Freitag, 31. Juli 2015

Aqua Erlebnisparadies Neckarsulm

Erholung, Action, Spaß – 
Aqua Erlebnisparadies Neckarsulm

Baden-Württemberg präsentiert sich mit weltmännischer Atmosphäre und abwechslungsreichen Kulturlandschaften – perfekt für eine Städtereise oder einen ausgedehnten Familienurlaub. Voll im Trend liegen hochmoderne Freizeitbäder, die auch bei miesem Wetter für Erholung, Action und Spaß sorgen.

Wer im Baden-Württemberger Land Ferien vom Alltagstrott genießt, sollte unbedingt einen Abstecher zum AQUAtoll Sportbad in Neckarsulm einplanen. Die mit einer unterirdischen Verbindung zum gegenüberliegenden Erlebnisbad verbundene Schwimmanlage ist ein Meisterwerk innovativer Architektur und beschert kurzweiliges Urlaubsvergnügen.

Sporthallenbad für Abenteuerlustige und Erholungsuchende 
Das Sporthallenbad in Neckarsulm zieht seit der Eröffnung Ende Juni 2014 Tausende abenteuerlustige und erholungsuchende Badegäste in seinen Bann. Auch Fans modernster Bäderarchitektur kommen auf ihre Kosten. Für Baden-Württemberg-Touristen ist das schicke Hallenbad ein attraktives Ausflugsziel, eine Oase zum Relaxen und Spaßhaben. Das sich über zwei Ebenen erstreckende von Sacker Architekten in einjähriger Bauzeit errichtete Hallensportbad mit seinem imposanten Verglasungssystem eröffnet den Blick auf die freie Natur. Zwischen stilvollen Elementen aus Holz und Beton lassen grüne Flächen ein harmonisches Ambiente entstehen. Als weiteres Highlight beeindruckt die aufstrebende Dachkonstruktion über fragilen Glaswänden.


Erlebnishungrige Wasserraten können auf der oberen Ebene in einem 50 x 21 Meter großen Schwimmbecken sportliche Bahnen ziehen, sich vom 3-Meter-Sprungsturm in die Fluten stürzen oder gemütlich durch das weitläufige Foyer im unteren Bereich schlendern. Der Clou: Die Karikatur-Figuren des Berliner Cartoonisten Tom Körner weisen Gästen auf humorvolle Art den Weg. Wer Lust hat, wechselt spontan über den unterirdischen Tunnel in das angrenzende Erlebnisbad mit Black-Hole-Riesenrutsche, Piratenwelt, Wildwasserkanal und Sole-Außenbecken. Ideal für einen Kurzurlaub in Neckarsulm mit tropischer Südsee-Atmosphäre

Kreative Badelandschaften für Fitness, Freizeit und Gesundheit
Heute muss eine Schwimmbadanlage höchsten Ansprüchen an die neuzeitliche Bäderkultur gerecht werden. Der Bau eines Hallenbades ist eine langfristige Investition und erfordert neben fundiertem Wissen perfekte Organisation und vorausschauende Planung. Bei der Umsetzung des Sportbad Neckarsulm haben Sacker Architekten aus Freiburg ihr volles Potenzial eingesetzt. 

 Foto: Wolf-Dieter Gericke

Das engagierte Team aus Generalplanern und Architekten legte beim Bau des AQUAtoll Sportbad wie gewohnt größten Wert auf höchste Funktionalität und ästhetisches Design, verbunden mit wettkampforientierten und energetischen Aspekten. Für den puristisch inszenierten Glaskubus mit Ausblick auf die sanften Hänge des Scheuerbergs gewannen Freiburger Sacker Architekten 2008 den Wettbewerb für ein besonders qualitätsvolles Bauwerk.

Mit dem neuen Sporthallenbad Neckarsulm hat das qualifizierte Architekten-Team erneut bewiesen, dass keine Herausforderung zu groß ist. Sacker Architekten bauen private und öffentliche Schwimmbadanlagen mit Multifunktion, die individuell auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind. Darum erleben Einheimische und Urlaubsgäste jetzt unvergessliche Highlights in kreativen Badelandschaften für Fitness, Freizeit und Gesundheit.

