Freitag, 28. August 2015

Ingmar Volkmann, Martin Stollberg

55 ½ Orte auf dem Wasen, die man gesehen haben muss



Der Stuttgarter Wasen, das Stuttgarter Volksfest - es kommt gleich nach dem Oktoberfest! In diesem Buch sind 55 und eine halbe Sehenswürdigkeit oder Besonderheit beschrieben, wegen der sich schon alleine der Besuch des Festes lohnt.
Hier finden Sie eine ausführliche Besprechung dieses Buches.



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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Joachim Zeune: Ritterburgen

Joachim Zeune: Ritterburgen

Bauwerk, Herrschaft, Kultur
 


Wo Zeune draufsteht ist Zeune drin, könnte man bereits nach einem ersten Blick in das in der Reihe C. H. Beck Wissen erschienen Burgenbuch des bekannten Burgenforschers Dr. Joachim Zeune sagen.

Es ist zwar „nur“ ein kleines Taschenbuch, aber mit über 120 vollgepackten Seiten eine kleine Zusammenfassung des Wissens eines der bekanntesten Burgenforschers Deutschlands.

Gerade Baden-Württemberg ist ja ein richtiges Burgenland - auf der Schwäbischen Alb beispielsweise reiht sich Ruine an Ruine, insbesondere am Trauf und auf aussichtsreichen Felsen. Aber auch andere Gegenden des Landes liegen da nicht weit zurück.

Burgen im Detail

Was macht eine Burg zur Burg? Wer durfte Burgen errichten, und wie finanzierte man solch ein Bauwerk? Aus welchen Quellen – abgesehen von den steinernen Zeugnissen der Vergangenheit – lernen wir heute noch etwas über die Geschichte der Burgen und das Leben, das die Menschen darin führten? Wo bedarf unser Wissen um Burgen massiver Korrekturen? Welche Bedeutung hatten Burgen für die Herrschaftspraxis, aber auch in der symbolischen Kommunikation? All diese Fragen und viele weitere mehr rund um das Thema Burg beantwortet kundig und kompetent Joachim Zeune in seiner kompakten, gut bebilderten Darstellung – aber er geht darin auch auf das Nachleben der Burgen und die zweifelhaften Segnungen einer missverstandenen Burgenromantik ein.

Burgen: Ziel von Touristen und Wanderern

Das Mittelalter - und damit das Burgenwesen - hat in den letzten 200 Jahren zunemend an Interesse gewonnen. Unter anderem sieht man das in Burgenneubauten wie der wohl bekannteste, Neuschwanstein oder in Baden-Württemberg Lichtenstein und Hohenzollern. Alle diese „Premiumbauwerke“ ziehen Massen von Touristen an. Bescheidener sind die Besucherzahlen von Burgen und Ruinen, die man sich erwandern muss. Aber auch sie zählen zu den beliebtesten Zielen von Wochenendausflügen. Nicht nur für Familien mit Kindern.

Irrtümer über Burgen

Und gerade deshalb ist es wichtig, dass die Besucher auch wissen, was sie dort sehen, wie alles zusammenhängt, und vor allem was ist richtig, gesicherte Erkenntnis, und was ist Sage. Deshalb ist der Abschluss des Buches eine Zusammenstellung der 12 schlimmsten Irrtümern über Burgen. Da wird so manches Halbwissen wieder gerade gerückt.

Zum Autor:

Joachim Zeune, Mittelalterarchäologe, Historiker und Burgenforscher, leitet das einzige Büro für Burgenforschung in ganz Europa und ist ein gesuchter Spezialist für Fragen der Archäologie, Bauforschung, Sanierung und Erschließung von Burgen

Zeune, Joachim: Ritterburgen. Bauwerk, Herrschaft, Kultur. 2015. 128 S. 26 Abbildungen. Broschiert C. H. Beck, Reihe C.H.Beck Wissen. ISBN 978-3-406-66091-7 8,95 €.


