Mittwoch, 27. Juli 2016

Familienferien in Baden-Württemberg

Ausgezeichneter Ferienspaß
Sommerangebote für Familien in Baden-Württemberg
 


Wer den Sommer zuhause genießt, findet auch hier viele interessante Ausflugsziele. Ob Freizeitpark oder Höhle, Spaßbad oder Museum: Die Anbieter der „familien-ferien in Baden-Württemberg“ sorgen für Abwechslung. Das Besondere: Alle Angebote wurden auf ihre Familienfreundlichkeit geprüft und entsprechend ausgezeichnet.

Die Freizeitparks im Land legen sich jedes Jahr mächtig ins Zeug, um Besuchern Neues zu bieten. Das Ravensburger Spieleland lädt seit dieser Saison dazu ein, gleich mehrere Tage zu bleiben: 50 Holzhäuser stehen im neuen Feriendorf bereit, die sechs Personen Platz bieten und alle mit der Maus, mit Käpt’n Blaubär, Lotti Karotti und anderen Figuren aus der Spielewelt dekoriert sind. Zur Wahl stehen auch Forscherzelte: Im Inneren gibt es sechs Betten und obendrein ein Forscher-Kit und viele Vorschläge für Experimente im Grünen. Gegessen wird im Restaurant am Wasser und abends sorgt das Maus-Kino für Unterhaltung (www.spieleland.de).

Im Erlebnispark Tripsdrill bei Cleebronn geht pünktlich zum Ferienbeginn in Baden-Württemberg eine neue Attraktion namens „Heißer Ofen“ an den Start: Erwachsene und Kinder ab drei Jahren dürfen aufs Motorrad steigen. Das startet, hebt ab und neigt sich so stark, dass sich der Fahrer fühlt, als rase er in eine Steilwandkurve. „Zur Werksküche“ heißt das neue Restaurant, in dem mit vielen hübschen Details ein Werkstattambiente geschaffen wurde. Besonders günstig können Familien den Park an den langen Sommer-Samstagen (13., 20. und 27. August) bis 20 Uhr erkunden: Ab 16:30 Uhr kostet der Guten-Abend-Pass für Kinder 11 Euro und für Erwachsene 14 Euro (www.tripsdrill.de).

Der Europa-Park in Rust ist zu dieser Saison um ein Land erweitert worden: „Irland – Welt der Kinder“ ist ein besonders grüner Themenbereich speziell für Familien. Wie sein Vorbild ist er von Wasser umgeben und kann von jungen Abenteurern über drei Brücken entdeckt werden. In der neuen Kinderachterbahn „Ba-a-a Express“ rauschen die jungen Besucher zwischen schroffen Felsen und über grüne Wiesen vorbei an weidenden Schafen. Der kleine Zug nimmt Kinder ab drei Jahren mit auf ihre erste Achterbahnfahrt. Sie erobern sich die Insel außerdem mit Old Mac Donald’s Traktor, stechen mit einem Boot in See und toben auf dem Wasserspielplatz, was besonders an heißen Sommertagen ein großes Vergnügen ist. Und wo Irland ist, darf auch ein Pub nicht fehlen, in dem Sandwiches, Pies und Lamm-Burger serviert werden (www.europapark.de). 

Das Badeparadies Schwarzwald in Titisee-Neustadt hat sein Angebot für Familien ebenfalls ausgeweitet: Im Galaxy, dem Spaßbad mit Rutschen, Wellenbad und Kleinkindbecken, ist ein neuer Familien-Relax-Bereich im Freien eröffnet worden – mit bequemen Liegen, Hängematten und einem großen Wikinger-Spielschiff für die Kleinen. Der Galaxy-Racer war durch Umbauarbeiten gesperrt, doch in den Sommerferien können sich die Badegäste wieder auf der hundert Meter langen Matten-Rutsche in die Tiefe stürzen (www.badeparadies-schwarzwald.de).

Ruhiger, aber nicht weniger spannend geht es im „Schwarzwaldhaus der Sinne“ zu. Das Mitmachmuseum in Grafenhausen animiert seine Besucher zum Tasten, Riechen, Hören und lädt sie in einen Dunkelgang ein, um die Sinne zu wecken. Und wer das Gefühl hat, dass die Zeit in den Sommerferien besonders schnell oder langsam vergeht, kann dem Phänomen im „ZeitRaum“ nachgehen: Dort wartet eine Ausstellung, in der Besucher spielerisch erforschen, was Zeit eigentlich ist, wo die Zeitfresser stecken und wie sich die Zeit je nach Wahrnehmung ändert (www.schwarzwaldhausdersinne.de).

