaufnahme dieses zeitaktuellen, künstlerischen (Schwarzwald-)Schaffens. Vom 26. November 2017 bis 14. Januar 2018 präsentiert der „Kosmos“ im Museum „Hasemann-Liebich“ in Gutach im mittleren Schwarzwald einen exemplarischen Ausschnitt der Werke. Bunt, provokant, überraschend. Infos unter Tel. 07821.9822284, www.kosmos-schwarzwald.de


Darf´s ein bisschen Action sein? Indoor-Attraktionen
Für Schwarzwald-Urlauber steht das Erleben in der Natur an erster Stelle der Urlaubsmotive. Sie schätzen die Vielfalt der Erlebnismöglichkeiten und die unterschiedlichen Facetten bei wechselnden Witterungen. Aber manchmal braucht man auch eine Pause vom Pistenspaß oder der Nachwuchs pocht auf seinen Erlebnis-Anspruch auch bei Wetter, das nicht unbedingt ins Freie zieht. Kein Problem im Schwarzwald: In den 321 Gemeinden der bedeutendsten Urlaubsregion im Südwesten bieten sich eine Vielzahl von Museen und Indoor-Erlebnissen an. Auch drinnen kann die Familie jede Menge Spaß haben. Die SchwarzwaldCard macht den Familienurlaub auch preislich attraktiv: Die Kaufkarte bietet freie Eintritte und geldwerte Vorteile bei über 130 Partnern in der Ferienregion. Mehr Infos unter Tel. 0761.896460, www.familie-schwarzwald.info

 

Wellness vom Feinsten – nach Schwarzwälder Art
Winterzeit – das heißt auch: Sich verwöhnen (lassen), ausspannen, Kraft tanken. Wo ginge das besser als in einer Landschaft wie dem Schwarzwald mit seiner Fülle an Thermen und Wellness-Angeboten? Entspannung für die ganze Familie versprechen 17 Thermen, zwölf Heilbäder, 18 heilklimatische Kurorte und zahlreiche Wellnesshotels im Südwesten Deutschlands. Genießer dürfen sich ab Dezember 2017 auf die neue Spa- und Vitalwelt im „Badeparadies Schwarzwald“ in Titisee-Neustadt freuen: Auf 5000 Quadratmetern erwarten den Besucher im neuen „Palais Vital“ sechs exklusive Pools mit Panoramablick, mehrere Whirlpools und Massage-Sprudel-Liegen sowie mehr als ein Dutzend Saunen und wohltuende Dampfbäder. Mehr Infos zu allen Wellness-Angeboten im Schwarzwald unter Tel. 0761.896460, www.gesund-schwarzwald.info

 

Pistenspaß für jeden Geschmack
In der kalten Jahreszeit verwandelt sich der Schwarzwald in eine Winterwunderwelt: 250 Kilometer Abfahrtspisten und gut 2000 Kilometer gespurte Langlaufloipen versprechen sportliche Stunden im Schnee. An den Abfahrten im Liftverbund Feldberg kommen auch ambitionierte Skiläufer auf ihre Kosten. Für Familien und Ski- oder Snowboardanfänger bieten sich zum Verbessern der Fahrtechnik auch viele kleinere Skigebiete an: Südlich von Freiburg lockt das Skigebiet Münstertal-Wieden mit sechs Skiliften und zehn Pisten-Kilometern. Im „Ferienland Schwarzwald“ rund um Schönwald und Schonach bringen zehn Skilifte die Wintersportler nach oben. Auch entlang der Schwarzwaldhochstraße im nördlichen Schwarzwald finden sich einige familiengerechte Skigebiete. Alle Infos zum Winter-Angebot gibt es unter Tel. 0761.896460, www.winter-schwarzwald.info
 



Weltklasse-Athleten auf Schwarzwälder Pisten
Auf den bestens präparierten Pisten und Loipen in der Ferienregion Schwarzwald messen sich neben Freizeitsportlern auch Profis zahlreicher Disziplinen bei Weltcups. Vom 8. bis 10. Dezember 2017 kämpfen die weltbesten Skispringer in Titisee-Neustadt wieder um Weltcup-Punkte. Auf der Hochfirstschanze tragen sie am 9. Dezember zum ersten Mal einen Teamsprung-Weltcup aus. Am 10. Dezember steht dann ein Einzelspringen-Weltcup auf dem Programm. Infos und Karten unter Tel. 07652.12060, www.weltcupskispringen.de

 

