Montag, 30. Januar 2012

Traumkugel-Welt Hochschwarzwald

Traumkugel-Welt Hochschwarzwald: Urlaubsspaß im Kleinformat



Der Schwarzwald, genau gesagt die Ferienregion Hochschwarzwald, bietet etwas Neues, wohl auch Einzigartiges: sein neues Imagevideo. Inszeniert mit der Tilt-Shift-Technik wird die Bandbreite der Urlaubsattraktionen der Region gezeigt. Die Bilder entführen in die fabelhafte Welt der kleinen Schwarzwaldmarie



Die Traumkugel, ein Urlaubs-Souvenir mit magischer Anziehungskraft für Jung und Alt, hat seit über 100 Jahren nichts von ihrem Reiz verloren. Nach wie vor bezaubert sie den Betrachter und bringt ihn in eine heile Welt zurück. Ein Schütteln, ein Blick in die Kugel: Schöne Erinnerungen tauchen auf beim einen, Fernweh und Sehnsucht beim anderen. 

Die kleine Schwarzwaldmarie

Eine kleine Schwarzwaldmarie führt den Betrachter in die fabelhafte Miniatur-Traumwelt des Hochschwarzwalds. Rote Pistenbullys flitzen wie Spielzeugautos auf dem Feldberg hin und her, winzige Skifahrer gleiten über die Pisten. Man sieht grasende Kühe auf satten Löwenzahnwiesen, einen Dampfzug, ganz klein und Traum eines jeden Märklinfans, bunte Tretboote auf Titisee und Schluchsee sowie eine beeindruckende Miniaturlandschaft voller überraschender Momente.

Tilt-Shift Technik

Den faszinierenden Schrumpf-Effekt in dem neuen Imagevideo ermöglicht die Tilt-Shift Technik. Der Betrachter nimmt durch gezielt gesetzte Unschärfen die Motive in stärkeren Größenverhältnissen wahr. Die reale Welt wird zur Spielzeugwelt. Das zeitintensive Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Felix Holderer aus Bahlingen erstellt. Holderer ist ein junger freiberuflicher Filmemacher mit großer Leidenschaft für die Tilt-Shift-Optik. Für das Projekt hat er monatelang Filmaufnahmen in der Region gemacht. Der Hochschwarzwald-Imagefilm ist für ihn das bisher aufwändigste Projekt.


Das knapp vier Minuten lange Video führt in Miniatur-Wunderland-Optik durch alle Jahreszeiten der Schwarzwaldregion rund um den Feldberg, Schluchsee und Titisee und ist ab sofort auf der Seite www.hochschwarzwald.de zu sehen.







Sonntag, 29. Januar 2012

Buchbesprechung: Reiseführer Stuttgart

Baedeker Allianz Reiseführer Stuttgart


Stuttgart lag lange Zeit „reisetechnisch“ und als Städteziel im Schatten der großen Städte Berlin, Hamburg und München. Seit einiger Zeit ändert sich dies aber, Reisen nach Stuttgart sind „in“. Kein Wunder, hat die Stadt am Neckar doch einiges zu bieten: Mercedesmuseum, Porschemuseum, Staats- und Städtische Galerie sowie zahlreiche andere Museen, Theater, Oper, Music-Hall, preisgekröntes Ballett, Kabarett, bestes Essen, eigene (!) Weine, dazu eine prächtige Natur mit Wäldern und Weinbergen. Und es gibt wohl keine Stadt, die eine derartig große Zahl von Aussichtspunkten aufzuweisen hat wie gerade die baden-württembergische Landeshauptstadt. Und im Winter - der größte und vielleicht schönste Weihnachtsmarkt Deutschlands! Nürnberg kann einpacken, auch wenn der dortige berühmter ist.

Darum ist es auch angebracht, wenn der berühmte „Baedeker“ auch Stuttgart mit einem eigenen Führer in seine Auswahl aufnimmt. Das nationale und mittlerweile auch internationale Publikum, das sich auch im Stadtbild zunehmend bemerkbarer macht, wird es danken.

Wie alle Baedeker Allianz Reiseführer beginnt der Stuttgartband mit einer Einführung in die Stadt, die Stadtgeschichte, in Kunst und Kultur. Dass eine Stadt auch durch ihre Persönlichkeiten geprägt wird, wird auf 8 Seiten dargestellt. Neben einigen mehr lokal bedeutenden Personen findet man aber auch Robert Bosch, Gottlieb Daimler, Ferdinand Porsche, Friedrich Hegel, Friedrich von Schiller und Oskar Schlemmer, dazu so unterschiedliche Menschen wie Rudolf Steiner als Begründer der Anthroposophie und der Waldorfschulen und die Politikerin Clara zetkin. Man glaubt es kaum, mit was Stuttgart sich alles schmücken kann. Alles nachzulesen im Führer.