Einer Reise durch die Zeit gleicht auch der Besuch im Pfahlbau Museum in Unteruhldingen am Bodensee: Während der Sommerferien steht für Besucher ein Steinzeitparcours offen. Dort können sie mit einem Steinzeitwagen um die Wette rennen und auf dem Barfußpfad spüren, wie sich damals die Wege rund um die Siedlungen angefühlt haben. Ab Mitte August findet außerdem täglich eine Steinzeit-Olympiade statt: Dann treten Familien gegeneinander an und messen sich beim Fischangeln und in anderen Disziplinen (www.pfahlbauten.de).  

Ebenfalls in die Steinzeit führt der Besuch im Archäopark Vogelherd in Niederstotzingen auf der Schwäbischen Alb. Das gilt besonders für die Ferienzeit, wenn der Park zum üblichen Programm auch noch seine Sommererlebnisse anbietet. Dann kann man zum Beispiel eine Steinzeitsuppe am Lagerfeuer kochen, mit einem Feuerstein Löcher bohren und abends auf den Spuren der „Mammutjäger vom Lonetal“ durchs Gelände ziehen (www.archaeopark-vogelherd.de).

Wie dunkel so eine Höhle eigentlich ist, wie es darin riecht und klingt, das erleben Besucher in Giengen-Hürben. Dort bleibt bei der Sinnesführung durch die Charlottenhöhle das Licht aus, nur Taschenlampen erhellen die Szenerie. In den Sommerferien steht auch eine Märchenführung für Kinder auf dem Programm. Zur HöhlenErlebnisWelt gehören außerdem ein großes Spielgelände im Freien und ein Infozentrum, in dem eiszeitliche Tiere in Szene gesetzt sind (www.hoehlenerlebniswelt.de).

INFO
Zu den Anbietern der „familien-ferien in Baden-Württemberg“ gehören Freizeitattraktionen, Gastgeber, Orte und Regionen im Land. Wer das Gütesiegel „familien-ferien“ trägt, muss eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen, die von der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Baden-Württemberg vor Ort geprüft werden. Informationen zu diesen und vielen weiteren familienfreundlichen Ausflugszielen finden Interessierte auf www.familien-ferien.de.
 
Foto: © Europa-Park GmbH & Co Mack KG

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Dienstag, 26. Juli 2016

„Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ in 3D

Die „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ in 3D: 
Frei drehbare 3D-Computermodelle gehen online
3D-Modelle von Höhlen der geplanten UNESCO-Welterbestätte werden frei verfügbar im Internet präsentiert

Anfang 2016 wurde der Welterbeantrag zu den „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ offiziell bei der UNESCO eingereicht. Die sechs nominierten Höhlenfundstellen auf der Schwäbischen Alb stellen mit den dort gefundenen ältesten Kunst- und Musikobjekten der Welt ein einzigartiges Zeugnis der Menschheitsgeschichte dar. Im Zuge des Welterbeantrags und der damit verbundenen Vorbereitungen auf das Management und den besonderen Schutz dieser herausragenden Kulturdenkmale werden die Höhlen seit einigen Jahren vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) mit modernster Technik dreidimensional dokumentiert.



Die dreidimensionale Erfassung archäologischer Denkmale ist in erster Linie ein Instrument moderner wissenschaftlicher Dokumentation. Doch neben der Bedeutung für die Dokumentation von Denkmalen besitzt die dreidimensionale Darstellung ein unschätzbares Potential für die Vermittlung archäologischer Forschung in der Öffentlichkeit. Bereits 2014 ging hierzu die Webseite des deutschlandweiten Pilotprojekts „Virtuelle Archäologie“ auf der Homepage des LAD online und präsentiert dort frei drehbare 3D-Computermodelle ausgewählter archäologischer Objekte aus Baden-Württemberg.

Mit den hier vorgestellten Modellen folgt ein weiterer entscheidender Schritt in der denkmalfachlichen Vermittlung: Vier der Höhlen, die Teil des geplanten UNESCO-Weltkulturerbes „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ sind, stehen ab sofort auf der Homepage des LAD als frei drehbare 3D-Modelle zur Verfügung. Einige der Höhlen sind zumindest teilweise gesperrt und somit nicht jederzeit frei zugänglich.

Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, betonte: „Dank modernster 3D-Technologie und spezieller Verfahren zur Visualisierung der 3D-Modelle im Internet können die geplanten Welterbestätten nun jederzeit virtuell besichtigt werden. Das ist ein großer Gewinn für die öffentliche Präsentation dieser herausragenden archäologischen Fundstellen.“

Die 3D-Modelle sind auf der Homepage des Landesamtes für Denkmalpflege (www.denkmalpflege-bw.de) verfügbar unter à Denkmale à Projekte à Virtuelle Archäologie:

Als 3D-Modelle veröffentlicht wurden die Höhlen im Hohlenstein und der Vogelherd im Lonetal sowie die Höhlen Hohle Fels und Sirgenstein im Achtal.

Abbildungen: Hochaufgelöstes 3D-Modell des Hohle Fels mit Blick in das Innere der Höhle (Grafik: Markus Steffen / LAD);  Blick in die große Halle des Hohle Fels im Online-3D-Modell (Grafik: Stephan M. Heidenreich / LAD);  Hochaufgelöstes 3D-Modell der Vogelherd-Höhle (Grafik: Markus Steffen / LAD);  Blick in die Vogelherd-Höhle durch den Südwesteingang im Online-3D-Modell (Grafik: Stephan. M. Heidenreich / LAD)

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Montag, 25. Juli 2016

Badeseen in Baden-Württemberg

Abkühlung an heißen Sommertagen
Besondere Badeseen in 
Baden-Württemberg



Strahlende Sonne, blauer Himmel, hohe Temperaturen – Sommerzeit ist Badezeit. An heißen Tagen gibt es kaum etwas Schöneres als einen Sprung ins kühle Nass. In Baden-Württemberg laden zahlreiche Seen zur Abkühlung ein: in idyllischer Lage, mit alter Tradition oder besonderem Ausblick. Ausgewählte Badeplätze im Süden stellt diese Übersicht vor.

Tiefer See Maulbronn: Baden im Klosterweiher
Schon seit 1898 ist der Tiefe See in Maulbronn ein öffentlicher Badesee. Seine Geschichte reicht aber noch weit länger zurück. Oberhalb des UNESCO-Weltkulturerbes Kloster Maulbronn legten ihn die Mönche vermutlich schon im 12. Jahrhundert beim Bau der Klosteranlage an. Er diente nicht nur als Wasserreservoir und zur Fischzucht, das Wasser konnte auch zu Verteidigungszwecken in die rund um das Kloster verlaufenden Gräben abgelassen werden. Heute kann man hier inmitten eines Weltkulturerbes baden.

Steegersee: Abkühlung im Moorwasser
Oberschwaben ist bekannt für seine Thermalquellen und die urtypische Moorlandschaft. Letztere beeinflusst auch das Wasser des Steegersees. Dort erfrischt weiches, wohltuendes Moorwasser die Badegäste an warmen Sommertagen. Dem Moorwasser wird eine heilende und kräftigende Wirkung auf den Körper zugesprochen. Umgeben von Schatten spendenden Bäumen liegt der See unweit von Aulendorf. Rundherum verläuft ein Naturpfad, der über Geschichte, Flora und Fauna informiert.

Bucher Stausee: Erholen am Limes
An den Ausläufern der Ostalb liegt das Ellwanger Seenland. Zahlreiche Badeseen bieten dort verschiedenste Freizeitmöglichkeiten. Neben Baden und Schwimmen besteht auch die Möglichkeit zum Surfen und zum Segeln. Der Bucher Stausee besticht noch durch eine weitere Besonderheit: Direkt am See befinden sich Mauerreste eines römischen Kastellbads und Gästehauses. Sie gehören zum Limes-Park Rainau, in dem noch weitere Zeugnisse aus der Römerzeit erhalten sind.

Bodensee: Badespaß rund um den See
Zwischen Palmen und Hibiskus glitzert das Wasser in der Sonne an Deutschlands größtem Binnensee. Rund um den Bodensee gibt es unzählige Möglichkeiten, den Sommer am Wasser zu genießen. Etwa am Naturstrand Friedrichshafen-Manzell, wo man echten Bodenseesand unter den Füßen spürt. Besonders schön ist der Ausblick vom Strandbad Reichenau, vor allem wenn die untergehende Sonne den See in Rot- und Lilatöne taucht. Außergewöhnlich ist auch das Strandbad in Unteruhldingen – dort badet man in nächster Nähe zum UNESCO-Weltkulturerbe Pfahlbauten. Aber am besten findet jeder seinen persönlichen Lieblingsplatz am „See“, wie der Bodensee von den Einheimischen kurz genannt wird.