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Mittwoch, 26. August 2015

Conrad Amber: Baumwelten und ihre Geschichten

Conrad Amber: Baumwelten und ihre Geschichten

Baumwelten: Stattliche Eichen, windzerzauste Lärchen und tausendjährige Linden

Einzigartige Fotografien von jahrhundertealten Bäumen und Wäldern

Mit einem Vorwort von NABU-Präsident Olaf Tschimpke



Ein neues Buch über Bäume. Für Naturfreunde,  für Baumfreunde, für Freunde der Naturfotografie. So könnte man das neue Baumbuch von Conrad Amber bezeichnen.
Prächtige Bäume findet man überall auf der ganzen Welt. Nicht zuletzt auch in Baden-Württemberg. Nicht wenige davon sind in diesem Buch aufgeführt.
Hier finden Sie eine ausführliche Besprechung dieses Prachtbandes.




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Dienstag, 25. August 2015

Kulturgenuss im Weinsüden

Kulturgenuss im Weinsüden
Der Spätsommer lockt mit zahlreichen Angeboten rund um die Themen Wein und Kultur in die Weinbauregionen Baden-Württembergs

Wein und Kultur gehen im Süden seit langem eine ganz besondere Verbindung ein. In den Klöstern und Schlössern zwischen Bodensee und Taubertal entstand bereits vor Jahrhunderten so mancher edle Tropfen. Schon Mörike und Schiller ließen sich hier vom Rebensaft zu Versen inspirieren.

Und bis heute prägt der Wein Landschaften und Lebensgefühl in Baden-Württemberg. Bei einem Konzert im Weinberg, bei einer Weinprobe in römischen Ruinen oder bei einer Führung durchs Kloster kann man erleben, warum Wein und Kultur im Süden einfach zusammengehören.

Weinprobe zwischen römischen Ruinen
Schon die alten Römer brachten vor fast 2000 Jahren den Weinbau in Deutschlands Süden. Auch sonst wussten sie das Leben zu genießen. An vielen Stellen in Baden-Württemberg haben sich Spuren ihrer Landhäuser und Villen erhalten. Etwa im badischen Heitersheim südlich von Freiburg, wo das Römermuseum „Villa urbana“ nicht nur vom Leben und Alltag der Römer berichtet. Auch die römische Weinbaugeschichte wird hier lebendig. Am 12. September präsentieren örtliche Winzer zwischen den Ruinen der römischen Villa ihre Weine und bieten geführte Rundgänge durch die Weinberge der Umgebung an.

Unterwegs im Maulbronner Klosterweinberg
Nach dem Ende der römischen Besiedlung waren es vor allem die mittelalterlichen Klöster, die Weine anbauten und die Technik des Weinbaus über die Jahrhunderte tradierten. Als Messwein und als Grundnahrungsmittel waren die Mönche auf den Rebensaft angewiesen. Beim Zisterzienserkloster Maulbronn hat sich bis heute der alte „Closterweinberg“ erhalten. Regelmäßige Führungen durch Kloster und Weinberg veranschaulichen die mittelalterliche Weinbaugeschichte und erzählen davon, wie sich der Weinbau bis heute verändert hat. Am Ende der Führung darf der Rebensaft vom Klosterweinberg bei einer Weinprobe gekostet werden.

Weingeschichte(n) in Schloss Salem
Auch in Schloss Salem am Bodensee blickt man auf eine lange Weinbaugeschichte zurück. Die barocke Anlage diente einst als Kloster und beeindruckt neben verschiedenen historischen Weinkellern vor allem mit einem der größten erhalten Torkelbäume. Diese hölzerne Weinpresse wird bei der Erlebnisführung „Weingeschichte(n)“ ebenso besucht wie viele andere Räume, die von der Geschichte des Weinbaus in Kloster und Schloss Salem erzählen. Während der Führung kommt auch der Weingenuss nicht zu kurz: An drei Stationen werden Weine aus dem Weingut Markgraf von Baden verkostet, das seit Generationen im Schloss seinen Sitz hat.