Nach dem Kapitel mit Praktischen Informationen mit Restaurant- und Gaststättenempfehlungen bis hin zu Waldgaststätten wie dem Katzenbacher Hof werden Touren empfohlen, um die Stadt kennen zu lernen. Danach werden die Sehenswürdigkeiten einschließlich sehenswerter Städte der Umgebung wie Ludwigsburg und Esslingen beschrieben. Auch die Besonderheit der Baedekerbände - dreidimensionale Bilder über das Innenleben von bedeutenden Bauwerken - dürfen im Stuttgartführer nicht fehlen.

Dazu gibt es, last but not least, eine Zusammenstellung von Besenwirtschaften - wer nicht weiß, was das ist, soll sie probieren - und ein ausführlicher Stadtplan.

Baedeker Allianz Reiseführer Stuttgart. 300 S., zahlreiche Fotos, dreidimensionale Bilder, Beilagen: Heft mit Besenwirtschaften und ein Stadtplan. Verlag Karl Baedeker, ISBN 978-3-8297-1214-9. 17,95 € (D), 18,50 € (A).

Buchbesprechung: Kunstreiseführer Bodensee

Eva Moser: Dumont Kunstreiseführer Bodensee



Der Dreiländersee Bodensee, gerne in Deutschlands Südwesten auch „Schwäbisches Meer“ genannt, ist nicht nur ein hervorragendes Ziel um zu wandern, Wassersport auszuüben, zu relaxen oder Küche und Keller zu genießen - obwohl alles das schon eine Reise wert wäre -, er ist auch ein empfehlenswertes Ziel für Kunstfreunde.

Ob das am Zusammenspiel der Kulturen der verschiedenen Länder liegt. Immerhin leben hier Schweizer, Österreicher - besser gesagt Vorarlberger, und von den Deutschen immerhin Bayern/Allgäuer, Schwaben und Badener. Jeder Stamm hat seine Besonderheiten. Sie wirken in seinem Gebiet, wirken aber auch länderübergreifend. Man denke nur an die vorarlberger Baumeister früherer Jahrhunderte, die in ganz Süddeutschland prächtige bauten hinterließen.

Die im Rheinland geborene Autorin - es sei ihr nachgesehen, lebt sie doch seit über vierzig Jahren „am See“ hat ein beeindruckendes Werk, hinter dem viel Wissen (und Fleiß) steckt vorgelegt.

Der prächtig illustrierte Band beginnt mit einer Einführung in Landschaft, Geschichte, Kultur und einer Beschreibung der bedeutendsten Persönlichkeiten am See. Das ist auch recht so, denn ohne eine ordentliche theoretische Grundlage und ein gewisses Grundverständnis von Land und Leuten lässt sich die Kunstlandschaft nicht so recht erfassen.

Danach folgt die Beschreibung der einzelnen Orte mit ihren Sehenswürdigkeiten. Wie bei den Dumont Kunst-Reiseführern üblich werden sie in Form von Reiserouten und Landschaftszusammenfassungen beschrieben. Es beginnt mit dem westlichen Bodenseeraum und führt über die Nordseite des Sees - Städteperlen sind hier Überlingen, Meersburg, Salem und als oberschwäbischerAbstecher Ravensburg und Weingarten - zum bayerischen Bodensee. Neben dem herrlichen Lindau wird hier ein Abstecher ins Hinterland beschrieben. Das schweizer Ufer besticht mit Städtelandschaften wie Kreuzlingen, St. Gallen und natürlich Stein am Rhein. Glanzstück des österreichischen Teils ist natürlich die Vorarlberger Hauptstadt Bregenz mit seiner reichen, auch modernen, Kultur. Aber auch im Rheindelta und im Rheintal findet man Sehenswertes.

Die Landschaften, alle wichtigen Orte (11 an der Zahl) und Bauwerke werden durch Karten und Grundrisse erschlossen. Rote Sternchen erklären was man gesehen haben „muss“ und was man sich ansehen „sollte“.

Nicht fehlen dürfen natürlich auch empfehlenswerte Unterkünfte, Restaurants mit landestypischer Küche und Tipps zu besonderen Urlaubsaktivitäten - Tipps, um die natürlich auch der Einheimische dankbar sein wird, denn wer weiß schon alles.

Eva Moser: Dumont Kunstreiseführer Bodensee. 320 S. Zahlreiche Fotos, Karten und Grundrisse. Dumont Reiseverlag. ISBN 978-3-7701-3991-0. 25,90 € (D), 26,70 € (A).

