Dienstag, 19. August 2014

Kinzigtal: Vogtsbauernhof und mehr

Schwarzwald: Neues aus dem Kinzigtal

 

3500 Trachtenträger gratulieren: 50 Jahre Vogtsbauernhof
Bereits seit 1964 zeigt das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach Höfe, Handwerk und Arbeitsalltag, Kultur und Wohnsituation der Schwarzwälder Bauern aus vier Jahrhunderten. Höhepunkt des 50. Jubiläums ist das Kreistrachten- und Verbandsmusikfest am 21. September. Zum Festumzug um 14 Uhr kommen rund 3500 Trachtenträger und Blasmusikkapellen aus Südbaden und dem Elsass. Er führt von Hausach ins zwei Kilometer entfernte Freilichtmuseum.

Von Bahnhöfen in Hausach und Hornberg und von Oberwolfach fahren Shuttle-Busse zum Museum. Ab 11 Uhr gibt es auf dem Museumsgelände Trachtentanz und Blasmusik. Eintritt inklusive Festabzeichen für den Umzug kostet für Erwachsene 5 Euro, bis 17 Jahre ist er kostenlos. Das Programm gibt es beim Freilichtmuseum, Tel. 07831 93560, www.vogtsbauernhof.de  

Riesenhafte Erdhalme im Zeller Stadtpark 
Im Stadtpark von Zell am Harmersbach wachsen riesenhafte „Erdhalme“ aus dem Boden. Die über fünf Meter hohen Skulpturen mahnen an eine Zukunft, in der sich Grashalme an ein Klima angepasst haben, von dem wir noch nichts ahnen. Vom 25. bis 29. August installieren die beiden LandArt-Künstler Wolfgang Buntrock und Frank Nordiek aus Hannover die „Erdhalme“ aus kunstvoll gedrehtem Stahl und aus über 120 gebrannten Tellerscheiben der Zeller Keramikmanufaktur.

Die Glasur wurde eigens aus der Erde im Stadtpark hergestellt. Die Großinstallation ist Abschluss der 3. Zeller Kunstwege und wird am 5. September bei der „Nacht der Museen“ dem kunstfreudigen Städtchen übergeben. Von 19 bis 2 Uhr ist neben den Museen und Galerien auch der größte noch erhaltene Keramikrundofen Deutschlands bei der Oberen Fabrik geöffnet. Infos zum Programm, Tel. 07835 636947, www.zeller-kunstwege.de     

Unterwegs zu den Waldbauern: Literarische Wanderwoche
Er war Bestsellerautor, Pfarrer, Lehrer, Landtagsabgeordneter, „Priesterrebell“ und Chronist des Schwarzwälder Alltags. In Erzählungen und Tagebüchern beschrieb Heinrich Hansjakob (1837 – 1916) das Leben von Waldbauern, Flößern, Korbmachern und anderen Berufen im Schwarzwälder Kinzigtal.

Im Freihof in Haslach wurde 2014 das Hansjakob-Museum neu eingerichtet. Mit modernster Medien- und Museumstechnik gibt es Einblick in die komplexe Persönlichkeit und das facettenreiche Leben des streitbaren Badeners. Besonders intensiv kann man seinen Geschichten bei der „Hansjakob-Wanderwoche“ im September folgen. Vom 6. bis 13. September führt der Haslacher Hansjakob-Kenner Alois Krafczyk fast jeden Tag zu Schauplätzen der Erzählungen. Die zwölf bis 16 Kilometer langen Etappen gestaltet er mit seinen leidenschaftlichen Rezitationen äußerst kurzweilig. Die Wanderungen starten zu unterschiedlichen Zeiten, die Teilnahme kostet ein Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos zum Programm der literarischen Wanderwoche unter Tel. 07832 706172, www.kinzigtal.com.   

Dieter Buck

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Donnerstag, 7. August 2014

Markgräflerland in Südbaden: Kuren in Bad Krozingen

Bad Krozingen – 
Kurort im Markgräflerland




Wein und Wasser haben in Krozingen im nördlichen Markgräflerland von jeher die Geschicke bestimmt und Geschichte gemacht. Johann Wolfgang von Goethe schwärmte schon von Region der sonnenverwöhnten Weinberge als „glückliches Land, wo der Wein vor der Kulisse des Schwarzwaldes reift“.

