Donnerstag, 29. Januar 2015

Fasnet im Hochschwarzwald

Narri, Narro! 
Fasnet im Hochschwarzwald




Vom 12. bis 18. Februar 2015 ist es wieder soweit: im Hochschwarzwald sind die Narren los. Die schwäbisch-alemannische Fasnet folgt ganz anderen Regeln als die meisten Fasnachtsbräuche in Deutschland.

Schon im Januar beginnt die Zeit der Narrentreffen, so richtig hoch her geht es aber erst ab dem „Schmutzigen Dunnschtig“, dem Donnerstag vor Fasnacht.

„Schmutziger Dunnschtig“
Der „schmutzige Dunnschtig“, 12. Februar 2015, beginnt in den Hochschwarzwald Gemeinden mit dem Wecken und Ausrufen der Fasnet, Narrenbaumstellen und Hemdglunkerumzügen. Rathäuser werden gestürmt, in den Städten und Dörfern ziehen Hexen, Hansele und Spättlenarros durch die Straßen, in den Kneipen trifft man sich von nun an sieben Tagen lang zum „Schnurre und Schnaige“.  

„Fasnetsamschdig“
In Feldberg-Neuglashütten geht am Fasnetsamschdig, 14. Februar 2015, alles was originell ist den Berg hinunter. Ob pistentauglich gemachte Boote, nachgebaute Raumschiffe, Windmühlen oder einfach nur umgebaute Badewannen... Beim „Hochschwarzwälder Gaudi-Rennen“ am Schrofenbuckel geht es darum den Berg in zwei Durchgängen mit dem schnellsten und/oder originellsten Rutschgefährt herunter zu kommen, egal wie. Den schnellsten und originellsten Teams winken Pokale und attraktive Sachpreise.

„Fasnetsmendig“
Im ganzen Hochschwarzwald finden an diesem Tag Fasnetsmendig-Umzüge statt. Ganz außergewöhnlich ist der „Fasnetsmendig“, 16. Februar 2015, in Löffingen. In dem kleinen Städtchen im Hochschwarzwald ist schon am Fasnachtsmontag „Walpurgisnacht“. Bei diesem Schauspiel müssen die Hexen ihre Existenzberechtigung zur Fasnachtszeit nachweisen. Als Vermittler zwischen Hexen und Teufel tritt zum Schluss der Geist in Erscheinung, der mit seinen Aussagen zu Gunsten der Hexen den Teufel überzeugt. An einem riesigen Feuer auf dem Marktplatz tanzen gut 20 Hexen mit ihren grauseligen Holzmasken um den Beelzebub (im Volksmund „Teufel“).

Lesetipp: „Ein höllisches Spektakel“ – Geschichte rund um die Walpurigisnach in Löffingen im Hochschwarzwald Winterliebe-Magazin
Im Hochschwarzwald Winterliebe-Magazin wird die einzigartige Walpurgisnacht in Löffingen, die seit über 80 Jahren von den Löffinger Hexen aufgeführt und von der Stadtmusik begleitet, näher vorgestellt. Das Magazin ist in allen Tourist-Informationen im Hochschwarzwald erhältlich, sowie online zum Durchblättern und bestellen unter www.hochschwarzwald.de/magazin.

„Fasnetzieschdig“
Am Fasnetsdienstag, 17. Februar 2015, findet in vielen Orten die Verabschiedung der Fasnet mit Fasnetsverbrennungen, beispielsweise in Titsee-Neustadt oder in St. Blasien-Menzenschwand, statt. In Lenzkirch wird der Narrenbaum versteigert und umgelegt. Und in Schluchsee die Fasnet vergraben.
Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Fasnetsveranstaltungen sind erhältlich unter www.hochschwarzwald.de/fasnet.

Weitere Höhepunkte der schwäbisch-alemannischen Fasnet im Hochschwarzwald
Sonderausstellung  „Haus der Hundert Masken“ vom 2. Februar bis 21. März 2015 in Grafenhausen
Fasnachtszeit ist Maskenzeit. Sprichwörtlich nimmt das Holzbildhauer Simon Stiegeler: Er präsentiert sein offenes Atelier im Kirchsteig in Grafenhausen vom 2. Februar bis 21. März 2015 als „Haus der Hundert Masken“. In der Sonderausstellung treffen dabei Moderne auf Tradition und skurrile Eigenkreationen auf klassische Zunftvorgaben.