Mit einer Weltpremiere lockt das Weltcup-Skispringen der Damen in Hinterzarten:  Am 16. Dezember 2017 treten die Athletinnen erstmals in der Geschichte des Damen-Weltcups in einem Teamwettkampf an. Am 17. Dezember geht es dann in einem Einzelspringen um die Podiumsplätze. Infos unter Tel. 07652.91970, www.damenweltcup.de


Vom 2. bis 4. Februar 2018 kämpft die Weltspitze der Snowboardcrosser auf dem Feldberg um die letzten wichtigen Punkte vor den Olympischen Spielen. Wer sich auf der mit Steilkurven, Wellen und Schanzen gespickten Piste gegen die Konkurrenz behauptet, kommt eine Runde weiter. Infos unter Tel. 07652.12060, www.hochschwarzwald.de


Zum Saisonfinale gastieren die weltbesten Nordischen Kombinierer in Schonach im mittleren Schwarzwald: Am 24. März 2018 konkurrieren die Athleten um den Schwarzwaldpokal. Am 25. März 2018 beendet das große Weltcup-Finale mit zwei Durchgängen beim Skispringen und 15-Kilometer-Langlauf die Saison. Infos unter Tel. 07722.964810, www.schwarzwaldpokal.de


Schlittenhunderennen in Todtmoos
Ein Hauch von Alaska im südlichen Schwarzwald: Dafür sorgen am 27. und 28. Januar 2018 Musher aus ganz Europa mit ihren gut 800 Schlittenhunden. Die Gespanne laufen in unterschiedlicher Größe über Distanzen von vier bis 24 Kilometern durch die idyllische Schneelandschaft des Todtmoos-Trails und küren den Deutschen Meister in der Mitteldistanz. Vom Start- und Zielgelände können Besucher das Renngeschehen gut verfolgen. Mehr Infos zum vielfältigen Rahmenprogramm unter Tel. 07674.906000, www.todtmoos.de




Wo liegt ausreichend Schnee?
Eine laufend aktualisierte Übersicht der Schneehöhen in den Schwarzwälder Skigebieten liefert ein Blick auf die Internetseite www.winter-schwarzwald.info.

Literatur:

Zum Thema Schnee gleich das passende Buch: Winterwandern - auch im Schwarzwald. Hier finden Sie eine ausführliche Besprechung.












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Mittwoch, 8. November 2017

Schwarzwald: Viel Romantik an Weihnachten

Weihnachtszeit im Schwarzwald

 

  Hans-Joerg Haas/Freilichtmuseum Vogtsbauernhof


Einstimmung auf die Weihnachtszeit

Geschmückte Tannenbäume in Fachwerkstädtchen, kleine Weihnachtsmärkte, Chöre und Musikanten zwischen alten Schwarzwaldhöfen – Advent im Schwarzwälder Kinzigtal ist ein stimmungsvoller Auftakt für die Weihnachtstage. Beim nächtlichen Umgang der Steinacher „Klausebigger“ oder von Nikolaus mit seinem „Biggeresel“ in Haslach lebt Schwarzwälder Brauchtum auf. Der Weihnachtsmarkt im  Freilichtmuseum Vogtsbauernhof und die Waldweihnacht des Schwarzwaldvereins in Wolfach setzen adventliche Akzente. In der Glasmanufaktur Dorotheenhütte leuchten unzählige Weihnachtsbäume und rund 20 Weihnachtskrippen unter einem glitzernden Sternenhimmel. Termine unter Tel. 07834 23800-90, www.schwarzwald-kinzigtal.info.   

Schauerlich schöne Nikolausbräuche im Kinzigtal

In den rauen Nächten rund um Nikolaus am 6. Dezember ziehen im Schwarzwälder Kinzigtal „Klausebigger“ und „Biggeresel“ mit Nikolaus von Haus zu Haus. Die finsteren Gestalten mit Tierfratze sind das Gegenstück zum gütigen Nikolaus. Sie brummeln und rasseln und quieken und erschrecken zusammen mit dem furchteinflößenden „Pelzmärtel“ und „Rupelz“ Kinder und harmlose Gemüter. Aber mit einem Gedicht oder Flötenspiel lassen sie sich meist besänftigen. Der Nikolaus öffnet dann den Sack mit „Süßem für die Braven“, mahnt zu mehr Gehorsam oder Eifer. Besonders lebendig ist der Brauch in Haslach (Tel. 07832 706170) und in Steinach (Tel. 07832 919813). Allgemeine Infos unter Tel. 07834 23800-90, www.schwarzwald-kinzigtal.info.

