Freitag, 28. Juni 2013

Familienferien mit Naturerlebnissen in Baden-Württemberg



Naturerlebnisse für Familien in Baden-Württemberg
Der Natur auf der Spur

Ob Waldkrimi, Forschertour am Fluss oder Nachtwanderung zu den Fledermäusen: Baden-Württemberg bietet Familien viele abwechslungsreiche Möglichkeiten, in den Ferien die Natur zu entdecken.

Die Dunkelheit schärft alle Sinne. Auf einmal erleben Besucher, wie eine Höhle riecht und sich anfühlt. Auf der Schwäbischen Alb, wo es viele Zeugnisse der Erdgeschichte gibt, ist diese Erfahrung möglich - in der Charlottenhöhle, die mit 587 Metern zu den längsten in Süddeutschland zählt, ebenso wie in der Nebel- und Bärenhöhle. Dort bleibt bei manchen Führungen das Licht aus und nur Taschenlampen erleuchten die Szenerie (www.sonnenbuehl.de, www.hoehlenerlebniswelt.de).

Unvergesslich sind diese Urlaubsmomente, wenn Groß und Klein gemeinsam Neues entdecken und der Natur ein Stück näher kommen. Vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb bis zum Bodensee haben Anbieter, die das baden-württembergische Gütesiegel „familien-ferien“ tragen, viele Ideen entwickelt, die auch Stubenhocker vor die Tür locken. Lust aufs Wandern bekommen sie zum Beispiel auf dem neuen Spürnasenpfad in Todtmoos: Als Detektive folgen Kinder den Tierspuren und lösen unterwegs einen Waldkrimi (www.todtmoos.de). Doch es muss nicht gleich ein Kriminalfall sein: Kinder sind begeistert dabei, wenn eine Tour auf abwechslungsreichen Pfaden verläuft. Das garantieren die vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwanderwege, von denen sich manche besonders für Familien eignen, wie der rund 20 Kilometer lange Kniebiser Heimatpfad bei Freudenstadt, auf dem es ein Bienenhotel und ein „Räuberwegle“ zu entdecken gibt (www.ferien-in-freudenstadt.de). 

Auch der Wasserfallsteig vom Feldbergpass bis Todtnauberg ist ein Premiumwanderweg, der mit Trampelpfaden und Brücken, mit Schluchten, Wasserfällen und Gämsen jüngere Wanderer begeistert. Unterwegs sorgen Freibäder für Erfrischung, darunter das höchst gelegene Deutschlands in Todtnauberg (www.bergwelt-suedschwarzwald.de).

Wie früher Holz transportiert wurde, erfahren Kinder auf dem Flößerpfad im Kinzigtal. Im Audio-Guide hören sie, was der Flößersohn aus seinem Leben erzählt, außerdem warten unterwegs jede Menge Rätsel (www.floesserpfad.de). Für Touren mit kleineren Kindern eignen sich die kürzeren Themenrundgänge, wie der Märchenpfad mit seinen hölzernen Lesebüchern im Kinzigtal. Im „Zauberland an der Kinzig“ kann man außerdem auf einem Flößersteg balancieren und nachts eine Erlebniswanderung zu den Fledermäusen unternehmen (www.lossburg.de).

Die Naturschutzzentren, wie das Haus der Natur am Feldberg, öffnen Besuchern die Augen für ökologische Zusammenhänge und die besondere Tier- und Pflanzenwelt.

Anschließend sucht die ganze Familie auf dem Wichtelpfad nach dem Auerhahn oder die Kinder brechen mit dem Feldberg-Ranger zu einer Tour auf, bei der die grauen Zellen ebenso wie die Lachmuskeln beansprucht werden (www.hochschwarzwald.de).

Unterhaltsam und erlebnisreich sind auch die Führungen der Bodensee-, Schwarzwald- und Alb-Guides, die an vielen Orten angeboten werden. In Freudenstadt unternehmen sie zum Beispiel Schatzsuchen in der Natur und laden unter dem Motto „Steine reden - Bäume erzählen“ zu einem geologisch-botanischen Streifzug ein (www.ferien-in-freudenstadt.de).

Alle genannten Orte und Regionen tragen das Gütesiegel „familien-ferien“, das von der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Baden-Württemberg vergeben wird. Weitere Informationen und den Katalog „Familien-Ferien in Baden-Württemberg 2013“ erhalten Urlauber unter www.familien-ferien.de, Telefon 0 77 22 / 9 64 81 19.