Fasnachtinteressierte können in der Ausstellung nicht nur über 120 Masken aus dem gesamten süddeutschen Raum als Zeugnisse lebendigen Brauchtums, künstlerischer Kreativität und handwerklichem Können bewundern, sondern auch dem Künstler bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die Ausstellung ist jeweils Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr und 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr, sowie am Samstag von 9 Uhr bis 13 Uhr kostenlos zu besichtigen. Weitere Informationen gibt es auch unter www.holzschnitzerei-stiegeler.de.

Hexencontest am 13. Februar auf dem Feldberg
Alle Wintersportler, die am Fasnetsfreitag 13. Februar 2015, als Hexe verkleidet ins Skigebiet kommen, werden vom Liftverbund Feldberg mit einem Tagesskipass beschenkt. Die Feldberg-Hexe hat natürlich einen Besen, eine Hexennase, einen Rock mit Schürze und eine Kopfbedeckung (Kopftuch, Hut). Anmeldung zum Hexencontest ist von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr am Iglu/Talstation Feldbergbahn. Weitere Informationen unter www.hochschwarzwald.de/fasnet.

Die Tradition des Scheibenschlagens im Hochschwarzwald
Einen festen Bestandteil der alemannischen Fasnet bilden die Scheibenfeuer, bei denen glühende Scheiben von Berghängen ins Tal geschleudert werden. Mit diesem Brauch sollen die Wintergeister ausgetrieben werden.  Beim Scheibenschlagen werden gelochte Scheiben aus Buchenholz  auf einen biegsamen Haselnussstock aufgesteckt und in die Glut gehalten. Die glühende Scheibe wird dann über einen Scheibenstuhl geschlagen und segelt ins Tal. Dieser Brauch kann an folgenden Terminen erlebt werden:
  • 21. Februar um 19.11 Uhr in Schluchsee-Blasiwald
  • 21. Februar um 19 Uhr in Ühlingen-Birkendorf
  • 21. Februar um 18 Uhr in Häusern
  • 21. Februar um 18 Uhr in Todtnau-Schlechtau
  • 21. Februar um 18.30 Uhr in Todtnau-Muggenbrunn
  • 22. Februar um 18 Uhr in Todtnau

Info:
Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Fasnetsveranstaltungen sind erhältlich unter www.hochschwarzwald.de/fasnet.

Foto: © Hochschwarzwald Tourismus GmbH

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Werner Mezger: Schwäbisch-alemannische Fastnacht

Werner Mezger: 
Schwäbisch-alemannische Fastnacht




Wer kennt ihn nicht, zumindest unter den an Brauchtum, insbesondere der schwäbisch-alemannischen Fasnet Interessierten: Werner Mezger, der die Fasnet im Land seit Jahren begeistert, fachkundig und quasi wissenschaftlich begleitet? Jetzt hat der Freiburger Volkskunde-Professor einen Prachtband über eben dieses, sicher sein Lieblingsthema, herausgebracht.

Die unheimlichen und kunstvollen Holzmasken der Teufelsfiguren, wilden Leute, der Hexen oder Narren, die in der schwäbisch-alemmanischen Fastnacht lärmend, scheppernd und rasselnd durch Dörfer und Städte ziehen. Die „Fastnet“ oder „Fasent“, wie sie im deutschen Südwesten, sprich Baden-Württemberg, bezeichnet wird, besann sich im 20. Jahrhundert auf ihre mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wurzeln.

Fasnet: mit Sicherheit kein rheinischer Karneval
Und dies im Gegensatz zum rheinischen Karneval, der einen anderen Weg ging. Dass er in seinen Heimatgebieten beliebt ist ersieht man schon an der Zeit, die die deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ihm zu widmen müssen meinen. Ob dies gerechtfertigt ist lassen wir mal dahingestellt.

Die alemannische Fastnacht fußt im Gegensatz dazu auf uralten überregionalen und regionalen Ritualen und Bräuchen, die die Menschen im Zeichen des Natur-, Kirchen- und Kalenderjahres entwickelt haben – und anhand deren man einiges über die kulturhistorische Entwicklung unserer Gesellschaft im Laufe der Jahrhunderte lernen kann.

Der Freiburger Volkskunde-Professor Werner Mezger ist einer der besten und intimsten Kenner dieses bunten und tief verwurzelten Brauchtums. Mit dem Buch „Schwäbisch-alemannische Fastnacht. Kulturerbe und lebendige Traditon“ legt Mezger ein fulminantes Buch vor, das alle Facetten und Aspekte dieser komplexen Tradition aufgreift und anschaulich, spannend durchleuchtet. Die kongenialen Fotografien von Ralf Siegele sowie historische Illustrationen ergänzen Mezgers umfassende und tiefgehende Ausführungen in beeindruckender Weise.