Wandelkonzerte in der Uhlbacher Kelter
In Stuttgart reichen die Weinberge fast bis ins Zentrum. Und auch viele Stadtteile der baden-württembergischen Landeshauptstadt sind von Weinbergen und Weinkultur geprägt. In Uhlbach steht bis heute die Alte Kelter, die das Stuttgarter Weinbaumuseum beherbergt. Dort und an verschiedenen anderen Spielorten in Uhlbach begegnen sich am 4. September Wein und klassische Musik. Die Wandelkonzerte zum Wein bilden den Auftakt zum Musikfest Stuttgart, das bis zum 13. September klassischen Musikgenuss in der ganzen Stadt bietet.

In Müllheim einen Weinkrimi lösen
Seltsame Dinge geschehen im Weinort Müllheim: Ein Mann wird im Weinberg erschlagen, aus dem Museum werden Objekte gestohlen und der Täter ist noch auf freiem Fuß. Zum Glück passiert all dies nur im „Müllheimer Weinlesebuch“, in dem die örtliche Weinbaugeschichte unterhaltsam mit Kriminalgeschichten verknüpft wird. An die Lösung des Weinkrimis kann man sich auf unterschiedliche Weise machen: Durch die Lektüre des Buches, bei kulinarischen Autorenlesungen oder bei einer szenischen Stadtführung. Wein- und Krimifreunde kommen hier ganzjährig auf ihre Kosten.

Lembergerland Unplugged
Die Landschaft zwischen Pforzheim und Ludwigsburg ist Lembergerland. Die Rotweinsorte ist eine Württemberger Spezialität und wächst hier im Enztal auf malerischen Terrassenweinbergen. Noch bis in den Herbst kommen an mehreren Terminen und an wechselnden Orten Weine und Musik aus ganz unterschiedlichen Genres auf die Bühne. Mit einem Glas Wein in der Hand lassen sich bei den „Unplugged“-Konzerten Bands von Jazz bis Rock und Pop erleben.

Weitere Veranstaltungen aus dem Bereich Wein und Kultur in Baden-Württemberg:


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Dienstag, 11. August 2015

Tag des Offenen Denkmals


Tag des Offenen Denkmals 2015

Am Sonntag, 13. September, findet zum 23. Mal der Tag des offenen Denkmals in Deutschland statt. Unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ öffnen auch in diesem Jahr Denkmale aller Gattungen ihre Türen, darunter zahlreiche meist nicht zugängliche, und werden mit Führungen, Exkursionen und Rahmenprogramm erlebbar gemacht.

„Dieses Motto, ausgegeben von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, ist maßgeschneidert für ein Land wie Baden-Württemberg", betonte Peter Hofelich, Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, der Obersten Denkmalschutzbehörde des Landes. „Baden-Württemberg ist ein herausragender Wirtschaftsstandort und ein Technikland par excellence in Deutschland und Europa. Die gesunde Mischung aus Freien Berufen, Handwerk, Mittelstand und Industrie macht unsere Stärke aus. Gleichzeitig sind wir auch ein Kulturstandort ersten Ranges: Im Bereich der Baukunst können wir im Land rund 90.000 Kulturdenkmale zählen, bei den Bodendenkmalen sind es rund 60.000. Das ist ebenfalls ein Spitzenplatz in Deutschland. Der Tag des offenen Denkmals bietet uns jedes Jahr die Möglichkeit, ausgewählte Denkmale zu besichtigen, zu bestaunen und zu erleben“, so Staatssekretär Hofelich weiter.


Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gibt wieder eine Broschüre heraus, in der mehr als 800 Veranstaltungen aufgeführt sind, die anlässlich des Tags des offenen Denkmals in ganz Baden-Württemberg stattfinden. Nach Stadt- bzw. Landkreisen geordnet, finden sich im Tabellenteil der Broschüre – neben den spezifischen Angaben zum Denkmal selbst – Hinweise zu den angebotenen Aktionen (Führungen, Kinderaktionen etc.), die Öffnungszeiten und Kontaktpersonen. Die Veranstaltungen der Landesdenkmalpflege und ihrer Kooperationspartner werden im vorderen Teil der Broschüre ausführlich vorgestellt. Die Broschüre liegt nun vor und kann kostenfrei bezogen oder im Internet unter www.denkmalpflege-bw.de abgerufen werden.

