Montag, 29. Dezember 2014

Schwarzwald: Rodeln im Hochschwarzwald für alle Typen

Hochschwarzwälder Rodelspaß – hier werden Kindheitserinnerungen wach

 
Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

„Es schneit, es schneit! Kommt alle aus dem Haus! Die Welt, die Welt, sieht wie gepudert aus“ – so heißt es in einem bekannten deutschen Winterlied von Rolf Zuckowski. Und es spiegelt treffend wieder, was Besucher im Hochschwarzwald erwartet: Frau Holle hat der Region ein ordentliches weißes Mäntelchen angezogen und bietet beste Wintersportbedingungen für jeden Geschmack.

Neben Winterwandern, Schneeschuh laufen, Langlaufen, Ski- und Snowboardfahren und Co. lockt der Hochschwarzwald auch zu einem ganz ursprünglichen Wintererlebnis: dem Schlittenfahren. Und bietet dafür in diesem Winter erstmals „Rodel-to-go Stationen“ an, die zu spontanem Rodelspaß einladen.  

Die einfachste und allgemeingültigste Kindheitserinnerung im Winter ist das Schlittenfahren. Jeder kennt es und verbindet damit wohl so manch lustige und spannende Geschichte. Zahlreiche Rodelhänge, darunter acht Premium-Rodelhänge, laden im Hochschwarzwald zum Vergnügen auf zwei Kufen ein. Schlittenfahren ist kinderleicht und ein Wintervergnügen für jedes Alter. 

Von Kinderrodelhängen bis zur spektakulären Rodelstrecke bietet die Rodelregion Hochschwarzwald für Jedermann die passende Abfahrt. Rasante Abfahrten und Steilkurven genauso wie eher gemütlichere Hänge lassen das Rodlerherz im Hochschwarzwald höherschlagen. Als fahrbare Untersätze können neben Schlitten auch Snowtubes genutzt werden. Wer zudem den Aufstieg meiden will, nutzt einfach den Rodelbus oder die Rodellifte, die an einzelnen Hängen zur Verfügung stehen. Dank mehrerer Flutlichtanlagen im Hochschwarzwald, steht auch dem Nachtrodeln nichts im Wege.

„Rodel-to-go“ mit der Hochschwarzwald Card
Mit der Hochschwarzwald Card nutzen Gäste täglich über 70 attraktive Freizeitangebote in der Region kostenlos, eine Einladung von mehr als 300 Hochschwarzwald-Gastgebern. In diesem Winter laden erstmals an acht Premium-Rodelhängen im Hochschwarzwald sogenannte „Rodel-to-go Stationen“ zum spontanen Rodelspaß ein. 

Für Urlauber mit der Hochschwarzwald Card ist das Ausleihen kostenlos, alle anderen Urlauber können den Service gegen eine kleine Leihgebühr nutzen. „Rodel-to-go“ ist ganz einfach: auf das Rodel-to-go–Zeichen an den Rodelhängen achten, bei den Hochschwarzwald Rodel-Partnern vor Ort die Hochschwarzwald Card vorlegen und schon erhält man den Schlitten kostenlos für den unbegrenzten Rodelspaß. Weitere Informationen sind erhältlich unter: www.hochschwarzwald.de/rodeln.

Der Hochschwarzwald Pocketguide Rodeln  
Ein praktischer Begleiter für das persönliche Rodelerlebnis ist der neu erschienene Hochschwarzwald Pocketguide Rodeln. Neben einer Übersicht über alle Rodelhänge der Region bietet der Guide als Einstieg einen Rodeltypen-Test: anhand von fünf Fragen und den jeweils gewählten Antworten wird der persönliche Rodeltyp ermittelt und dann die jeweils geeigneten Rodelhänge präsentiert. 

Egal ob „Horden-Rodler“, „Gaudi-Rodler“ oder „Wander-Rodler“, jeder findet sein Eldorado. Wer dann doch lieber den Kachelofen in einer der zahlreichen urigen Hütten in der Region hüten mag und das Schlittenfahren lieber anderen überlässt, der bekommt im Pocketguide Tipps für entspanntes Aufwärmen. Obendrein gibt es je Rodeltyp auch noch einen Vorschlag für das passende Gefährt.