Andrea Schneider

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Mittwoch, 22. Juli 2015

Köhlertage in Bad Peterstal-Griesbach

Schwarzwald-Erlebnistipp im Renchtal: Köhlertage vom 14. bis 22. August 2015
Eine heiße Sache: 
Köhlertage in Bad Peterstal-Griesbach
 


Einem Schwarzwaldköhler bei der Arbeit zuschauen oder selbst aktiv werden und Feuer machen wie in der Steinzeit, aus Holzkohle Seife herstellen oder lernen, wie man kraftsparend Holz spaltet: Außergewöhnliche Erlebnisse bieten die Köhlertage in Bad Peterstal-Griesbach.

Vom 14. bis 22. August wird eine einsame Waldlichtung bei Bad Peterstal-Griesbach zum Schauplatz der Köhlertage im Renchtal. Während Schwarzwaldköhler Thomas Faißt acht Tage lang seinen Kohlenmeiler hütet und die Glut am Brennen hält, gibt es gleich daneben außergewöhnliche Veranstaltungen. Begonnen wird am 14. August um 17.30 Uhr mit dem Anzünden des Meilers, begleitet von Jagdhornblasen.

Zu den Mitmachangeboten gehört ein Holzmachertag für Männer am 17.08. Geübt wird die richtige Technik, Holz zu spalten. Nach der Arbeit stärken Köhlersteak und Bierverkostung. Kräuterexpertin Andrea Fahrion-Haas erzählt am 18.08. ab 14 Uhr, wie uns die Hausapotheke der Köhlerin bis heute bereichert und stellt mit Frauen Seife aus dem schwarzen Gold her. Danach verwöhnt sie mit Köhlerinnentorte. Heiß her geht’s am 19.08.: Klein und Groß probieren mit Archäotechniker Frank Trommer aus, ob sie mit Feuerbohrer, Feuerschläger oder Feuerpumpe selber eine Glut entfachen können.

Neben der Arbeit am Meiler bleibt dem Köhler auch Zeit für Besinnliches. Am Sonntagmorgen, 16.08., lädt er um 9 Uhr zum „Walderwachen am Kohlenmeiler“ mit Landfrauenfrühstück ein. Zum Ausklang der Köhlertage liest er am Freitagabend, 21.08., um 19.30 Uhr das Schwarzwaldmärchen „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff.  Die Tourist-Info bietet kleine Wanderungen zum Kohlenmeiler am Palmspring an. Parkplätze gibt es dort nur begrenzt. Einige Angebote während der Köhlertage sind kostenpflichtig und nur mit Voranmeldung. Das Programm gibt es bei der Tourist-Info Bad Peterstal-Griesbach, Telefon 07806 9100-0, www.bad-peterstal-griesbach.de.

