Donnerstag, 14. Juni 2012

Schwarzwald: Baiersbronn



Dieser Beitrag ist erschienen in Schwaben Alpin

Zeitschrift der Sektion Schwaben des DAV

Ausgabe 3/2006


Layout: Hans-Jürgen Trinkner, Verlagsbüro Wais & Partner, Stuttgart



Donautal: Wanderung nach Inzigkofen


















Dieser Beitrag ist erschienen in Schwaben Alpin

Zeitschrift der Sektion Schwaben des DAV

Ausgabe 2/2002

Schwarzwald: Karlsruher Grat, fast eine Klettertour





Dieser Beitrag ist erschienen in Schwaben Alpin

Zeitschrift der Sektion Schwaben des DAV

Ausgabe 1/2007


Layout: Hans-Jürgen Trinkner, Verlagsbüro Wais & Partner, Stuttgart


Dienstag, 12. Juni 2012

Buchbesprechung: Bodensee

Walter Fink: Auf an den Bodensee
Verborgenes. Skurriles. Kulinarisches
55 Reiseverführungen




Drei Staaten, sechs Länder, ein See – und keine Grenze! So könnte man den Bodenseeraum kurz beschreiben. Er ist eine der ältesten und schönsten Kulturlandschaften am südlichen Ende Deutschlands, am westlichen Ende Österreichs und am nordöstlichen der Schweiz. Für Walter Fink ist er eine emotionale Erfahrung aus Licht, Geruch, Wind und Farbe. Auf einem „Butterschiff“ nimmt uns der Autor mit über den See, dessen Staatsgrenzen seit vielen Jahrhunderten ungeregelt sind. Bei einem Flug mit dem Zeppelin lässt sich die Region aus der Vogelperspektive erkunden. Entlang des Josef-Rupp-Käse-Wanderwegs könnte man den Eindruck gewinnen: Wohin man schaut − alles Käse. Ein Besuch beim Verein „Obstsortensammlung“ belehrt uns eines Besseren: Hier wachsen 320 verschiedene Obstsorten. Und auch der Wein gehört zum See − und der See zum Wein: Hermann Müller hat hier mit der Müller-Thurgau eine der mittlerweile bekanntesten Rebsorten der Welt gezüchtet. Die zahlreichen Klöster, die wie Perlen an einer Schnur um den Bodensee aufgefädelt sind, bilden mit ihren Gärten und Bibliotheken die kulturellen Verbindungsglieder.

Der Autor Walter Fink, 1945 geboren, lebt in Bregenz. Ab 1970 freiberuflicher Journalist bei österreichischen Tageszeitungen. 1988 bis zur Pensionierung 2007 Leiter der Kultur beim ORF Landesstudio Vorarlberg. Zahlreiche TV-Kunst- und Kulturdokumentationen, davon viele zum Bodensee. Seit 1992 bis heute Kolumnist der „Vorarlberger Nachrichten“.


Walter Fink: Auf an den Bodensee. Verborgenes. Skurriles. Kulinarisches. 55 Reiseverführungen. Flexocover, 144 S., 12,5 x 19 cm, S/W-Abbildungen. 55 Anregungen für Entdecker, 20 Rezepte, Orientierungskarten in Vor- und Nachsatz. Ausführliches Register mit praktischen Tipps Folio Verlag, Bozen. ISBN 978-3-85256-584-2. 15,95 € (D/A), 15,10 (I).

Montag, 11. Juni 2012

Buchvorstellung: Kirchen, Klöster und Kapellen der Schwäbischen Alb

Katharina und Nikola Hild:


Kirchen, Klöster und Kapellen der

Schwäbischen Alb

Geschichte und Geschichten








Die Schwäbische Alb ist nicht nur das karge Bauernland mit unendlichen Ackerflächen auf der Hochebene und einzelnen Orten, deren Bewohner früher ein kärgliches Leben in der „Dunk“ verbringen mussten. Sie hat auch kunstgeschichtlich einiges zu bieten, zwar nicht überall, aber wer weiß, wo er hinfahren muss, der kann prächtige sakrale Kunstschätze finden. In diesem Ausflugsführer finden sich bedeutende Klöster wie Lorch und Beuron neben prächtigen Barockanlagen wie Neresheim und Obermarchtal oder Meisterwerken der Gotik wie die Reutlinger Marienkirche und das Ulmer Münster. Zudem präsentieren die Autorinnen viele Objekte, die man nur vom Hörensagen kennt. Denn wer außer den direkten Nachbarn weiß etwas von der Wiesensteiger Stiftskirche St. Cyriakus? Oder wer erinnert sich an das einstmals bedeutende Pfullinger Klarissenkloster?