Dieter Buck

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Mittwoch, 19. Juni 2013

Kinzigtal: Erlebnisurlaub im Schwarzwald



Urlaub im Kinzigtal: immer viel los im Schwarzwald
Für Neugierige: Yoga-Übungen auf dem Natur-Pfad kennen lernen


Eine einzigartige Kombination aus Landschaftseindrücken, Natur erleben, eigener Körperwahrnehmung, Konzentration und Entspannung verspricht der „Yoga Natur-Pfad“ bei Lauterbach. Die weitläufige Hochfläche um den 791 Meter hohen Boschel liegt abseits der touristischen Hauptrouten in der Schwarzwälder Ferienregion Kinzigtal. Die erholsame Ruhe lässt sich nun noch besser nutzen: An acht Stationen werden auf dem 1,3 Kilometer langen Rundweg verschiedene Yoga-Übungen vorgestellt. Die einfachen Asanas lassen sich leicht nachmachen. Jede dauert etwa fünf Minuten. Sie bringen die Gedanken zur Ruhe, den Atem in Fluß, stärken Muskulatur und Selbstvertrauen, sorgen für Entspannung und fördern die Ausgeglichenheit. Einen Flyer zum „Yoga Natur-Pfad“ gibt es bei der Touristinfo, Tel. 07422 949730, www.lauterbach-schwarzwald.de

Kunst + Philosophie + Natur: Neuer Philosophenweg in Gengenbach
„Ich ging im Walde so für mich hin, und nichts zu suchen, das war mein Sinn“ – wer den neuen Philopsophenweg in Gengenbach geht, sollte eine andere Absicht haben als Johann Wolfgang von Goethe. Auf dem nur 1,3 Kilometer langen Waldweg oberhalb des Fachwerkstädtchens im Schwarzwälder Kinzigtal trifft man auf gleich 34 Gemälde, Skulpturen und Installationen. 15 Gengenbacher und zehn Elsässer Künstler der Vereinigung „ARTist Gengenbach-Obernai“ interpretieren philosophische Zitate und Aphorismen. Deren künstlerische Umsetzung will zur Reflektion über die grundsätzlichen Themen des Lebens anregen. Beim philosophierenden Gehen durch den Wald dürfte sich manche neue Sicht der Dinge ergeben. Von der gleichen Künstlergruppe sind an einem Gengenbacher Rebhang in der Freiluftausstellung „ART ist im Weinberg“ 30 Bilder zum Thema Wein ausgestellt. Infos zu beiden Wegen: Kultur und Tourismus Gengenbach, Tel. 07803 930143, www.gengenbach.info.

Wege durchs Wasser – Zeller Bachsteig
Gleich 17 Erlebnisstationen warten in der Schwarzwälder Ferienregion Kinzigtal mitten im Bach auf neugierige Familien. Der 1,6 Kilometer lange Zeller Bachsteig führt durch das Städtchen am Harmersbach. Mit einem Horchstock lauschen die Kleinen auf das „Pupsen der Fische“. Mit der Lupe entdecken sie klitzekleine Wassertiere, am Seil spielen sie Libelle über dem plätschernden Wasser. Man muss keine Ausrüstung mitbringen, wassertaugliche Schuhe und ein Stock zum Balancieren sind jedoch zu empfehlen. Der Spaziergang endet am Heimatmuseum im 350 Jahre alten Fürstenberger Hof in Zell-Unterharmersbach. Von dort kommt man zu Fuß oder mit dem Zug zurück. Den Flyer zum Bachsteig gibt es bei der Touristinfo, Tel. 07835 636947, www.kinzigtal.com.

Der Wanderweg wird zum Waldspielplatz
An Familien mit kleinen und großen Kindern richtet sich der „Haslacher Walderlebnispfad“. Er ist auch mit Kinderwagen gut zu gehen und wird zusammen mit dem Waldlehrpfad zu einem 5,3 Kilometer langen Rundweg. Die Tour beginnt direkt an der Touristinfo des Fachwerkstädtchens im Schwarzwälder Kinzigtal. Die Kleinen können im Wald an sechs Erlebnisstationen über Stämme balancieren, klettern, an Seilen hangeln, wippen oder springen. Der Waldspielweg führt zur „Willy-Kern-Hütte“. Die Schutzhütte ist gut für ein Picknick auf halber Wegstrecke geeignet. Von dort geht es auf dem Waldlehrpfad zurück nach Haslach. Einen Flyer gibt es bei Tourist-Info Gastliches Kinzigtal, Tel. 07832 706172, www.kinzigtal.com.

Dreiräder für barrierefreie Entdeckertouren zu zweit
Der barrierefreie Kinzigtal-Radweg ist jetzt noch leichter für Entdeckertouren im Schwarzwald zu nutzen: In Haslach lassen sich zwei verschiedene integrative Modelle von Elektro-Rädern leihen. Beim „Draisin plus“ kann ein Rollstuhl vor dem Fahrer angekoppelt werden, beim „Twister“ sitzt der behinderte Mitfahrer gut gesichert neben dem Radler. Die Leihgebühr beträgt pro Tag 20 Euro, pro Wochenende 50 und pro Woche 100 Euro. Der Kinzigtalradweg führt barrierefrei 65 Kilometer weit von Alpirsbach nach Offenburg quer durch den Schwarzwald. Auch viele Seitentäler sind barrierefrei erschlossen. Die Räder können ausgeliehen werden über den „Club 82“ in Haslach, Tel. 07832 99560, www.club82.de. Weitere Infos und einen Flyer zum Kinzigtal-Radweg gibt es bei Kinzigtal-Tourismus, Tel. 07832 706170, www.kinzigtal.com.