Veranstaltungen an den Köhlertagen
Freitag, 14.08.
17.30 Uhr
kostenfrei
Eröffnung der Köhlertage: „Gut Brand“ heißt es, wenn Thomas Faißt den Kohlenmeiler anzündet. Es spielt die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Hinteres Renchtal (15 Bläser).
Sonntag, 16.08.
9.00 Uhr
kostenpflichtig
Walderwachen: Köhler Thomas Faißt begrüßt den Tag am Kohlenmeiler, anschließend gibt es ein feines Landfrauenfrühstück. Beitrag: Erwachsene 11,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre 6,00 Euro, bis 4 Jahre frei.
Montag, 17.08.
16.00 Uhr
kostenpflichtig
Holzmachernachmittag für Männer: Erfahrungsaustausch mit Thomas Faißt. Was ist das richtige Brennholz? Frisch oder abgelagert? Es gibt Tipps für das richtige Spalten von Hand, man schwingt selber das Beil und macht Brennholz. Anschließend führt ein Biersommelier von Alpirsbacher Klosterbräu in die Spezialitäten des Schwarzwaldbiers ein, ab der frühen Abendstunde wird auf echter Köhlerkohle ein Steak gegrillt. Teilnahmebeitrag pro Person: Bierprobe und Grillgut 20,00 Euro      
Dienstag, 18.08.
14.00 Uhr
kostenpflichtig
Die Hausapotheke der Köhlerin: Fern von den Dörfern spielte sich das raue Leben der Köhlerfrauen im Wald ab. Die Köhlerin wusste sich zu helfen und entwickelte Rezepte für Gesundheit, Haushalt und Körperpflege. So erfahren Teilnehmerinnen bei der Heilpraktikerin und Kräuterexpertin Andrea Fahrion-Haas einiges über die Verwendungsmöglichkeiten des schwarzen Goldes. Dabei stellen sie auch ein Stückchen eigene Seife aus Kohle her. Bei einer Köhlerinnentorte klingt der Nachmittag aus. Bitte beachten: Naturgemäß ist Kohle schwarz, daher sollte die Kleidung geeignet sein. Teilnahmebeitrag für die Herstellungszutaten, ein Stück Torte und Kaffee: 12,50 Euro.
Mittwoch, 19.08.
10.00 bis 16.00 Uhr
kostenfrei
Funkenflug am Feuertag: Wie macht man selber Feuer und wie wurde über die Jahrtausende Feuer gemacht – ohne Streichholz oder Feuerzeug? Beim Archäotechniker und Museumspädagogen Frank Trommer lernt man fast alles über das Feuer. Zum einen informiert die Ausstellung „Brandheiß“ über die Geschichte und Verwendung des Feuers. Zum anderen zeigt Frank Trommer, wie mit Feuerschläger, Feuerbohrer und Feuerpumpe seit Jahrtausenden der Funke überspringt. Probieren Sie es selbst aus.
Freitag, 21.08.
19.30 bis ca.
21.30 Uhr
kostenfrei
Ausklang der Köhlertage: Literarischer Abend.
Thomas Faißt liest „Das Kalte Herz“ von Wilhelm Hauff (1802-1827). Der arme Schwarzwälder Köhler Peter Munk wünscht sich Reichtum. Bei einem Pakt mit einem Waldgeist tauscht er sein Herz gegen ein Herz aus Stein, was er jedoch nach vielen Irrungen am Ende wieder zurückbekommt.
Samstag, 22. August
Der Meiler wird frühmorgens ausgezogen, die Kohle abgelöscht und abgesackt. Die Schwarzwald-Kohle gibt es später zu kaufen. Details dazu bei der Tourist-Info Bad Peterstal-Griesbach.


Geführte Wanderungen zum Kohlenmeiler
Die Tourist-Info von Bad Peterstal-Griesbach bietet zu verschiedenen Veranstaltungen geführte Wanderungen zum Kohlenmeiler auf dem Palmspring an. Treffpunkt ist am Kurhaus, Kurhausweg 13 in Bad Peterstal. Die Strecke beträgt ca. fünf Kilometer, die Teilnahme ist kostenlos. Die Wandertermine werden unter www.bad-petersal-griesbach.de bekannt gegeben.

Mitwirkende:
Thomas Faißt – Wald Kohle Kultur
Köhler und Kulturschaffender
Schlossweg 24, 72270 Baiersbronn
Thomas Faißt begeistert schon seit mehr als 15 Jahre die Arbeit mit dem Kohlenmeiler. „Im Wald und mit der Köhlerei lebe ich das Vermächtnis meiner Ahnen“ ist die Motivation für seine Tätigkeit. Der Baiersbronner fühlt sich dem Schwarzwald, seiner Heimat und deren Geschichte sehr verbunden. Die Holzkohleherstellung spielte hier jahrhundertelang bis ins 19. Jahrhundert eine Rolle. An seinen Kohlenmeilern lässt er die Vergangenheit wieder aufleben und vermittelt den Besuchern die Mühsal der Arbeit am Meiler.

Frank Trommer – Archäotechnik
Archäotechniker, Schmied, Museumspädagoge
Ulmer Str. 43, 89143 Blaubeuren
Frank Trommer interessiert sich seit Mitte der 1980'er Jahre für die experimentelle Archäologie. Ein Bereich seiner Arbeit dreht sich um das Feuer, dessen jahrtausendealte Geschichte und die verschiedenen Methoden des historischen Feuermachens. Dazu hat er auch die Wanderausstellung „Brandheiß“ konzipiert. Bei seinen Vorführungen ist jeder zum Experimentieren eingeladen.

