Dienstag, 28. Mai 2013

Schwarzwald: Trachtentanz, Hexenjagd und Brauchtum im Kinzigtal



Das Kinzigtal im Schwarzwald:
Trachtentanz, Hexenjagd und 
sonstiges Brauchtum
Rote Fäden, Liebeslieder, Wortgewalt beim Hausacher LeseLenz

 
 Der Hausacher LeseLenz
Der Hausacher LeseLenz bekommt in diesem Jahr eine neue Dimension: Kreuz und quer über den an sich leeren Klosterplatz spannen sich vom 17. bis 25. Juni die roten Fäden des Künstlerduos „Das Archiv“ aus Zürich. 

„Wir visualisieren das Charakteristische der Räume“ versprechen Sabina Kaeser und Thomas J. Hauck. Den diesjährigen 16. Hausacher LeseLenz hat Kurator José F. A. Oliver unter das Motto „w:andersprachen – biographisches, geographisches“ gestellt. Neben verschiedenen Lesungen bekannter und noch nicht so bekannter Dichter an verschiedenen Orten gibt es eingedeutschte Liebeslieder aus aller Welt von Wolf und Pamela Biermann. Weiterer Höhepunkt neben den roten Fäden ist die Ausstellung „Der Pirat und der Apotheker“ mit mutig bunten holzschnittartigen Illustrationen des Berliner Henning Wagenbreth nach der gleichnamigen Erzählung von Robert Louis Stevenson. Eine ausführliche Übersicht der fast 15 Programmpunkte, Künstler und Veranstaltungsorte in Hausach im Kinzigtal gibt es beim Kultur- und Tourismusbüro, Tel. 07831 7970 und unter www.leselenz.de.

Kloster Alpirsbach: Blechmafia im Kloster
Der faszinierende Klangraum des gotischen Kreuzganges im Kloster Alpirsbach wird am 29. Juni von der Blechmafia aus Nürnberg mit Trompeten, Posaunen, Horn und Tuba ausgefüllt. Im Rahmen der „Alpirsbacher Kreuzgangkonzerte“ folgen am 13. Juli die Schlesischen Kammersolisten, am 27. Juli die Capella Vivace Rottweil und zum Abschluss am 3. August die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg. Die Konzerte am Samstagabend beginnen um 20.30 Uhr, die Karten kosten zwischen 15 und 26 Euro. Einen Kurzurlaub mit zwei Übernachtungen, Halbpension und Eintritt in ein Konzert kann man für 141 Euro im Einzelzimmer buchen bei der Stadt-Information Alpirsbach, Tel. 07444 9516281, www.alpirsbach.de.

Kinzigtal: Pippi Langstrumpf macht auch in Hornberg was ihr gefällt
Eine der schönsten Freilichtbühnen in der Ferienregion Schwarzwald liegt unterhalb der Burgruine Hornberg im Kinzigtal. Wo 1564 die Bürger ihr Pulver für die Salutschüsse lange vor dem Eintreffen des Landesherren verschossen hatten, trumpft in diesem Jahr Pippi Langstrumpf auf. Die freche Göre aus den Büchern von Astrid Lindgren macht ab dem 22. Juni in zehn Vorstellungen „was ihr gefällt“. Flankiert wird sie bei den diesjährigen Freilichtspielen (22. Juni bis 30. August) von jeweils sechs Aufführungen des „Hornberger Schießens“ und des Hitchcock-Krimis „Die 39. Stufen“. Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 bis 10 Euro, für Kinder von 6 bis 14 Jahre 6 bis 9 Euro. Den Spielplan verschickt die Tourist-Info Hornberg, Tel. 07833 79322, www.freilichtbuehne-hornberg.de.

Kinzigtal: Zum Trachtentanz in den Vogtsbauernhof
Im Schwarzwald werden noch heute mehr als 100 Trachten getragen. Wer sie sehen will, besucht das Kapuzinerkloster in Haslach. Oder er kommt am 7. Juli zum Trachtentanz ins Freilichtmuseum Gutach in der Ferienregion Kinzigtal. Der Sonntag steht ganz im Zeichen von „Trachten, Tänzen und Traditionen“. Schäppelmacherinnen, Schneiderinnen, Goller- und Silberstickerinnen lassen sich beim Herstellen der Tracht zusehen. Trachtengruppen aus der Region laden zum Mittanzen ein, zwei Bäuerinnen palavern über das nicht immer harmonische Dorfleben vergangener Zeiten und wer möchte, schnitzt sich ein Bollenhutmädchen. Infos zum Trachtentag: Tel. 07831 93560,  www.vogtsbauernhof.org.