Geocaching mit Kinderwagen und Rollstuhl
Wie fast 700 Jahre riesige Schwarzwälder Tannen auf der Kinzig ins Tal geflößt wurden, dokumentiert der 32 Kilometer lange Flößerpfad von Lossburg nach Wolfach mit Infotafeln und Exponaten. Das 4,5 Kilometer lange Teilstück zwischen den Bahnstationen Halbmeil und Wolfach ist als barrierefreier Geocache mit sechs Stationen angelegt. Der Geocache „Weites Tal“ ist besonders geeignet für Familien mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer oder Handbiker, die sich für die Geschichte der Flößerei interessieren. Auf der gleichen Strecke ist auch die Geocachingtour „Der kleine Flößer“ mit zwölf Rätselfragen für Familien mit Kindern zwischen sechs und neun Jahren ausgelegt. An beiden Touren liegt der Flößerpark mit vielen Informationen zur Geschichte des alten Gewerbes und einem Bistro mit einer einladenden Außenterrasse. Infos zu den Geocaches bei der Touristinfo Wolfach, Tel. 07834 835353, www.floesserpfad.de.  

Dieter Buck

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Mittwoch, 12. Juni 2013

Baden-Württemberg: Markt der Naturparke in Horb



Großer Markt der Naturparke in Horb am 30.06.2013

Forum für die Naturparke im Land

Die sieben Naturparke im Land predigen nicht nur Regionalität, sie kümmern sich ganz konkret um die Vermarktung regionaler Produkte. Was sie an heimischen Leckereien zu bieten haben, davon können sich Besucher des großen Marktes der Naturparke in Horb am Sonntag, den 30. Juni von 11 bis 18 Uhr überzeugen.

Anlässlich der baden-württembergischen Heimattage wird nicht nur der größte Naturpark in Deutschland, der Naturpar Schwarzwald Mitt/Nord, mit seinen Anbietern vertreten sein, sondern auch die weiteren 6 baden-württembergischen Naturparke.

Damit können die Besucher eine Vielfalt verschiedener Spezialitäten und regionaler Besonderheiten kennenlernen und sich regelrecht auf der Zunge zergehen lassen.

„Der Naturparkmarkt ist eine tolle Möglichkeit, dem typischen Geschmack des jeweiligen Landstrichs auf die Spur zu kommen. Das ist weit mehr als nur einkaufen“, wirbt der Vorsitzende des Naturparks Schönbuch Martin Strittmatter für einen Besuch des Markt-Events.



„Der Naturparkmarkt ist eine tolle Möglichkeit, dem typischen Geschmack des jeweiligen Landstrichs auf die Spur zu kommen. Das ist weit mehr als nur einkaufen“, wirbt der Vorsitzende des Naturparks Schönbuch Martin Strittmatter für einen Besuch des Markt-Events.


Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger freut sich, Gastgeber des Marktes sein zu dürfen. Für ihn ist der Markt „ein weiterer Höhepunkt in der Reihe der Highlights der badenwürttembergischen Heimattage“.

Und in der Tat, die Naturparke haben zwischen Flößerwasen und Inselspitze am Fuß der Horber Altstadt einiges zu bieten: Über 70 Stände bieten saisonale und regionale Spezialitäten an. Die Vorführungen traditionellen Handwerks, wie Wagner, Korbmacher, Bürstenbinder, Schmiede, Weber und Drechsler geben dem Markt einen ganz besonderen Rahmen.

Der Naturpark Schönbuch wird mit „Whiskey-Spezialitäten“ aus der Schönbuch Region auf dem Naturparkmarkt vertreten sein.

Abgerundet wird das Ganze durch ein buntes Rahmenprogramm. So kochen um 12.30 Uhr auf der Bühne auf dem Flößerwasen Oberbürgermeister und Landrat im Rahmen einer Kochshow zusammen mit Sven Bach (bekannt aus dem SWR Fernsehen) mit dem Thema „gesunde Ernährung mit regionalen Produkten“. „Bei unseren Mitarbeitern wollen wir das Thema Ernährung in den Fokus stellen. Da hilft es, wenn man selbst mitkochen und somit
auch mitreden kann“ ist sich Oberbürgermeister Rosenberger sicher.

Es können aber auch Stocherkahnfahrten auf dem Neckar unternommen werden. Wer noch nie ein E-Bike gesehen und getestet hat, kann an diesem Tag eine Probefahrt wagen. Für Kinder wird es einen Streichelzoo geben. Zusätzlich bieten die baden-württembergischen Naturparke ein Naturparke-Quiz. Hierbei können die Besucher ihr Wissen unter Beweis stellen, wobei tolle Preise auf sie warten. Unter anderem als erster Preis: Gutschein für eine Übernachtung für zwei Personen inkl. Verwöhnhalbpension beim Naturpark-Wirt „Berlins Hotel KroneLamm“ in Bad Teinach-Zavelstein.

Tipps für den nächsten Ausflug oder Urlaub können sich die Besucher auf den Infoständen der Naturparke abholen. Eröffnet wird er standesgemäß um 11.30 Uhr vom Landwirtschafts-Minister Alexander Bonde – zuständig für die Naturparke im Land.

Dieter Buck

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