Andrea Fahrion-Haas
Kräuter- und Heilpflanzenexpertin, Oberkirch
Tel. 07802 878113, a.fahrion@web.de
Als Mitarbeiterin in einer Apotheke und als Heilpraktikerin hat Andrea Fahrion-Haas ein fundiertes Wissen in der Pflanzenheilkunde. Gerne kreiert die Kräuter- und Heilpflanzenexpertin Rezepturen für Salben, Tinkturen, Sirups, Lippenstifte, von denen auch die Teilnehmer bei ihren Kursen profitieren. Ihren Kenntnisschatz gibt sie u.a. auch auf Kräuterwanderungen in Bad Peterstal-Griesbach weiter.


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Montag, 13. Juli 2015

Karin Kontny: 50 Dinge, die ein richtiger Baden-Württemberger getan haben muss

Karin Kontny: 
50 Dinge, die ein richtiger 
Baden-Württemberger getan haben muss
 


Wissen Sie schon wie man Kehrwoche macht? Wenn nein, haben Sie dann schon einen Kurs dazu belegt? Aber im Stau auf der A8 sind Sie sicherlich schon einmal gestanden! Oder haben Sie eine Freiburgerin geheiratet, weil Sie dort einmal in eines der Stadtbächlein gefallen sind?

50 Dinge hat Karin Kontny herausgefunden, die man als richtiger Baden-Württemberger mindestens einmal im Leben gemacht haben sollte.

Ein richtiger Baden-Württemberger wird man nämlich offenbar nicht von alleine. Der Schlüssel hierzu liegt nämlich im Tun ganz bestimmter Dinge. Karin Kontny hat sie in diesem Band in einer einzigartigen To-do-Liste versammelt: 50 Kapitel fordern zum Mitmachen auf und bringen Ihnen bei, was man hier kennen, können und gemacht haben sollte.

Beweise: Loch mit Zigarre in Seite gebrannt…
Mit Klugheit und Selbstironie stellt die Autorin die Abenteuer vor, die vor der Haustür auf Sie warten, und lädt dazu ein, einen »Erfahrungsschatz« zu heben. Ob bei der schwäbischen Kehrwoche, beim Kriechen durch eine Höhle der Schwäbischen Alb, bei der Weinlese im Kraichgau oder beim Schlammbaden auf dem Southside-Festival.

… und Bollenhut in Karlsruhe getragen
Beweisfelder, die es selbst zu gestalten gilt, machen das Buch zu einem Unikat: So dürfen Sie nach einem Besuch der Tabakhauptstadt Mannheim gerne ein Loch in die Seite brennen – selbstverständlich mit einer Zigarre! Oder man klebt von seinem Bollenhut-Spaziergang in Karlsruhe eine Beweisfoto ins Buch!

Dieser etwas andere Reise- und Kulturführer, stellt Orte, Dinge und Traditionen nach etwas anderen Gesichtspunkten vor und zeigt, wie sie sich im wahrsten Sinn erfahrbar machen lassen. Für Ur- und Neueinwohner und Besucher gleichermaßen eine echte Fundgrube.

Zur Autorin:
Karin Kontny, 1976 in Waiblingen geboren, ist Journalistin und Reporterin, schreibt Bücher und verwirklicht Kulturkonzepte mit Künstlern, Schauspielern und Musikern. Nicht erst seit einer mehrmonatigen Wanderung entlang der historischen Grenze zwischen Baden und Württemberg ist sie der Überzeugung: Die besten Landkarten zeichnet man auf Basis von Erlebnissen und Begegnungen.

Karin Kontny: 50 Dinge, die ein richtiger Baden-Württemberger getan haben muss. 176 Seiten, 205 Farbfotos, Klappenbroschur. Silberburg-Verlag, Tübingen und Karlsruhe. ISBN 978-3-8425-1378-5. € 19,90.
Hier können Sie das Buch kaufen.


