Mittwoch, 29. Juni 2016

Frank Buchali: Burgen und Schlösser in Hohenlohe

Frank Buchali:
Burgen und Schlösser in Hohenlohe
Die schönsten Streifzüge



Hohenlohe ist nicht nur landschaftlich ein Juwel, es ist nicht nur für Gourmets und geschichtsbewusste Reisende ein Ziel, Hohenlohe ist auch ein Land der Burgen und Schlösser.

Der Schreiber dieser Zeilen war selbst dort schon in Sachen Veröffentlichungen unterwegs und darf dies deshalb guten Gewissens sagen. Verlockende Silhouetten von Burgen, Schlössern und Ruinen prägen das Bild der Hohenloher Ebene und ihrer Seitentäler mit Kocher und Jagst.

Der Burgenexperte Frank Buchali weist Wege zu 12 lohnenden und teils versteckten Zielen - man staunt, was er alles an Adelssitzen gefunden hat und vorstellt. Sogar eine verschwundene Stadt.

Dass er sich auskennt, sowohl in der Geschichte der Burgen und Schlösser wie auch in der Gegend, und dass er zu Schreiben versteht, merkt man daran, dass er soviel weiß, dass in dem Buch „nur“ 12 Ziele Platz gefunden haben. Das schreit doch nach einer Fortsetzung, gerade für diesen geschichtsträchtigen Landstrich …

Jede Anlage wird in einer Wanderung erschlossen, die perfekt beschrieben ist. Kartenskizze inbegriffen. Auch die Anlagen werden ausführlich beschrieben, ebenfalls einer vom Autor angefertigten Skizze.

Das Buch ist reich illustriert, mit Karten, praktischen Tipps, Einkehrempfehlungen und Hintergrundinformationen sowie Skizzen zu den Schlössern und Burgen im südlichen Hohenlohe.

Zum Autor:
Frank Buchali ist ein ausgewiesener Kenner der südwestdeutschen Burgenlandschaft. Der Dipl.-Ing. engagiert sich in der Deutschen Burgenvereinigung und als ehrenamtlicher Mitarbeiter des Landesdenkmalamts. Er ist Mitglied in der Gesellschaft für Archäologie. In der Vergangenheit hat er sich mit zahlreichen Publikationen zur Burgengeschichte einen Namen gemacht.

Frank Buchali: Burgen und Schlösser in Hohenlohe. Die schönsten Streifzüge. 96 Seiten, ca. 70 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung. Sutton Verlag. ISBN-13: 978-3-95400-688-5. 14,99 €.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


Hier finden Sie …
Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Dienstag, 28. Juni 2016

Nationalpark Schwarzwald

Nationalpark Schwarzwald
Neue Dauerausstellung im geplanten Nationalparkzentrumsneubau ab 
Frühjahr 2019 
DBU gibt 973.000 Euro

„Eine Spur wilder“ – das ist der Name einer Dauerausstellung, die ab dem Frühjahr 2019 Besuchern „die wilde Schönheit des Schwarzwaldes und die Faszination unberührter Natur nahebringt und zur zentralen Anlaufstelle im geplanten Neubau des Nationalparkzentrums am Ruhestein werden soll“, wie es Rita Schwarzelühr-Sutter, Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, heute betonte. 

Die DBU unterstützt die Entwicklung und Einrichtung der Ausstellung inhaltlich und finanziell mit 973.000 Euro. An interaktiven Exponaten bietet die Dauerausstellung rund um die Themen Wildnis, biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit viele Anregungen rund um den Nationalpark. Aus den Händen von Rita Schwarzelühr-Sutter nahm heute Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium von Baden-Württemberg, die Förderbewilligung entgegen.
„Mit der DBU-Förderung wird nicht nur ein innovatives Ausstellungskonzept ermöglicht, sondern ein wichtiges Anliegen der Landesregierung, des Umweltministeriums und des Naturschutzes insgesamt gefördert und unterstützt“, sagte Baumann während der heutigen Festveranstaltung im Nationalparkzentrum. Neben dem Klimawandel, dem nicht nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und den schädlichen Emissionen gehöre der Verlust der Artenvielfalt zu den zentralen Herausforderungen der Gesellschaft. Nach Baumann gelingt es „mit der neuen Dauerausstellung, die Ziele des Nationalparks und die damit verbundenen Aufgaben zum Schutz des Schwarzwaldes auf eine kreative und innovative Weise zu vermitteln“.