Katharina Hild, geboren 1962 in Tübingen, gründete nach Abschluss ihres Studiums zum Dipl.-Ing. Textilwesen (FH) 1988 die Bildagentur Hild. Daneben arbeitete sie als Foto- und Textil-Designerin, Produktentwicklerin und Geschäftsleiterin in der Textilbranche. 1999 wechselte sie in die Automobil-Zuliefererbranche, wo sie heute als Werkleiterin tätig ist. Ihrer großen Leidenschaft, der Fotografie, ist sie immer treu geblieben, wovon zahlreiche Publikationen zeugen. Nikola Hild, Jahrgang 1958, ist gebürtige Tübingerin. Sie studierte ebendort Empirische Kulturwissenschaften und Germanistik. Sie arbeitete als Führerin auf Burg Hohenzollern und auf Schloss Lichtenstein und ist derzeit als Gästeführerin in Tübingen tätig. Beide Schwestern veröffentlichen sie Reportagen und Bildbände und sind regelmäßige Mitarbeiterinnen der Zeitschrift „Schönes Schwaben“.

Katharina & Nikola Hild: Kirchen, Klöster und Kapellen der Schwäbischen Alb. Geschichte und Geschichten. 160 Seiten, 130 Farbfotos, fester Einband. Silberburg-Verlag, Tübingen. ISBN 978-3-8425-1174-3. 19,90 €.






Buchvorstellung: Hohenlohe


Carlheinz Gräter:

Hohenloher Miniaturen

Geschichte und Geschichten






Hohenlohe hat sich weithin altfränkischen Charme bewahrt. Hohenlohekenner Carheinz Gräter bietet hier in zwanzig feinsinnigen Essays eine reich bebilderte Entdeckungsreise – ein Muss für jeden Freund dieser Landschaft. Vor allem die Gäste aus den Ballungsgebieten an Rhein und Neckar sind von der wie aquarelliert wirkenden Landschaft bezaubert und wissen das kulinarische Angebot samt den gediegenen Weinen zu schätzen. Darüber hinaus gilt die Region zwischen dem Waldland der Keuperberge und den Flusstälern von Kocher, Jagst und Tauber auch als wahres Schatzkästlein der Kunst- und Kulturgeschichte. Überschriften wie „Hohenloher Totentanz und Osterstreit“, Reichsammonit und Bonifatiuspfennige“ oder „Bocksprünge um den Bocksbeutel“ künden nicht nur von der tiefen Kenntnis des Autoren um die Region, sondern zeigen auch, dass er die Themen durchaus humorvoll anpacken kann.

Dieses Buch vereint knapp zwei Dutzend kulturwissenschaftliche Miniaturen, die sich beispielsweise mit dem verblichenen Glanz des Lustschlösschens Carlsberg bei Weikersheim beschäftigen, mit bemerkenswerten Brunnen oder mit den sogenannten Träubelesbildern.

Carlheinz Gräter, einer der besten Kenner dieser Kulturlandschaft, schöpft hier aus dem Vollen. Er gibt Langenburger Geschichten zum Besten und beschreibt das Besondere Hohenloher Bauerngärten.

Der Autor Dr. Carlheinz Gräter wurde 1937 in Bad Mergentheim geboren, studierte Geschichte und Literatur in Würzburg, Heidelberg und Göttingen, arbeitete anschließend als Zeitungsredakteur und ist seit 1972 freier Schriftsteller. Gräter kann auf mehr als achtzig Buchveröffentlichungen zurückblicken. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Kulturpreis des Frankenbundes ausgezeichnet.

Carlheinz Gräter: Hohenloher Miniaturen. Geschichte und Geschichten. 160 Seiten, 80 meist farbige Abbildungen, fester Einband. Silberburg-Verlag, Tübingen, ISBN 978-3-8425-1173-6. 17,90 €.

Buchvorstellung: Mit Hesse von Ort zu Ort


Wilfried Setzler:

Mit Hesse von Ort zu Ort


Lebensstationen des Dichters


in Baden-Württemberg








Hermann Hesse (1877–1962) zählt immer noch zu den meistgelesenen Autoren weltweit, manchen gilt er gar als Kultautor. Doch er selbst blieb lebenslang der überschaubaren Welt seiner Heimat, seiner geografischen und geistigen Herkunft, verbunden und setzte sich in vielen seiner Bücher mit ihr auseinander. Obwohl Hesse weit mehr als die Hälfte seines Lebens – von 1919 bis zu seinem Tod – in Montagnola im Tessin zubrachte, durchziehen die davor in Calw, Basel, Göppingen, Maulbronn, Cannstatt, Tübingen und am Bodensee gewonnenen Erfahrungen sein gesamtes dichterisches Werk. Eine literarischbiografische Spurensuche durch die „Heimatorte“ Hesses ist insofern auch ein spannender Weg, sich aufs Neue der Literatur des Nobelpreisträgers zu nähern.

Schön und passend sind auch die historischen Abbildungen, die ein lebendiges Bild von der Zeit Hesses und seinem Leben geben.

Der Autor, Professor Dr. Wilfried Setzler, geboren 1943 in Pforzheim, leitete das Kulturamt der Stadt Tübingen und ist Honorarprofessor an der Fakultät für Geschichte und Philosophie der Universität Tübingen.

Wilfried Setzler: Mit Hesse von Ort zu Ort. Lebensstationen des Dichters in Baden-Württemberg. 200 Seiten, 100 meist farbige Abbildungen, fester Einband.

Silberburg-Verlag, Tübingen. ISBN 978-3-8425-1165-1. 19,90 €.