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Dienstag, 7. Juli 2015

Alblust 2/2015

Alblust 2/2015
Einfach mal abtauchen: Die neue „Alblust“ dreht sich ums Wasser
 


Man wundert sich, wie schnell die Zeit vergeht - zwischen den Ausgaben der Alblust. Erst kann man es kaum erwarten, und plötzlich ist das neue Heft da. Überaus reich bebildert und wieder mit vielen interessanten und spannenden Geschichten.

In dieser Ausgabe unter anderem mit Tipps für die schönsten Badeplätze und Reportagen über Seemänner, Meerjungfrauen und Forellenfischer: Die Sommerausgabe von „Alblust – Das Schwäbische Alb Magazin“ taucht ein ins Thema Wasser.

Passt eigentlich nicht zusammen: die Alb und Wasser ...
Das Wasser war eigentlich immer knapp auf der Alb. Dennoch lassen sich viele Geschichten darüber erzählen: Die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau verläuft hier, Relikte des Jurameers sind zu finden und Wasserfälle und Karstquellen bereichern die Landschaft. Einer der größten Flüsse Europas versickert gar hier.

Das Wasser spielt in vielen Reportagen eine Rolle: Direkt aus dem eigenen Teich kommen die Fische im Forellenhof Rössle auf den Tisch. Der Autor kennt viele Feinschmecker, die wegen eben diesen Forellen lange Anfahrten in Kauf nehmen. Muss wohl was dran sein.
 
 ... aber trotzdem
Und die urwüchsige Seite der Donau zeigt eine Kanutour bei Riedlingen, während andernorts der Fluss plötzlich ganz unter der Oberfläche versickert. Am Bucher Stausee gibt es sogar einen Segelclub, in dessen Revier ein Bermudadreieck lauert. Nicht zu vergessen: am und um den Stausee gibt es zahlreiche Erinnerungen an die römerzeit. Das geht vom Kastell über das Badehaus bis hin zu einem Triumphbogen. Vom Limes, der hier durchlief, ganz zu schweigen.

Dass einst das Jurameer die Alb formte und deshalb versteinerte Meereskrokodile und Korallen zu finden sind, erfährt man im Riffmuseum in Gerstetten und bei der Fossiliensuche in Heumaden. Nicht ganz so lange zurück liegt die Zeit, in der mit technischen Wunderwerken, wie dem Königsbronner Wasserkasten, Energie erzeugt wurde. Was man nicht vergessen sollte: Der so unglücklich geendete Hitlerattentäter Georg Elser, der derzeit wieder im Gespräch ist, stammt auch von hier.

Jünger ist die Erfindung des Schlauchverbinders, dem der Hersteller Gardena in Ulm seinen Aufstieg verdankt. Das Magazin stellt außerdem eine hauptberufliche Meerjungfrau vor, die bei Schwäbische Gmünd lebt, und einen Chor von Landratten in Albstadt, die leidenschaftlich Shantys singen. Ein Seemann, der in den Heimathafen Bremelau  zurückgekehrt ist, erzählt ebenfalls seine Geschichte.

Darüber hinaus widmet sich die Ausgabe sommerlichen Geschichten, zum Beispiel über das Freilichttheater in Hayingen und über ein hippes T-Shirt, das nach historischer Vorlage auf alten Maschinen hergestellt wird. Wir stellen den Landwirt  Ernst Hermann Maier vor, der ein besonderes Verhältnis zu seinen Tieren pflegt, und zwei Schwestern, die in ihrer Werkstatt in Dettingen an der Erms Holzleitern bauen.

Und wer bei der Lektüre durstig geworden ist: Der Gastronom August Kottmann erklärt, warum es lohnenswert ist, sich dem Most zu widmen, und Landfrau und Kräuterexpertin Evi Kletti gibt Tipps für sommerliche Limonaden.

Info:
„Alblust – das Schwäbische Alb Magazin“ ist im Zeitschriftenhandel in Baden-Württemberg und bundesweit im Bahnhofsbuchhandel erhältlich. Das Heft hat über 120 Seiten, kostet 4 Euro und die Auflage liegt bei 25.000 Exemplaren. Alblust wird dreimal im Jahr vom Verlag des Reutlinger Generalanzeigers (GEA Publishing) herausgegeben.


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