Die ersten Reben brachten die Römer mit in die fruchtbare Rheinebene. Der baden-württembergische Ort – ursprünglich eine alemannische Siedlung – gehörte viele Jahrhunderte zu Vorderösterreich. Erst seit 1805 zählt Krozingen zur Markgrafschaft Baden. Den guten und edlen Wein führte der Markgraf von Baden aus Vevey am Genfer See ein. Der bis heute meist trocken ausgebaute Gutedel wird als Wein zum feinen Essen genauso geschätzt wie zur herzhaften Vesper. So bekam das Markgräflerland bald den Beinamen „Gutedelland“. 



Zum guten Wein wurde den Krozingern im Jahre 1911 eine weitere Kostbarkeit zum Geschenk gemacht. Aus einem Bohrloch, in dessen Tiefen man eigentlich Öl vermutete, sprudelte warmes Thermalwasser mit einer der höchsten Kohlesäurekonzentrationen in Europa. Noch bevor 1914 das erste Badehaus errichtet wurde, hatte man in Krozingen ein Thermalfreibad eröffnet. Es bestand bescheiden aus einer hölzernen Tonne mit einem Durchmesser von fünf Metern. Heute baden die Gäste des Ortes, der seit 1933 das Kurortsprädikat „Bad“ führen darf, dagegen wie in einem Palast in der Vita Classica Therme, in der modernes Design und antikes Ambiente die Sinne verwöhnen.


Neben der großzügigen Therme, bietet die Vita Classica auch ein Saunaparadies und Wohlfühlhaus. Überall laden kleine Themengärten und Ruheräume zum Verweilen ein. Dabei lässt man sich von sanften Nackenduschen verwöhnen, stattet den Wasserfällen einen Besuch ab, genießt die Massage der Wasserdüsen oder gibt sich dem Gefühl der Schwerelosigkeit im Strömungskanal hin. Das Mineral-Thermalwasser ist je nach Becken zwischen 29 und 36 Grad Celsius warm und hat einen Mineraliengehalt von über 4.000 Milligramm pro Liter. Mit 2.000 Milligramm pro Liter besitzt das Wasser eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration. Die feinperlige Kohlensäure, die durch die Haut unmittelbar auf Blutgefäße und Nerven wirkt, entspannt, regeneriert und regt die Durchblutung an. 



Im Vita Classica-Saunaparadies kann man in der klassischen 90 Grad heißen Sauna schwitzen oder in der 60-Grad-Bio-Sauna Klang- und Farbeffekte auf sich wirken lassen. Die Dampfsauna gleicht einem nachtblauen Tempel, in dem man sich unter Sternenhimmel bei nur 45 Grad entspannen kann. In der finnischen Kelo-Sauna geht es etwas zünftiger zu. Das Rundstammhaus befindet sich samt Abkühlbecken im Außenbereich, umsäumt von Palmen und Liegeflächen.

In den Raum „Relaxo“ ziehen sich die Gäste zu Massagen und Körperpeeling zurück. Die Kräutersauna, eine authentische Himalaya Salzkristall-Sauna, Panoramasauna, Sanarium und Rasulbad machen das Angebot komplett. Zwischen zwei Saunagängen trifft man sich zum Ruhen in dem blau überwölbten „Silentio“ mit Wasserbetten,  auf dem von Zypressen gesäumten Sonnendeck, wo sich auch eine Panoramasauna befindet oder im japanischen Ruhehaus, das nach authentischem Vorbild geschaffen wurde.

Das 250 Quadratmeter große ellipsenförmige Säulen-Außenbecken in der Therme ist von einer rund 1 500 Quadratmeter großen Anlage mit großzügiger Liegefläche und römisch anmutenden Säulen umgeben. Whirl- und Sprudeltopf, Sprudel-Liegen, Sitznischen, und Unterwasserfarblicht sorgen für Raffinesse im Wasser. Drei lebensgroße Buchs-Elefanten, der Whirlpool unter Palmen, ein kleines Amphitheater und viele exotische Pflanzen verleihen ein ganz besonderes Flair der Entspannung. 



Orientalisches Juwel in der Thermenlandschaft ist das Türkische Bad. Dort wartet der Hamam-Meister, um seine Gäste mit einem türkischen Waschritual zu verwöhnen. Auf dem beheizten Marmorstein zelebriert er die Seifenschaummassage, Wassergüsse und Körperpeeling mit einem Seiden- oder Ziegenhaar-Handschuh sowie eine abschließende Ölmassage.