Kinzigtäler Kraftort: der „Heilige Brunnen“ in Haslach
Links und rechts des Oberrheins ziehen über 80 „mythische Orte“ ihre Besucher in ihren Bann. Um Wallfahrtskapellen, Einsiedeleien, Klöster und Quellen ranken sich Legenden und Mythen. Einem der „Kraftorte“ widmet Haslach die Sonderausstellung „Mythische Orte am Oberrhein“. Im Zentrum steht der „Heilige Brunnen“ im „Urenwald“ über der Kinzigtalstadt. Er entspringt dort, wo im 17. Jahrhundert der gottesfürchtige Hirtenjunge Rudolfus ermordet worden sein soll. Der Brunnenbildstock wurde zum Wallfahrtsziel für Kinder, die sich Geschwister wünschen. Sie steckten kleine Kreuze aus Tannenholz in den Boden, die heute in der Grotte über der Quelle zu sehen sind. Der Ort ist noch heute Ziel von Gläubigen. Die Sonderausstellung im Alten Kapuzinerkloster präsentiert vom 23. Juni bis 14. Juli mehr als 20 „mythische“ Orte. Sie ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, der Eintritt ist frei. Infos zur Ausstellung unter Tel. 07832 706172, www.kinzigtal.com.

Wie aus Katharina Deusel eine Hexe wurde
Es war eine schwere Zeit für die Kinzigtäler: Die kleine Eiszeit brachte Missernten und Hunger, durch den Schwarzwald zogen plündernde Heere, noch Ende Mai erfroren die Blätter an den Bäumen, Angst und Aberglaube machten sich breit. 1599 wurde die junge Ehefrau des Tuchhändlers Martin Deusel aus Hausach der Hexerei bezichtigt, hingerichtet und verbrannt. Daraus hat Theatermacher Jürgen Clever ein Historiendrama entwickelt, das bei den diesjährigen „Burgfestspielen“ von 35 Hausacher Laiendarstellern uraufgeführt wird. In 20 kleinen Szenen an wechselnden Orten führen sie in der Burgruine über der Kinzig die schaurig-schöne Geschichte „Die Hexe von Hausach“ auf. Musik und Lichteffekte setzen stimmungsvolle Akzente für die bis zu 200 Zuschauer. Premiere ist am 12. Juli, bis 21. Juli folgen sechs weitere dreistündige Aufführungen. Erwachsene zahlen 8 bis 12 Euro Eintritt, Jugendliche zwei Euro weniger. Infos zum Programm unter Tel. 07831 7975, www.burgfestspiele-hausach.de

Dieter Buck

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Dienstag, 21. Mai 2013

Wanderung auf der Schwäbischen Alb: von Schlat zum Wasserberghaus



Wanderung ab Schlat:
Hinauf zum Wasserberghaus
 


Recht abwechslungsreich ist diese Wanderung, bei der man von Schlat, das von Obstbäumen umgeben ist, durch den Wald und eine Heidelandschaft hinauf zum Wasserberghaus marschiert. Unterwegs und von oben haben wir immer wieder einen schönen Blick über die Landschaft.

In der Ortsmitte von Schlat folgt man unterhalb des Platzes mit dem Maibaum und der Skulpturengruppe Schäfer mit Schafen der Eschenbacher Straße, danach der Austraße. Ab jetzt sehen wir immer Wanderzeichen des Schwäbischen Albvereins bzw. des Albtraufguckerwegs. 



Erst Hohenstaufenblick …
Vorbei an den Gebäuden der Gärtnerei und mit schönem Blick zum Hohenstaufen wandert man zur Straße, danach in den Wald.




… dann über die Wacholderheide
Hier im Schatten geht es zum Parkplatz Eiche, der seinen Namen von einer mächtigen, als Naturdenkmal geschützten Eiche hat. Bald ist man in Grünenberg, folgt der Straße kurz nach rechts und steigt am Wanderparkplatz hinauf zu einer schöne Wacholderheide am Abhang des Fränkel.

 
Blick ins Land vom Wasserberghaus
Danach geht es durch eine Wiesenlandschaft wieder zum Wald und in ihm hinauf zu einem Kammweg über den Höhenrücken zwischen Haarberg und Wasserberg. Er führt nach rechts zum Wasserberghaus des Schwäbischen Albvereins.

 
Hier im Naturschutzgebiet „Haarberg-Wasserberg“ verläuft ein interessanter Lehrpfad, der den Besucher über die für die Schwäbische Alb typischen Wacholderheiden informiert. Das Wasserberghaus (700 m) am östlichen Ende des Wasserbergs wurde 1926 erbaut und 1966 erweitert. Man hat eine schöne Aussicht ins Filstal, ins Albvorland, zu einem Teil des Albtraufs und nach Schlat.

Nach dem Haus geht es anfangs steil abwärts nach Schlat, wo man als Abschluss eines schönen Wandertages einkehren sollte.

Info:
Für die etwa 15 km lange Tour benötigt man bei einem Höhenunterschied von rund 400 m etwa 4 ½ Stunden.
Empfohlene Karte: Freizeitkarte 521 Göppingen, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL).

