Mittwoch, 31. Mai 2017

Wie verhält man sich bei Gewitter?

Es blitzt & donnert

Jetzt in der heißen Jahreszeit kommt wieder die Gefahr von Gewittern. Und dass diese sehr gefährlich sein können ist ja bekannt.

Hier lesen Sie einen ausführlichen Artikel wie man sich bei Gewittern schützen kann. Zudem finden Sie einen Link wo Sie sich eine Broschüre bestellen können.

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Hier finden Sie …
Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Neu: Sommerausgabe von "Alblust – Das Schwäbische Alb Magazin“ erschienen

„Alblust – Das Schwäbische Alb Magazin“

Schwerpunktthema Rad in der
Alblust-Sommerausgabe


Alles rund ums Rad - auf der Schwäbischen Alb natürlich: Geboten werden Tipps für tolle Touren und Geschichten über Menschen, die sich in besonderer Weise mit dem Fahrrad beschäftigten.

Leider geht es auf der Alb rauf (gefühlt: vor allem) und ab (gefühlt: eher selten…). Radeln auf der Alb kann also ganz schön anstrengend sein. Gerade ihre Topographie macht sie aber auch zum beliebten Ziel: So gibt es knackige Rennen, wie etwa den Albtrauf-Marathon in Gruibingen, und anspruchsvolle Single-Trails, wie in Albstadt.

Tourentipps, ob mit oder ohne elektrische Unterstützung …
Leser finden viele Tipps für Touren im Sommerheft und das E-Bike, eigentlich wohl eher ein Pedelec, das die Fahrt übers Mittelgebirge erleichtert, spielt ebenfalls eine Rolle.

… und Radfahren in allen Facetten
Dass Radfahren für manche ein besonderes Glück ist, erfährt man bei Gert Wiedemann, der Räder für Kranke und ihre Bedürfnisse anpasst. Der Technikhistoriker Hans-Erhard Lessing erklärt, was ihn an Karl Drais, der vor 200 Jahren das Ur-Fahrrad erfunden hat, besonders fasziniert. Wo heute Neues entwickelt wird, kann man beim Bad Uracher Bremsenspezialisten Magura sehen. Sogar Künstler beschäftigen sich mit Fahrrädern: Gustav Mesmer, der Ikarus vom Lautertal, hat vom Fliegen geträumt und ihnen Flügel verliehen.

Eine Burg und Filme …
Aber die Schwäbische Alb ist mehr als Radfahren. Deshalb ist das Heft wie gewohnt gespickt voll mit einem Themenkatalog, der die ganze Vielfalt der Alb behandelt.

Es geht um Menschen, die einen Traum verwirklichen, zum Beispiel bei einem Besuch auf Burg Katzenstein: Ein Ehepaar hat sie gekauft und ein Ausflugsziel daraus gemacht. Vom Schlossverwalter zum Burgbesitzer, wenn das keine Karriere ist! 

Hinter dem Film „Genkingen – ein schwäbisches Volksmärchen“ steckt ebenfalls eine fantastische Idee: Als Hommage an den Regisseur Werner Herzog und seinen Film „Fitzcarraldo“ zieht ein ganzes Dorf an einem Strang – und ein Boot den Berg hinauf. Mit viel Fantasie geht auch Susanne Hinkelbein ans Werk: In einem Dorf auf der Alb hat die Komponistin künstlerische Freiheit gefunden und neben Opern und Bühnenmusiken auch Theaterstücke geschrieben.  

… und: Wie mäht man mit der Sense?
Außerdem stellt die Ausgabe Menschen vor, die eine alte Tradition wieder aufleben lassen: Zwei Schwestern, die auf ihrem Acker Färberpflanzen anbauen, und die Weberin, die diese für ihre Kunst nutzt. Beim Sensenmähkurs geht es ebenfalls um Wissen, das früher selbstverständlich war. Um Kräuter und Brauchtum geht es in einem anderen Beitrag. Gut so, denn das Besinnen auf alte Bräuche, das Hochhalten und Leben mit ihnen, kennt man wohl eher aus alpinen Gegenden. Gut, wenn es auch hierzulande gepflegt wird.

Eine seltene Tradition pflegt das Lamm in Neidlingen: Das Lokal hat noch eine richtige Wirtshausbühne, auf der regelmäßig gespielt wird. Michael Hipp vom Gasthof Sonne, der direkt am Donauradweg liegt, stellt ein Gericht vor, das Kraft für weitere Touren gibt. Exotischer duftete es in Hechingen: Dort werden Falafeln, die Kichererbsenbällchen der arabischen Küche, gebacken, und an Imbissstände und Läden in ganz Deutschland geliefert.