Der Pocketguide ist kostenlos erhältlich in allen Tourist-Informationen der Hochschwarzwald Tourismus GmbH.

Rodelhänge je nach Rodeltyp: der Online Rodeltypen-Test verrät was passt
Unter www.hochschwarzwald.de/rodeln lässt sich der persönliche Rodeltyp auch einfach online von zuhause aus ermitteln: einfach spontan auf die fünf gestellten Fragen antworten und schon erscheint der passende Rodeltyp und die passenden Rodelhänge im Hochschwarzwald, sowie Tipps für den passenden fahrbaren Untersatz.  

Der „Horden-Rodler“
Der „Horden-Rodler“ liebt das Wintervergnügen im Rudel und genießt gerne mit Frau und Kinderschar oder Freunden den frisch gefallenen Schnee bei einer geselligen Schlitten-Fahrt. Als Schlitten werden Plastikschlitten und Poporutscher empfohlen.   

Premium-Pisten für alle Horden-Rodler (alle inkl. Rodel-to-go):                                                 
-       Rodeln am Skilift Altglashütten (Feldberg), 100 Meter Länge, 28 Meter Höhendifferenz
-       Rodelbahn am Notschrei, 100 Meter Länge, 12 Meter Höhendifferenz
-       Rodelhang am Buck (Todtnauberg), 100 Meter Länge, 13 Meter Höhendifferenz  

Der „Gaudi-Rodler“
Dieser Rodeltyp kennt keinen Schmerz, keine Kälte, nur den Kick. Als Untersatz kann alles dienen, vom Bob, Schlitten, Tube, bis hin zum Zipfelbob – Hauptsache Tempo und jede Menge Spaß. 

Premium-Pisten für alle Gaudi-Rodler (alle inkl. Rodel-to-go):
-       Rodelbahn Kuhberg (Lenzkirch-Saig), 200 Meter Länge, 26 Meter Höhendifferenz
-       Spaß-Park Schwarzwald (Schluchsee), 100 Meter Länge, 18 Meter Höhendifferenz 

Der „Wander-Rodler“
Er ist der Genießer unter den Kufensportlern und unternimmt gerne eine Wanderung durch die verschneite Winterlandschaft, die am Ende mit einer herrlichen Schlittenabfahrt gekrönt wird. Als Schlitten besonders beliebt und geeignet bei diesem Rodeltyp ist der klassische Holzschlitten oder auch ein Plastikschlitten.

Premium-Pisten für alle Wander-Rodler (alle inkl. Rodel-to-go):
-       Todtnauer Hüttenweg (Feldberg), 3,6 Kilometer Länge, 490 Meter Höhendifferenz
-       Rodelbahn Saig-Titisee, 1,2 Kilometer Länge, 161 Meter Höhendifferenz                  
-       Rodelbahn am Hasenhorn (Todtnau), 3,5 Kilometer Länge, 356 Meter Höhendifferenz

Der „Hüttenhocker“
Wie der Name schon sagt, hockt dieser Rodeltyp lieber in einer warmen Hütte am Rande des Rodelhangs und genießt den Kachelofen und ein warmes Getränk. Das Schlittenfahren überlässt er lieber anderen, er bevorzugt es aus dem Warmen zuzuschauen. 

Regelmäßige Rodel-Abende beim Skilift Feldberg-Altglashütten
In der Wintersaison 2014/15 laden regelmäßig stattfindende Rodel-Abende beim Skilift Feldberg-Altglashütten Einheimische und Gäste zum Flutlichtrodeln und geselligem Beisammensein ein. Bei Musik, Lagerfeuer, Gulaschsuppe, Punsch und Glühwein lässt sich ein Tag im Schnee gesellig ausklingen. Die Rodel-Abende finden an folgenden Terminen, immer freitags ab 19 Uhr, statt: 2. Januar, 9. Januar, 6. Februar, 13. Februar, 20. Februar und 27. Februar 2015. 

Info:
Nähere Informationen zum Schlittenfahren im Hochschwarzwald sind erhältlich unter www.hochschwarzwald.de/rodeln. Aktuelle Informationen zu den Schneehöhen finden sich im Schneebericht unter www.hochschwarzwald.de/schneebericht



Und hier erfahren Sie mehr und regelmäßig Neues aus und über den Schwarzwald.