Adventswald auf dem Klosterplatz

Holzhackschnitzel dämpfen die Schritte, Tannengeruch vermischt sich mit Glühweinduft und Süßigkeiten: In Hausach im Kinzigtal verbreitet vom 3. bis 31. Dezember ein illuminierter „Adventswald“ aus unzähligen Tannen weihnachtliche Stimmung auf dem Klosterplatz. Am 9./10. Dezember ist er Kulisse für den stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Auf der  „Waldbühne“ werden jeden Abend neue Bilderbücher vorgestellt und Texte gelesen. Infos zum Adventsprogramm beim Kultur- und Tourismusbüro Hausach, Tel. 07831 7970, www.hausach.de.

Pietistisches Erbe: der Silvesterzug von Schiltach

Seit 175 Jahren hat sich im romantischen Fachwerkstädtchen Schiltach ein schöner Brauch erhalten: Am 31. Dezember ziehen die Bürger um 20.30 Uhr im Licht von Fackeln und zum Läuten der Kirchenglocken durch die Stadt. Schaufenster- und Straßenbeleuchtung bleiben dunkel, auch aus den Fenstern der Häuser leuchten nur Kerzen und Weihnachtsbäume. Erst danach beginnen die Silvesterfeiern. Infos zum Silvesterumzug unter Tel. 07836 5859, www.schiltach.de. 

„Lebende Krippe“ an der Dorotheenhütte Wolfach

Die Dorotheenhütte in Wolfach ist die letzte aktive Glasbläsermanufaktur im Schwarzwald. Im klimatisierten „Weihnachtsdorf“ lassen sich über 50 kunstvoll gefertigte Baumschmuckserien und mehr als 90 verschiedene Christbaumkugel-Serien kaufen. Vor der Dorotheenhütte wartet vom 1. Dezember bis 7. Januar eine Krippe mit lebensgroßen Figuren und echten Schafen auf die Besucher. Für die Kinder kommt am 10. Dezember der Nikolaus und verteilt in der Dorotheenhütte süße Geschenke an die Kleinen. Die Glashütte im Schwarzwälder Kinzigtal ist täglich (außer 25. Dezember und 1. Januar) von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Familienkarte kostet 12 Euro. Details unter Tel. 07834 83980, www.dorotheenhuette.info.

Besuch am „Adventsfenster“

Hier ist der Bollenhut zuhause, Tradition noch lebendig: In Kirnbach, einem Seitental der Kinzig liegen noch heute die Höfe und Häuser beiderseits der langen Talstraße vereinzelt am Hang. Vom 1. bis 24. Dezember öffnet jeden Abend ein anderes Haus oder Hof das „Kirnbacher Adventsfenster“. Man trifft sich dort um 18.30 Uhr, hört Geschichten und singt Lieder. Glühwein, Tee und „Plätzle“ werden verteilt. Am 24. Dezember beschließt ein Krippenspiel in der evangelischen Dorfkirche den adventlichen Brauch. Wo sich welches Fenster sich öffnet, erfährt man beim Pfarramt unter Tel. 07834 6922,                           www.ev-kirche-kirnbach.de.

Weihnachtsmarkt zwischen 400 Jahre alten Schwarzwaldhöfen

Im faszinierenden Ambiente uralter Schwarzwaldhöfe hat dieser Weihnachtsmarkt einen ganz besonderen Reiz: Vom 15. bis 17. Dezember bieten Kunsthandwerker, Bauern und heimische Produzenten im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof im Kinzigtal regionale Erzeugnisse an. Die kleinen Hütten vor den mächtigen Höfen ziehen jedes Jahr Tausende Besucher in ihren Bann. Die Gebäude des beliebten Freilichtmuseums bleiben allerdings geschlossen. Die Öffnungszeiten für den Weihnachtsmarkt gibt es unter www.vogtsbauernhof.de.  

Schneeschuh-Touren

Wie schneereich der Winter wird, ist noch nicht klar. Aber auf dem fast 800 Meter hoch gelegenen Fohrenbühl im Schwarzwälder Kinzigtal dürfte im Januar schon genug Schnee für die Schneeschuhwanderungen mit einem Landschaftsführer liegen. Die Touren am 7. und 20. Januar oder 11. und 17. Februar sind rund fünf Kilometer lang, kosten 10 Euro und beginnen immer um 10 Uhr am Landgasthof Schwanen. Anmeldung bei der Tourist-Info Hornberg, Tel. 07833 79344, www.hornberg.de.  
 
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