Die Sommerausgabe von „Alblust – Das Schwäbische Alb Magazin“ ist ab dem 1. Juni 2017 im Zeitschriftenhandel in Baden-Württemberg und bundesweit im Bahnhofsbuchhandel erhältlich (144 Seiten, Auflage 25.000, Preis 4,50 Euro). Hier kann man das Magazin auch bestellen.
 
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Zu den beliebtesten Sportarten gehört sicher das Radfahren. Die Alblust-Redaktion hat dies zum Anlassgenommen, die neue Ausgabe Alblust dem Schwerpunktthema Rad zu widmen.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Familienferien auf dem Fahrrad

Familienurlaub auf zwei Rädern
Mit Kind und Kegel auf dem Fahrrad unterwegs im Süden



© TMBW_Duepper

In Baden-Württemberg, wo das Fahrrad vor genau 200 Jahren erfunden wurde, gibt es auch für Eltern und Kinder viele Möglichkeiten, sich im Urlaub auf den Sattel zu schwingen. Die Orte und Gastgeber der „familien-ferien in Baden-Württemberg“ bieten interessante Touren und außerdem Leihräder und innovative Anhänger an.

Im Schwarzwald trainieren Mountainbiker und Rennradfahrer für ihre Wettkämpfe, doch Eltern mit jüngeren Kindern finden im bergigen Terrain auch gemütliche Routen. Sogar rund um den Feldberg im Hochschwarzwald, der zu den familienfreundlichen Regionen in Baden-Württemberg gehört und sich mit seinem Ferienprogramm und weiteren Angeboten auf jüngere Gäste eingestellt hat. Ausflügler müssen auf dem rund 26 Kilometer langen Bähnle-Radweg nur wenige Höhenmeter überwinden. Der Radweg verläuft zu einem Gutteil auf einer historischen Bahntrasse – mit weiten Kurven, langen Geraden und dem schönen Klausenbach-Viadukt. Er verbindet Titisee-Neustadt mit Bonndorf und bietet unterwegs tolle Aussichten auf die Wutachschlucht und die Gutachbrücke (www.hochschwarzwald.de).

Dass es im Schwarzwald hoch hinausgeht, können sich Familien zunutze machen: Wo ein Weg bergauf führt, kann man auch die umgekehrte Route wählen und bequem bergab radeln. Eine Möglichkeit ist die rund 67 Kilometer lange „Tour de Murg“, die von Freudenstadt und Baiersbronn bis nach Rastatt reicht. Hier kann man es einfach mal rollen lassen – und genießen: die schöne Landschaft des Tals und die vielen Bade- und Grillplätzen am Fluss. Sollte man darüber die Zeit vergessen, ist auch das kein Problem: Vielerorts können Radler auf die Bahn umsteigen und sich ein Stück vorwärts oder zurück in den Ferienort bringen lassen. Dasselbe gilt auch für den gut 90 Kilometer langen Kinzigtal-Radweg, der Freudenstadt mit Offenburg verbindet: Der Fluss ist immer nah, die Täler des Schwarzwalds sind beeindruckend und die Ausflügler können unterwegs an vielen Punkten samt ihren Rädern in die S-Bahn steigen. Am Kinzigtal-Radweg liegt auch der familienfreundliche Ferienort Loßburg. Von hier aus können große und kleine Biker gemeinsam zu einer weiteren gemütlichen Tour aufbrechen, einer Rundfahrt vorbei an etlichen traditionellen Bauernhöfen. Außerdem bietet die Tourist-Information regelmäßig begleitete E-Bike-Touren an, die auch für Familien geeignet sind. Leihräder stehen zur Verfügung (www.freudenstadt.de, www.baiersbronn.de, www.lossburg.de).

Mit der Tour „St. Georgen“ finden Eltern mit jüngeren Kindern auch im familienfreundlichen „Ferienland Schwarzwald“ eine Strecke, die nicht zu anspruchsvoll ist: Die Radler sind auf rund 16 aussichtsreichen Kilometern rund um den Röhlinwald unterwegs (www.dasferienland.de).