Dieter Buck

Weitere Impressionen von der Tour von Schlat zum Wasserberghaus:
 











































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Freitag, 17. Mai 2013

Bretterbauer - die neue Band aus Deutschland

Talentiert, authentisch und ganz kurz vor dem Durchbruch! Entdeckt mit Myspace Private Sessions und New Yorker die Stars von morgen! Myspace Private Sessions stellt in 5-7 minütigen Webisodes aufstrebende Musiker aus Deutschland vor, die ein vielversprechendes Album veröffentlicht haben und kurz vor dem Durchbruch stehen.




Donnerstag, 16. Mai 2013

Sternsammler 2.0: interaktives Social Media-Projekt von 9 Städten in Baden-Württemberg



Sternsammler 2.0
Neun Städte in Baden-Württemberg starten ein interaktives Social Media-Projekt

Unter dem Motto „Sternsammler“ sind junge Familien ab sofort dazu eingeladen, neun Städte voller Abenteuer und Überraschungen (neu) zu erleben. Von der Turmbergbahn in Karlsruhe über das Stuttgarter Schweinemuseum bis hin zum Planetarium Freiburg – insgesamt knapp 90 Museen, Sehenswürdigkeiten und viele andere Ausflugsziele beteiligen sich und warten darauf, entdeckt zu werden. Das eigene Smartphone und eine intelligente App machen es möglich, dort virtuelle „Sterne“ zu sammeln, Freunde teilhaben zu lassen und in den Wettbewerb mit anderen Sternsammlern zu treten. Dazu geht jetzt die „Sternsammler-App“ als zentrales Element des frisch aufgelegten Social Media-Projektes an den Start. Ins Leben gerufen wurde das interaktive Projekt von den „Sternen des Südens“, den insgesamt neun kreisfreien Städten Baden-Württembergs (Baden-Baden, Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Stuttgart und Ulm).

Sternsammler 2.0: Sternstunden erleben und teilen
Durch die digitale Vernetzung können alle Sternsammler ihre Freunde via Facebook und Twitter in Echtzeit auf dem Laufenden halten, welche „Sternstunden“ sie gerade erleben. So erfahren die Kontakte in den sozialen Netzwerken ganz nebenbei, welche spannenden Ziele zum Beispiel in Baden-Baden, Pforzheim oder Heilbronn auf sie warten. „Wir haben das Projekt bewusst sehr niederschwellig angelegt. QR-Codes sorgen an den teilnehmenden Tourismus-Destinationen und im gesamten Stadtgebiet für unmittelbare Aufmerksamkeit. Die App lässt sich schnell und kostenlos herunterladen und funktioniert auf allen gängigen Smartphones. Nach der Registrierung via Facebook kann das Spiel losgehen“, erläutert Eleonora Steenken, Themenmanagerin bei der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW).

Sternsammler 2.0: Spielen und gewinnen
Bei der Entwicklung des Projektes wurde viel Wert auf den Spielcharakter gelegt: An vielen teilnehmenden Standorten gibt es bei der Registrierung einen Sofortgewinn, vom vergünstigten Eintritt bis zur Einladung auf ein Eis. Außerdem können virtuelle „Orden“ gesammelt werden. Wer zum Beispiel in drei Museen in einer Stadt „eincheckt“, bekommt den Kunstexperte-Orden, bei sieben „CheckIns“ gibt es den Kolumbus-Orden. Für zusätzlichen Anreiz zum Mitspielen sorgt ein Wettbewerb: „Die Sternsammler können Freunde zur Teilnahme einladen und gegeneinander spielen.

Ein Ranking gibt Auskunft über den aktuellen Stand und heizt den Wettbewerb an“, so Steenken.

Sternsammler 2.0: Interaktiv und dynamisch
Das Projekt funktioniert nach dem Prinzip: erleben, sammeln, andere begeistern. Durch das bewusste Teilen in den sozialen Netzwerken werden die Bürger zu Botschaftern der Städte, die sie entdecken. Links und kurze Infotexte können via Social Media einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. „Wir gehen fest davon aus, dass die Kombination aus Entdeckerfreude und Abenteuerlust für eine intensive Beschäftigung mit den attraktiven Zielen im nahen Umkreis sorgt“, so Steenken. „Und es bleibt langfristig spannend, weil immer wieder neue Sterne hinzukommen können.“

Sternsammler 2.0: Pioniercharakter und Stadterlebnis
„Unser Projekt hat echten Pioniercharakter, uns ist nichts Vergleichbares bekannt“, betont Wolfgang M. Trautz, der Vorsitzende des Marketingkreises Städtetourismus. „Wir haben damit die erste touristische Schnitzeljagd ins Leben gerufen, die nachhaltig mit Social Media verknüpft ist.“ Der Städtekreis-Sprecher ist davon überzeugt, dass die Sternsammler-Aktion einen wichtigen Beitrag leisten kann, Stadterlebnisse noch spannender und abwechslungsreicher zu gestalten. „Sternstunden erleben in den Städten Baden-Württembergs – das ist die Botschaft, die wir auf neuen Wegen vermitteln wollen“, so Trautz.


Info:

Dieter Buck

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