Die landesweite Eröffnung zum Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr am 12. September in der Fachwerkstadt Eppingen auf Einladung von Dr. Nils Schmid MdL, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft, Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, und Klaus Holaschke, Oberbürgermeister der Stadt Eppingen, statt. Zahlreiche Vertreter der Landesdenkmalpflege, kultureller Einrichtungen sowie politischer Institutionen sind geladen.

Johannes Schmalzl, Chef des Regierungspräsidiums Stuttgart, bei dem das Landesamt für Denkmalpflege angesiedelt ist, sagte: „Der Tag des offenen Denkmals ist eine gute Gelegenheit, viele der sonst unzugänglichen Denkmale genauer zu erleben und auch als Familie und mit Kindern an den zahlreichen Führungen und  Aktionen teilzunehmen.“ Dieses Erlebnis schaffe Verständnis für die Belange der Denkmalpflege und des Denkmalschutzes. „Und dieses Verständnis der Öffentlichkeit ist enorm wichtig“, so Schmalzl. Der Regierungspräsident zeigte sich überzeugt, dass ohne eine breite Resonanz in der Bevölkerung – auch bei Kindern und Jugendlichen ­– die Landesdenkmalpflege ihre Aufgaben nicht in dem Maße erfüllen kann, wie es die hochkarätige Denkmallandschaft gerade im Südwesten erfordere.

Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart: „Handwerk, Technik, Industrie – das diesjährige Motto setzt den Fokus auf Denkmale, die die Entwicklung und den Fortschritt der Handwerks- und Technikgeschichte als Abbild der Menschheitsgeschichte widerspiegeln. Die Erforschung und der Erhalt frühester Zeugnisse für den Einsatz von einfachen Werkzeugen bis hin zu komplexen Industrieanlagen und -ausstattungen ist  Aufgabe der Landesdenkmalpflege. Gleichzeitig bietet das Motto die Möglichkeit, neueste Forschungsmethoden und Techniken im Umgang mit dem Denkmal vorzustellen. Nutzen Sie die Angebote in dieser Broschüre und lernen Sie die facettenreiche Denkmallandschaft Baden-Württembergs kennen.“

Der Tag des offenen Denkmals wurde erstmals 1984 in Frankreich veranstaltet. Die Idee hatte Erfolg und wurde 1991 vom Europarat aufgegriffen und in Form der „European Heritage Days“ europaweit eingeführt. 2014 beteiligten sich 50 Länder Europas am Tag des offenen Denkmals. Allein in Deutschland nahmen etwa 4 Millionen Besucher die Gelegenheit wahr, über 7500 archäologische Stätten, Bau- und Kunstdenkmale, Parks und vieles mehr in rund 2.500 Städten und Gemeinden zu besichtigen.

Ein bundesweites Verzeichnis aller Aktionen ist auf der Internetseite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz www.tag-des-offenen-denkmals.de zu finden. Das landesweite Verzeichnis sowie detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen der Landesdenkmalpflege finden Sie auf der Internetseite www.denkmalpflege-bw.de.

Die Broschüre zum diesjährigen Tag des Denkmals wird in zahlreichen öffentlichen Gebäuden ausgelegt. Unter anderem kann sie im I-Punkt in Stuttgart sowie direkt und kostenfrei über das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart bezogen werden:

Bestellung Per Fax:
0711 / 904 45 - 249

Per E-Mail:
tag-des-offenen-denkmals@denkmalpflege-bw.de

Alternativ kann die Broschüre auch über das Bestellformular auf der Internetseite der Landesdenkmalpflege abgerufen werden:
www.denkmalpflege-bw.de > Denkmale > Tag des offenen Denkmals > Veranstaltungs-Broschüre


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