Mit bester Aussicht aufs Wasser und die Berge, vielen Bademöglichkeiten und hübschen Städten zählt der Bodensee-Radweg zu den beliebtesten in ganz Deutschland. Für Eltern mit Kindern eignet er sich ganz besonders, da man – je nach Kondition und Alter – eine passende Etappe aussuchen kann. Fähren und Bahnverbindungen ermöglichen auch kürzere Rundtouren und bringen die Radler bequem zum Ausgangspunkt zurück. Als Startpunkt bieten sich mit Immenstaad, Überlingen und Ailingen Orte am Bodensee an, die das Gütesiegel „familien-ferien in Baden-Württemberg“ tragen. Räder, Anhänger, Fahrradsitze und sogar Helme gibt es in allen Orten an Verleihstationen. Über den Bodensee-Radweg hinaus finden Eltern mit Kindern dort weitere Vorschläge für Touren. So führt eine Tagesfahrt mit wenig Steigung und viel Abwechslung von Immenstaad aus auf die deutsche und die Schweizer Seeseite. Friedrichshafen, Romanshorn, Konstanz und Meersburg liegen auf der Strecke und die Radler überqueren den Bodensee gleich zweimal mit der Fähre (www.immenstaad-tourismus.de, www.ailingen.de, www.ueberlingen-bodensee.de).

Auch auf der Schwäbischen Alb, im familienfreundlichen Ferienort Münsingen, gibt es geeignete Touren für jüngere Fahrer. E-Bikes und normale Räder mit Anhänger und Kindersitz stehen zur Vermietung bereit. Es gibt außerdem einen innovativen Anhänger, auf dem auch größere Kinder Platz nehmen und mit in die Pedale treten können (www.muensingen.com).

Zu den „familien-ferien in Baden-Württemberg“ gehören Gemeinden, Regionen, Gastgeber und Ausflugsziele, die einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen. Eine Prüfung vor Ort stellt sicher, dass auch tatsächlich alles dafür getan wird, um den Urlaubswünschen von Familien gerecht zu werden. Verantwortlich dafür ist die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Baden-Württemberg. Mehr Urlaubsideen für Familien findet man auf www.familien-ferien.de.


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Donnerstag, 18. Mai 2017

Bernhard Bürkle: Glut in den Wäldern

Bernhard Bürkle: Glut in den Wäldern Traditionelles Köhler-Handwerk



Wie auch die Müller waren die Köhler, die schwarzen Gesellen des Waldes, immer nicht nur den „normalen“ Bürgern etwas unheimlich, ihre Tätigkeit und ihr Leben waren auch romantisch verbrämt. Dass sie aber eine überaus harte Arbeit verrichteten, spielte dabei keine Rolle.

Der Journalist und Fotograf Bernhard Bürkle hat diesem eigentlich ausgestorbenen Berufsstand ein eigenes Buch gewidmet, in dem er nicht nur beschreibt, was die Köhler eigentlich so machen und wie ihr harter Tages - und Nacht - ablauf aussieht, sondern in dem er auch die Entstehung von Holzkohle gekonnt fotografisch dokumentierte.

Also Holzkohle - Woher kommt eigentlich dieser spezielle, federleichte Kohlenstoff und wie wird er traditionell auch heute noch hergestellt? Was ist das Besondere an diesem alten Handwerksberuf und worin liegt die Faszination der klassischen Köhlerei mit wochenlang dampfenden Kohlemeilern mitten im Wald, die Tag und Nacht bewacht und gepflegt werden müssen?

Köhler auf der Schwäbischen Alb
Uns so lernen wir gleich im Vorwort wie der Autor, dass ein Meiler nicht raucht, sondern dampft. Danach folgt eine ausführliche Beschreibung des Werdegangs vom Holz zur Holzkohle. Alles mit vielen Bildern gut dokumentiert. Das würde man sich für manch anderes Handwerk und anderen Berufsstand auch so wünschen … Da dampft und kokelt es, dass es eine wahre Pracht ist, der Dampf wabert wie feuchter Nebel durch den Wald, was aber zahlreiche Schaulustige nicht davon abgehalten hat, sich zum Anzünden als einem kleinen Fest einzufinden. Nachts, wenn der Köhler ja immer noch Schicht hat, liegen die Besucher natürlich in den Betten.

Zum Abschluss geht das Buch auf die Vewendung der Holzkohle ein. Natürlich zum Grillen, aber auch die einstige Eisen verarbeitende Industrie, Schmiede, Messermacher und Künstler.

Zum Autor:
Bernhard Bürkle, weltweit erfahrener Journalist und Fotograf, hat an den dampfenden Kohlemeilern in den Wäldern auf der Schwäbischen Alb „Feuer gefangen“ und die letzten Köhler wochenlang bei ihrer stillen Arbeit begleitet. Mit eindrucksvollen Fotos und authentischen Beschreibungen lässt er in diesem Buch ein fast vergessenes Handwerk wieder lebendig werden und streift dazu auch die heutigen Anwendungen von Holzkohle.

Bernhard Bürkle Glut in den Wäldern. Traditionelles Köhler-Handwerk. 128 Seiten, gebunden, Format: 21,5 x 21,5 cm. Zahlreiche Farbfotos. Edition Limosa. ISBN-Nr.: 978-3-86037-635-5. 19,90 €.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

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