Glanzlicht des Wohlfühlhauses ist das Indische Bad. Hier ist es gelungen, eine authentische Einrichtung nach indischem Vorbild zu schaffen, die deutschlandweit einzigartig ist. Therapeuten, die in Kerala, der indischen Hochburg des Ayurveda, geschult wurden, laden zu Rejuvenation-Massage (Verjüngungs- bzw. Vitalisierungsmassage), zum Pizhichill (warmes Ölbad), Shirodhara (Stirnguss) oder Navadhanya Sweda Rückenbehandlung in die exklusiven Räume mit eigenem Garten und indischer Atmosphäre ein.

Fernöstliche Badekultur vom Feinsten erlebt man im Japanischen Bad. Allein oder zu zweit ist der Genuss im schlicht und zugleich edel mit Naturstein und Zedernholz gestalteten Raum garantiert. Unter sphärischen Klängen kann man nach einem Peeling im 36 Grad warmen Thermalwasser relaxen und anschließend eine Ganzkörpermassage genießen. Zum Entspannen zwischen oder nach den Anwendungen laden die japanischen Sitzecke, der Futon oder der Bambusgarten ein.

Im Marokkanischen Bad, auf ca. 20 qm, mit authentischer marokkanischer Ausstattung, kann hier die echte Berbermassage erlebt werden. Eine Reise nach Marokko, vielfältige Kontakte im Land sowie das Massage-Erlebnis vor Ort haben es ermöglicht, Raum und Anwendung so authentisch wie möglich „abzubilden“.


Das Wohlfühlhaus mit direktem Zugang zur Thermen- und Saunalandschaft bietet zudem eine breite Palette Wohlgefühl vom Helena-Bad mit Aroma und Farbspiel, Kleopatra-Bad in aromatisierter Ziegenmilch, Kokosbad über Ganzkörper-Cremebäder, Baden mit Unterwassermusik, medizinische Fitness-Therapie bis zu exotischen Massagen wie die Hot Stone-Massage oder die hawaiianische Lomi Lomi Nui-Massage an.

Info:
Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
Tel. 07633 4008-118, Fax 40 08-122
Info:
Weitere Informationen und Kartenvorverkauf für die kulinarische Weinwanderung bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder unter www.bad-krozingen.info.

Dieter Buck

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Weinwanderungen in Bad Krozingen



Kulinarische Weinwanderungen auf

 dem Weinerlebnispfad in 

Bad Krozingen





Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen und das Weinbauinstitut Freiburg haben einen Weinerlebnispfad konzipiert und errichtet. Am Samstag, den 13. September 2014 finden zum zweiten Mal kulinarische Weinwanderungen um 11.00 Uhr, 12.15 Uhr, 13.30 Uhr und 14.45 Uhr statt.

Der Weinerlebnispfad Bad Krozingen bietet abwechslungsreiche Wege, tolle Rundblicke in alle Himmelsrichtungen und vielfältige Informationen rund um den Wein aus der südlichsten Anbauregion Deutschlands, dem Markgräflerland. Sieben große, reichlich bebilderte Thementafeln informieren über die Themen „Schwarzwald & Wein“, „Biologie des Weines“, „Vogesen & Wein“, „Gesundheit & Wein“, „Geschichte & Wein“, „Essen & Wein“ und „Markgräflerland & Wein“. Die 90 x 90 cm großen Tafeln sind an landschaftlich reizvollen Aussichtspunkten und Weggabelungen errichtet worden. Zusätzlich geben kleine Informationstafeln (DIN A3) zwischen den Reben Einblick in die jeweiligen Weinsorten wie Weißburgunder, Gutedel, Spätburgunder usw. Die ca. 5 km lange Genusswanderung führt durch gepflegte Reblandschaften.



Bei den kulinarischen Weinwanderungen am Samstag, den 13. September 2014 stellen vier örtliche Winzer (Weingut Hugo Glöckler, Weingut Rolf Ruf, Weinscheune Biengen, Weingut Waßmer) eine Auswahl ihrer Weine vor. Eine kleine Vorspeise, ein deftiger Hauptgang, würziger Käse sowie etwas Süßes zum Spätburgunder werden dabei gereicht. Die Wanderung inkl. Weinverkostung und Erläuterungen der Informationstafeln dauert ca. 3,5 Stunden, reine Gehzeit ca. 70 Minuten. Der Preis pro Person beträgt 34,90 € zzgl. VvK-Gebühr. Leistungen: geführte Wanderung, 4-Gang-Menü, diverse Weine zur Verkostung und Wasser.

Interessierte Gruppen ab 15 Personen können auch eine individuelle kulinarische Weinwanderung zu einem Wunschtermin buchen.

Info:
Weitere Informationen und Kartenvorverkauf für die kulinarische Weinwanderung bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder unter www.bad-krozingen.info.


Dieter Buck








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