Mittelpunkt der neuen Ausstellung wird eine fast 600 Jahre alte Schwarzwaldtanne sein. An ihrem Beispiel sollen die natürlichen Lebensphasen und Prozesse illustriert werden, die sich in einem Wald entwickeln, in dem keine menschlichen Eingriffe mehr stattfinden. Erzählt wird auch von der Nutzung dieses Waldes über die Jahrhunderte, von seiner geradezu weltgeschichtlichen Bedeutung und seiner Entwicklung hin zu einem Nationalpark. Eine moderne, innovative und kreative Inszenierung wird die verschiedenen Lebensräume im Nationalpark mit seinen großen und kleinen Pflanzen und Tieren illustrieren. 

Moderne Technik wird die Verbindung zu Nationalparken in anderen Kontinenten herstellen – so soll der Naturschutzgedanke auch global erlebbar und gefördert werden. „Der Nationalpark Schwarzwald bietet ein ideales Anschauungsobjekt“, sagte Rita Schwarzelühr-Sutter. Die Besucher könnten sich vor Ort umfassend informieren und das eigene Verhalten reflektieren. „Mit dem geplanten Neubau des Nationalparkzentrums und der von uns geförderten Ausstellung entsteht ein Modellprojekt, das zeigt, wie naturkundliche Bildung plus Bildung für nachhaltige Entwicklung sinnvoll miteinander verknüpft werden können“, so die DBU-Kuratoriumsvorsitzende weiter.

„Die Ausstellung soll bis zu 100.000 Besucher im Jahr anlocken“, sagte Charly Ebel, Fachbereichsleiter in der Nationalparkverwaltung. Speziell bei Kindern, Jugendlichen, Schulklassen und Familien wollen „wir die Faszination für die unberührte Natur wecken und für den Naturschutz generell, insbesondere aber für das Thema Wildnis begeistern“, führt er weiter aus. So werden Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Schulformen bereits in die Planung der Ausstellung mit einbezogen. „Das ist eine ganz besondere Form der Mitgestaltung, denn die Wünsche und Vorstellung der Jugendlichen werden bei der Planung mit berücksichtigt. Außerdem können sie sich bei der Entwicklung von Ausstellungsführern, Apps und dem Inhalt der Führungen einbringen“, erläutert Ebel.

Beim begleitenden „citizen science“-Projekt – eine Form der Wissenschaft, bei der Projekte unter Mithilfe oder komplett von interessierten Laien durchgeführt werden, die Beobachtungen melden, Messungen durchführen oder Daten auswerten – sollen die Ausstellungsgäste die Möglichkeit bekommen, an der wissenschaftlichen Arbeit des Nationalparks teilzuhaben. Die Daten von Tierbeobachtungen und Kartierungen der interessierten Laien werden die Ausstellung ergänzen und damit „Themen und Perspektiven entstehen lassen, die das Interesse des Besuchers treffen, ihn kognitiv und emotional ansprechen und ihn zum aktiven Handeln motivieren“, so Rita Schwarzelühr-Sutter.

Der Nationalpark Schwarzwald wurde Anfang 2014 gegründet. Auf rund 10.000 Hektar Fläche kümmert sich die Verwaltung des Parks darum, dass die Lebensräume verbliebener Tier- und Pflanzenarten bewahrt, die natürlichen Prozesse und damit die Artenvielfalt geschützt, aber auch wenn nötig, menschliche Einflüsse ausgeglichen werden. Es werden wissenschaftlich Daten gesammelt, um zu beurteilen, wie es den Tieren und Pflanzen im Nationalpark geht. Der Bau des geplanten neuen Nationalparkzentrums wird voraussichtlich im Herbst 2016 beginnen und soll im Frühjahr 2019 fertiggestellt sein.
 

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Hier finden Sie …
Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.
 

Freitag, 24. Juni 2016

Erwin Ulmer: 111 Orte in Ulm, um Ulm und um Ulm herum, die man gesehen haben muss

Erwin Ulmer: 111 Orte in Ulm, um Ulm und um Ulm herum, die man gesehen haben muss




Alles was man über Ulm und seine Umgebung wissen muss, was interessant ist, was einmalig ist, was man besuchen sollte, ist in diesem Führer zusammengetragen.
Hier finden Sie eine ausführliche Besprechung dieses Buches.


Hier finden Sie …
Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Montag, 20. Juni 2016

EnBW: voran mit der Energiewende

Energiewende 
Ein Plakat erwacht zum Leben
- Werbung -
 




Die EnBW ist der größte Energieversorger in Baden-Württemberg. Immer noch, trotz starker Konkurrenz. Und, wenn man manchen Zeitungsberichten glauben darf, trotz - oder vielleicht gerade - mancher eher unlauteren Abwerbekampagnen anderer Unternehmen.