Bürgerseen: Naherholung unter der Teck
Drei nebeneinander liegende Seen bilden zusammen das Naherholungsgebiet Bürgerseen bei Kirchheim unter Teck. Idyllisch von Wald umgeben, sorgt der „Untere See“ für Abkühlung und Badespaß im Sommer. Im „Mittleren See“ kann geangelt werden, während der „Obere See“ als Biotop mit artenreichen Uferpflanzen dient. Mehrere Spazier- und Wanderwege führen um den See und das Waldgebiet.

Schluchsee und Titisee: Baden mit schönstem Schwarzwald-Panorama
Mitten im Hochschwarzwald, nicht weit voneinander entfernt, liegen der Schluchsee und der Titisee. Der Schluchsee ist nicht nur der größte See im Schwarzwald, er zählt auch zu den höchstgelegenen Stauseen in Deutschland. Der ehemalige Gletschersee hat sich zu einem Wassersportzentrum im Schwarzwald entwickelt. Neben Angeln, Surfen, Tauchen oder Segeln können sich Wasserratten in einem der saubersten Badeseen Deutschlands auch einfach nur abkühlen. Im Titisee badet man mit Blick auf den Feldberg. Der Bergsee ist nicht nur ein weltbekanntes Ausflugsziel, sondern eignet sich ideal zum Schwimmen, Planschen und Baden. Schönstes Schwarzwald-Panorama inklusive.

Breitenauer See: Entspannen mit Blick auf Weinberge
Östlich von Heilbronn und unmittelbar an der Württemberger Weinstraße liegt der Breitenauer See. Dank seiner Lage ist beim Baden, Schwimmen und Sonnen der Blick frei auf Weinberge, Wälder und Felder. Das Naherholungsgebiet Breitenauer See bietet neben einer Abkühlung im Wasser auch genügend andere Freizeitmöglichkeiten, wie etwa Stand-Up-Paddeling, Segeln oder Surfen.

Ebnisee: Baden auf den Spuren der Flößerei
Mitten im Schwäbischen Wald und nicht weit von Stuttgart liegt der Ebnisee. Der See lädt im Sommer nicht nur zum Baden oder Boot fahren ein, er erzählt auch von der Bedeutung des Waldes und der Flößerei in vergangenen Zeiten. Bereits im 18. Jahrhundert als Stausee angelegt, diente der Ebnisee ursprünglich als Sammelpunkt für die geschlagenen Bäume aus dem Wald. Von hier wurden die Stämme über die Flüsse Rems und Neckar bis in die Residenzstädte Stuttgart und Ludwigsburg geflößt.

Informationen zu vielen weiteren Badeseen in Baden-Württemberg finden Sie unter

Foto: © Christoph Düpper

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Mittwoch, 13. Juli 2016

Kinzigtal: Viele interessante Erlebnisse im Schwarzwald

Schwarzwald:
Urlaubsfreuden im Kinzigtal



Die Abtei der Verdammten
Hoch über Hausach thront im Schwarzwälder Kinzigtal ein Kloster. Wie Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert sammeln die Nonnen Heilpflanzen, stellen Medizin her und pflegen Kranke. Eines Tages finden sie ein rätselhaftes Manuskript. Damit ist die klösterliche Beschaulichkeit vorbei. Die erste Nonne stirbt. Mysteriöse Todesfälle häufen sich. Das Kloster wird zu einer „Abtei der Verdammten“, in der nun auch die Töchter des adeligen Landesherrn bedroht sind. Wie das ausgeht, erfahren die Besucher des Open-Air-Spektakels auf der Burgruine Husen bis 23. Juli. Der Eintritt kostet zwischen 10 und 16 Euro. Infos und Tickets: Kultur- und Tourismusbüro Hausach, Tel. 07831 7975, www.burgfestspiele-hausach.de

So ist das Leben auf Schwarzwaldhöfen
Im August lässt sich das bäuerliche Leben im Schwarzwälder Kinzigtal authentisch erleben: Forellen grillen, Datschkuchen und Brot backen, Kirschtorte essen, ein „Schnäpsli“ probieren. Auf sieben Bauernhöfen in Hornberg und Gutach können Besucher an rund 20 Terminen Landluft schnuppern, mit Bauer und Bäuerin deren Spezialitäten genießen und sie mit Fragen löchern. Die nachmittäglichen Besuche kosten zwischen 6 und 12 Euro pro Person, eine Anmeldung ist erforderlich. Adressen und Termine nennt die Tourist-Info Hornberg, Tel. 07833 79344, www.hornberg.de