Im Vorwort des Buches erklärt Mezger, der sich in seinen Forschungen mit den unterschiedlichsten Ausformungen der Fastnacht, des Faschings oder des Karneval in 20 europäischen Ländern auseinander gesetzt hat: „Fastnacht ist ein vielschichtiges Phänomen, in dem sich verschiedenartigste Einflüsse aus zahlreichen Ländern und aus teilweise sehr weit auseinanderliegenden Epochen kompliziert überlagert und in unterschiedlicher Tiefe sedimentiert haben. Das macht den eigentlichen Reiz unseres Themas aus, das in vieler Hinsicht Horizonte öffnet.“

Mit diesem weitreichenden Wissen im Hintergrund nimmt Mezger den Leser mit auf eine packende historische und kulturelle Reise, auf der die Entstehung, Terminierung und die Sinndeutung im Spätmittelalter bis hin zu den Herausforderungen der Fastnacht in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts erörtert werden. In weiteren Kapiteln geht es um die zahlreichen Figuren der Fastnacht und um ihre Maskierungen.

Alle Einzelheiten und Bräuche erklärt
Wer sich bisher mit den Fasnetsveranstaltungen nicht auskannte wird an dem Kapitel interessiert sein, in dem die verschiedenen Termine erklärt werden, von Martini als Vorspiel über die Hemdglunkerumzüge, den Schmotzigen Donnerstag und den Aschermittwoch bis zum Sonntag Laetare - diese Aufzählung ist allerdings nur ein Auszug aus dem reich gegliederten Kapitel. Auch verschiedene spezifische Bräuche wie das Narrenbaumstellen, Rügebräuche, das Bach na fahren, das Wohlauf und Taganrufen oder das Brunnenspringen, oder die Musik und die Verse der Fastnacht und vieles mehr werden ausführlich erklärt.

Die letzten Kapitel sind den Fastnacht-Hochburgen in Baden-Württemberg gewidmet, insbesondere natürlich die bekannten im Schwarzwald, am Oberrhein, an der Donau oder am Bodensee.

Und so ist dieses Buch ein wegweisendes Standardwerk geworden, das seinesgleichen sucht - und wohl so schnell nicht findet. Es begeistert aber sicher nicht nur alle Freunde des schwäbisch-alemannischen Brauchtums begeistern wird, sondern alle, die sich für die Volkskunde interessieren, die etwas über das Brauchtum lesen wollen, das man sonst nur mitmachend oder zuschauend genießt, und die Spaß an herausragend gut erzählten kulturgeschichtlichen Zusammenhängen haben.

Wer der trockenen Theorie beim Lesen überdrüssig geworden ist, der entspannt sich schlussendlich an den wunderbaren Fotografien von Ralf Siegele, die einen guten Eindruck vom Leben im Südwesten zur Fasnachtszeit geben.

Und wenn künftig keiner mehr zur schwäbisch-alemannischen Fasnacht in Baden-Württemberg „Karneval“ oder „Fasching“ sagt - dann erst ist diesem Buch der Erfolg beschieden, den es verdient…

Zum Autor
Der aus der Fasnetshochburg Rottweil stammende Werner Mezger ist ein international renommierter Experte für die Brauch- und Festtraditionen Europas. Er gilt als der beste Kenner der südwestdeutschen Fastnacht und ist bekannt durch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehsendungen. Mit 24 Jahren hat Mezger in Tübingen promoviert und wurde am Hechinger Gymnasium Lehrer für Deutsch und Geschichte. Seine Schicksalsstunde schlug jedoch, als er in Tübingen eine Vorlesung von Hermann Bausinger hörte, dem großen Meister der empirischen Kulturwissenschaften. Aus seiner Beschäftigung mit dem Brauchtum entstanden verschiedene Essays und ein Nikolaus-Buch, außerdem habilitierte er sich und konnte so eine Laufbahn an der Universität einschlagen. Nebenbei wurde er in als Kenner der schwäbisch-alemannischen Fasnet in Funk und Fernsehen bekannt. 1996 erreichte ihn ein Ruf an die Universität Freiburg. Dort ist Mezger ist Professor für Europäische Ethnologie und Direktor des Freiburger Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE). Er hat in Freiburg die Datenbank 'Folklore Europaea' aufgebaut. Mit dieser Metasuchmaschine können vergleichende Studien über verschiedene Bräuche in ganz Europa angestellt werden.