Sie ging aus verschiedenen früher selbstständigen örtlichen Energieunternehmungen hervor; durch diese Geschichte, ihre Verwurzelung im Land und der Beteiligung der öffentlichen Hand ist das Energieunternehmen wohl jedem Bürger Baden-Württembergs bekannt.

So kann man sicher auch guten Gewissens sagen: Die EnBW ist immer noch d a s Energieunternehmen für Baden-Württemberg. 


Trotz Größe kundenorientiert. Und einfallsreich: Man sehe sich nur mal diesen Film an, der im Stuttgarter Bahnhof, in der berühmten Baustelle für Stuttgart 21, aufgenommen wurde! Da muss man erst mal drauf kommen! 


Auch in puncto Servicebewusstsein zeigen einem die Personen des Films genau, was Sache ist. Wie die EnBW. Das kann ein vielleicht etwas billigerer Stromanbieter, der seinen Sitz nicht im Land hat, nicht erbringen. Wer EnBW-Kunde ist und mal ein Problem hatte, der weiß mit Sicherheit zu schätzen, was das Unternehmen für seine Kunden tut.
 
Gesponsert von der EnBW

Hier finden Sie …
Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Freitag, 17. Juni 2016

Susanne Suchy: Über 30°

Susanne Suchy: Über 30° 
Die besten Orte zum Abkühlen
in Baden-Württemberg


Zugegeben, in diesem seltsamen Frühsommer 2016 hält sich der Bedarf an einem Buch mit Tipps, was man bei über 30° C machen kann, etwas in Grenzen. Aber, abwarten! Die heiße Jahreszeit wird kommen. Und dann wird jeder dankbar sein um einen solchen Führer.

Man denke nur an das Vorjahr zurück. 713 Sonnenstunden hat der Sommer 2015 den Menschen in Baden-Württemberg beschert. Dazu noch eine Höchsttemperatur von 40,2 Grad Celsius. Und auch wenn sehr viele so ein herrliches Sommerwetter herbeigesehnt haben, fragten sich selbst hartgesottene Sonnenanbeter nach ein paar Tagen, wo sie ein Plätzchen zum Abkühlen finden.

Für diejenigen, die keine Lust haben, den nächsten Sommer nur im Freibad oder in der Eisdiele zu verbringen, hat - die eher die Kühle liebende - Susanne Suchy sich auf die Suche nach den kühlen Seiten Baden-Württembergs gemacht.

Vom Bergwerk zu den Pinguinen
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Elf-Grad- Besuch unter Tage im Tiefen Stollen in Aalen? Mit einem Abstecher in die windigen Höhen der Türmerin auf dem Blauen Turm von Bad Wimpfen, mit Ausspannen im höchstgelegenen Moorbad des Schwarzwalds oder einem Ausflug zu den Pinguinen in Konstanz?

Für diejenigen, die nach etwas mehr Abenteuer und Nervenkitzel suchen, gibt es Flussbettcanyoning, eine nächtliche Geisterführung, Paragliding, Rundflüge mit dem Motorsegler und vieles mehr. Also raus aus der Hitze und rein ins Kühle – denn danach macht Sonnenbaden wieder viel mehr Spaß!

Das Buch ist nach Regionen gegliedert, eine entsprechend farbige Übersichtskarte zu Beginn des Buches erleichtert die Orientierung. Zu jedem der 90 Tipps gibt es ein Foto und ein ausführliches Info-Kapitel, das von den GPS-Koordinaten über die Adresse bis zu den Öffnungszeiten reicht.

Zur Autorin:

Susanne Suchy, geboren 1979 in Krefeld, ist Journalistin und Buchautorin und lebt mit ihrer Familie am Bodensee. Für Zeitungen und Magazine berichtet sie über die Besonderheiten und Geheimnisse ihrer Heimat. Kühl hatte sie es übrigens schon immer gern. Die Sommerurlaube verbringt sie am liebsten in nördlichen Ländern. Seit der Recherche für »Über 30°« weiß sie: Sie hätte nicht so weit zu fahren brauchen.

Susanne Suchy: Über 30°. Die besten Orte zum Abkühlen in Baden-Württemberg.128 Seiten, 94 Farbfotografien, Format 12 x 19 cm, kartoniert. Silberburg-Verlag, Tübingen und Karlsruhe. ISBN 978-3-8425-1441-6. 9,90 €.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder portofrei hier.


Hier finden Sie …
Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.