Familienferien zwischen 400 Jahre alten Schwarzwaldhöfen
Waldwichtel bemalen, Jojos bauen, Schmuckkästchen basteln: Jeden Tag gibt es in den Sommerferien im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof ein anderes Mitmach-Angebot für Kinder. Da wird geschnitzt, gefilzt, geschmiedet, werden Seile gedreht, Bänder gewebt. Eltern können im größten Freilichtmuseum Baden-Württembergs bäuerliches Leben aus vier Jahrhunderten in sechs original eingerichteten Schwarzwaldhöfen und zahlreichen Nebengebäuden erkunden. Das Ferienprogramm im Gutachtal im mittleren Schwarzwald beginnt am 31. Juli mit einem „Sagentag“ und endet am 11. September mit einem „Tag unterm Apfelbaum“. Dazwischen gibt es zahlreiche Highlights, weshalb sich die Familien-Jahreskarte zu 42 Euro lohnen dürfte. Eine Einzelkarte für Erwachsene kostet 9 Euro, für Kinder ab sechs Jahre 5 Euro. Programm und Termine unter Telefon 07831 93560 und auf www.vogtsbauernhof.org.

Jeder bringt seinen Hocker selber mit:
Nohocker Party im Park Da setzt man sich gerne dazu – „nohocke un zugucke“ ermuntern die Zeller, wenn sie im August im Stadtpark zu Open Air-Musik und Kleinkunst einladen. Der Eintritt ist frei, nur den Hocker oder eine andere Sitzgelegenheit sollten sich die Gäste selbst mitbringen. Jeden Donnerstag steigt in Zell am Harmersbach, einem Zufluss des Kinzigtals, ab 19 Uhr die Nohocker-Party. Infos unter 07835 636947, www.zell.de.

Mit dem Nachtwächter durchs Fachwerkstädtchen
Wie war das, wenn der Nachtwächter durchs Städtchen ging? Mit Hellebarde, Laterne und Signalhorn für Sicherheit sorgte? Er kontrollierte, ob Haustüren und Stadttore verschlossen waren, sagte die Zeit an und warnte vor Feuer. Heute nimmt er in Gengenbach am Westrand des Schwarzwaldes Besucher mit auf seine Runde durch das schmucke Fachwerkstädtchen. Bis Oktober erzählt er jeden Mittwoch und Samstag aus der Vergangenheit des Ortes und stimmt gleich zwölf Mal das Nachtwächterlied an: „Hört ihr Leut‘…“ Die Führung ist kostenfrei. Mehr Infos bei Kultur und Tourismus Gengenbach, Tel. 07803 930143, www.gengenbach.info.

Musikanten werden zu Highlandern
Vom 13. bis 15. August verwandelt sich ein kleines Seitental im mittleren Schwarzwald in ein schottisches Hochland. Zum Sommerfest des Musikvereins organisieren die „Prinzbach Highlanders“ schon zum 13. Mal die Highlandgames. Dudelsackklänge, Whiskeytrail, Baumstammwerfen, Sackschlagen, Bungeelauf und Tauziehen dürften wieder mehr als 3000 Zuschauer in ihren Bann ziehen. Infos unter Tel. 07835 636511, www.prinzbach-highlanders.de

Festival der Straßenkunst
Akrobaten, Gaukler, Artisten und Komödianten machen das Fachwerkstädtchen Haslach im Kinzigtal zu einer riesigen Spielstätte. Mehr als 20 Gruppen und Künstler spielen am 31. Juli ab 11 Uhr auf zwölf Bühnen auf, mehr als 70 Pflasterkünstler treten zum „Festival der Straßenkunst“ an. Am Vorabend feiert das Städtchen ab 18 Uhr mit der „Europäischen Nacht“ sein jährliches „Stadtfest“ mit kulinarischen Spezialitäten aus zwölf Ländern. Mehr Infos unter Tel. 07832 706170, www.haslach.de.

Familientag im Puppenmuseum
Das waren noch Zeiten als die Kinder mit Teddys, Kaufläden und Blechautos spielten! Daran erinnert das Puppen- und Spielzeugmuseum in Nordrach zu seinem 25-jährigen Jubiläum am 24. Juli mit einem großen Fest. Auf 300 m² sind mehr als 3500 Puppen, Teddys, Puppenstuben und Blechspielzeug zu bestaunen. Infos unter Tel. 07838 929921, www.nordrach.de
 

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