Werner Mezger: Schwäbisch-alemannische Fastnacht. Kulturerbe und lebendige Tradition. Mit Fotografien von Ralf Siegele. 288 Seiten mit 250 farbigen Abbildungen. Gebunden mit Schutzumschlag. Konrad Theiss Verlag, 2015. 1. Auflage. ISBN 978-3-8062-2947-9. 49,95 €.
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Freitag, 23. Januar 2015

Buchbesprechung: Stuttgart und das Neckarland in den 50er und 60er Jahren

Claus-Peter Hutter (Hrsg.):
Maultaschen und Motoren

Stuttgart und das Neckarland in den
50er und 60er Jahren


 
Stuttgart und der Mittlere Neckarraum sind das Thema dieses Prachtbandes, in dem auf 341 (!) zeitgenössischen Fotos das Leben und das Lebensgefühl in den vom Wirtschaftswunder und den Nachkriegsjahren erzählt wird. 



Hier finden Sie eine ausführliche Besprechung dieses herrlichen Bildbandes über die Zeit des Wirtschaftswunders in Stuttgart.



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Donnerstag, 22. Januar 2015

Naturpark Schönbuch: Logo, Film und mehr sind neu

Bebenhausen –Naturpark Schönbuch tritt mit neuem Logo und Erscheinungsbild auf
Image-Film für den Schönbuch zum „Waldgebiet des Jahres 2014“ vorgestellt




Am 20.01.15 präsentierte der Naturpark Schönbuch  im Schloss Bebenhausen sein neues Logo und Corporate Design. Das Logo war seit Gründung des ältesten Naturparks Baden-Württembergs 1972 deutlich in die Jahre gekommen und wirkte nicht mehr zeitgemäß. 



„Das neue Logo greift die bekannten und charakteristischen Elemente des Naturparks auf und wirkt gleichzeitig modern und frisch“ freut sich der Vorsitzende des Naturparks Martin Strittmatter über das Ergebnis eines Agenturwettbewerbs, den die Tübinger Werbeagentur „Die Kavallerie“ für sich entscheiden konnte. Ganz bewusst sollte mit der Darstellung des Klosters die Wiedererkennbarkeit des Logos erhalten bleiben. Das mit dem Logo neu  entwickelte Corporate Design ermöglicht darüber hinaus ein einheitliches Design für alle Druckerzeugnisse und ein durchgängiges und einheitliches Erscheinungsbild des Naturparks. 



Der Schönbuch wurde 2014 in einer bundesweiten Online-Wahl zum Waldgebiet des Jahres 2014 gewählt. Aus diesem Anlass spendierte das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz  (Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg/ForstBW) dem Naturpark einen professionellen Image-Film.



Der rund 15 minütige Film zeigt das „Waldgebiet des Jahres 2014“ in seinen ganzen Facetten. Fantastische Bilder aus ungewohnten Perspektiven und zum Teil mit moderner Drohnentechnik aufgenommen, fangen die Vielseitigkeit des Naturparks in einzigartiger Weise ein. Der von „Anton Jany“ produzierte Film steht den Naturparkgebietskörperschaften und den unteren Forstbehörden der „Naturpark-Landkreise“ für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Er ist für alle Freunde des Schönbuchs ab sofort auch auf YouTube (http://youtu.be/Lxu-hoScBZI) sowie der Internetseite (www.naturpark-schoenbuch.de) zu sehen und soll Lust machen, den Naturpark im Original zu erleben.

Auch für 2015 kündigen die Naturparkverantwortlichen wieder eine Reihe größerer Projekte an. Pünktlich zu Beginn der Wandersaison im Frühling wird der Veranstaltungskalender 2015 erscheinen. Das reichlich gefüllte Heft wird in allen 18 Naturparkgemeinden, den Landratsämtern von Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen sowie im Infozentrum des Naturparks Schönbuch erhältlich sein. Zum gleichen Zeitpunkt soll die Arbeit an der ersten „Schönbuch-App“ abgeschlossen sein. Die Applikation der Leonberger „Firma Silbe“ ermöglicht Schönbuchbesuchern direkt vor Ort zusätzliche Informationen über ausgewählte Sehenswürdigkeiten zu erhalten. „Damit wollen wir die Geschichte und die Geschichten des Schönbuchs noch besser und unmittelbarer erlebbar machen.“, kündigt Strittmatter an. Das Besucherleitsystem des Naturparks wird 2015/2016 einer umfassenden Überarbeitung unterzogen und soll die Interessen möglichst vieler Besuchergruppen naturverträglich und weitestgehend konfliktfrei aufnehmen. 

In bewährter Zusammenarbeit mit dem Landkreis Tübingen wird am 02.August 2015 der traditionelle Naturpark-Brunch auf dem Bauernhof in mehreren landwirtschaftlichen Betrieben der Region stattfinden.

Fotos: Bernd Maier, Anton

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