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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Nabu Baden-Württemberg: der Film

 Nabu in Baden-Württemberg - der Film!

Nabu - wichtig für die Natur, wichtig für uns!





Hier ein Film des Nabu Baden-Württemberg. So wichtig Nabu für die Natur und das Land ist, so sehr wünsche ich dem Film die Verbreitung, die er verdient! 





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Mittwoch, 24. Dezember 2014

Sigmaringen: Premiumwanderwege Donaufelsenläufe - die Witbergrunde

Premiumwanderwege in Sigmaringen:
Donaufelsenläufe - die Witbergrunde
 

 Welch ein Glück - der Nägelesfelsen ist begehbar!

Premiumwanderwege sind ja gerade ziemlich en vogue, und auch Sigmaringen im Donautal möchte da nicht abseits stehen. 5 Premiumwanderwege hat man deshalb ausgewiesen. Der Broschüre nach zu schließen wunderbare Wanderwege, mit viel Natur, Aussichtspunkten, Sehenswürdigkeiten und mehr.
 

 Blick vom Nägelesfelsen ins Laucherttal

Einer davon ist die Witbergrunde. Gelegen in der Nähe der Stadt und erreichbar über das Krankenhaus, ist sie bestens geeignet für kurze Tage im Winter oder für Tage, an denen man nicht viel Zeit zum Wandern zur Verfügung hat. Schließlich ist sie in rund 2 1/2 Stunden bequem zu begehen.

Sie bietet herrliche Aussichtpunkte, das idyllische Laucherttal und den Rest der Ruine Hertenstein, der vor allem durch seine herrliche Aussicht hinab ins Tal besticht.

Kommentar:
Förster: zum Verzweifeln!
Es kommt ja immer wieder vor, dass die Förster unvermittelt Wege wegen Forstarbeiten sperren. Ärgerlich ist das immer. Abgesehen von manchen, leider wenigen, Förstern, die mitdenken können und rechtzeitig an den Wanderparkplätzen auf Sperrungen hinweisen oder, welch ein Luxus!, sogar eine Umleitung ausschildern, scheinen dies die Grünröcke um Sigmaringen nicht nötig zu haben.

Und so bin ich mitten in der Wanderung auf einen gesperrten Weiterweg gestoßen. Bei einem Premiumwanderweg! Unangekündigt, ohne Umleitung oder sonstwas! Man möge den Verantwortlichen die Ohren - oder heißt es hier Löffel oder Lauscher? - lang ziehen! Die Burschen haben es wohl noch nicht begriffen, dass sie nicht Gottvater selbst im Wald sind, der schalten und walten kann wie er will, sondern letztendlich Arbeitnehmer der Allgemeinheit, des Souveräns, des Volkes! Da wäre ein bisschen Rücksicht auf die Belange der Eigentümer des Waldes, also der Bürger, sicher angebracht. Sollte es sich um einen Privatwald handeln, wäre dies zwar etwas anderes, aber etwas Rücksicht auf die Wanderer sollte schon genommen werden.

Abgesehen davon: Kein Mensch kann mir erklären, wie man beliebte Wanderwege über das Wochenende, gar noch über eine ganze Reihe von freien Feiertagen, sperren kann. Wer ein bisschen Grips im Kopf hat, Rücksicht nehmen will und auch noch etwas von seinem Amtseid im Kopf hat, der findet bei der Arbeitsplanung Mittel und Wege, wie man zwar unter der Woche arbeiten, die Wege an freien Tagen jedoch freihalten kann. Sollten die örtlich Verantwortlichen ihr Verhalten jedoch auf strenge Sparbeschlüsse der Regierungen aller Farbvariationen zurückführen, so sind die Ohren zwar den Politikern lang zu ziehen, es sei aber vermerkt, dass dies nach meiner Erinnerung schon immer so war, also nicht bestimmten Parteien oder Koalitionen anzulasten ist.

Im Übrigen: Eine kurze Nachricht an die für den Tourismus und die Wanderwege Verantwortlichen (zur Erinnerung: Es handelt sich um einen Premiumwanderweg!!!) über eine unabdingbar notwendige Sperrung kostet weder viel Zeit noch Geld! Sollte dies unterlassen worden sein, so ist dies eine Unverschämtheit hoch 10!
Dieter Buck


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