Samstag, 28. Januar 2012

Buchvorstellung: VVS-Wanderziele in der Region Stuttgart

Dieter Buck
VVS-Wanderziele in der
Region Stuttgart



Manch reizvolles Wanderziel liegt weitab von Bus- und Bahnlinien. Anders jedoch in der Region rund um Stuttgart. Dank des dichten VVS-Netzes lassen sich die schönsten Ecken des Ländles auch ohne Auto mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreichen – ohne Stau und lästige Parkplatzsuche. Dieter Buck „erfährt“ und „erwandert“ in diesem Band unter anderem den wildromantischen Schwäbischen Wald, steigt auf Burgen am Albtrauf, schlendert durch den Schurwald, den Schönbuch und das Gäu und spaziert gemütlich durch das Neckartal. Neben Wiesen, Wäldern und Weinbergen darf ein Bummel durch Fachwerkstädtchen natürlich nicht fehlen. Doch dem nicht genug: In Stuttgart nimmt der versierte Wanderbuchautor den Bus zu den grünen Lungen der Stadt und entdeckt manch idyllisches Plätzchen, ja sogar einen Wasserfall inmitten des Großstadttrubels – Wälder, Seen und Weinberge sind die Stichworte zu den verlockenden Zielen der Landeshauptstadt
Ob ein gemütlicher Spaziergang, eine herausfordernde Wanderung oder eine Tour mit dem Kinderwagen – in diesem Buch sind vielfältige Vorschläge versammelt, so dass jeder Wanderer das Passende findet. Hinweise zur An- und Rückfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, Angaben über Entfernungen, Höhenunterschiede sowie praktische Kartenausschnitte ergänzen jede Tour und erleichtern die Planung.
Dieter Buck: VVS-Wanderziele in der Region Stuttgart. 160 Seiten, kartoniert, 100 Farbfotos und Karten. Silberburg-Verlag, Tübingen und Lahr/Schwarzwald. ISBN 978-3-8425-1145-3. 14,90 €.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Uracher Höllenlöcher

Zu den Uracher Höllenlöchern

  Zu den Höllenlöchern kann man hinabsteigen.

Bad Urach allein wäre schon einen Ausflug wert. Wir steigen aber von der Fachwerkstadt hinauf zu den Höllenlöchern, naturkundlichen Besonderheiten, die es auch auf der anderen Seite des Ermstales gibt. An ihnen entlang wandern wir zum Nägelesfels und zum Buckleten Kapf, beides herrliche Aussichtspunkte. Danach geht es wieder hinab in die Stadt, wo wir die Fachwerkatmosphäre auf uns wirken lassen oder in eines der Museen gehen können.

Man beginnt an der Straße nach Hülben, wo die Mauchentalstraße abgeht. Ihr folgen wir, bis uns das Zeichen nach links weist. Nun geht es im Zickzack hinauf zum umschrankten Höll-Loch, das uns einen ersten Eindruck der folgenden Höllenlöcher bietet.

Das tiefe Höllloch ist zur Sicherheit umschrankt.

 
 
Rund um Bad Urach gibt es mehrere als „Höllenlöcher” bezeichnete Felsspalten. Dabei handelt es sich um Abspaltungen von Felsen am Albtrauf; hier rutschen die Randklippen über den weicheren Mergelgrund langsam seitlich ab und kommen irgendwann einmal als Bergsturz zu Tale. Beim Nägelefelsen (benannt nach den hier wachsenden „Felsennägele“, der Pfingstnelke) z. B. war dies schon der Fall. Es lohnt sich, in die Vertiefungen hinabzusteigen, um am Ende der „Schlucht“ wieder auf den Weg zurück zu kommen. Die ganze Gegend ist seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts als Bannwald Totalreservat, in welchem die Natur sich selbst überlassen bleibt, dementsprechend wild ist auch der Wald. Für Kinder sind die romantischen Schluchten, in denen sich Bäume in die senkrechten Wände einkrallen und in denen man schön herum klettern und spielen kann, ein wahres Paradies. Das umschrankte Höll-Loch ist ein senkrechter Schacht in unterirdische Hohlräume, in welchem man schön die durchlässige Struktur des Kalkgesteins der Alb sieht.

 
 
 Weiter wandern wir zum Nägelesfels.  


 Blick vom Nägelesfels

Zu sehen sind Ruine Hohenurach, Runder Berg, Rutschenfelsen, rechts das leuchtend rote Dach des Gestütshofes und ehemaligen Klosters Güterstein. Dieses im Jahre 1500 aufgehobene Kloster war im Mittelalter ein bedeutender Wallfahrtsort, auch Graf Eberhard im Barte hielt große Stücke darauf. Hier ließ er sich vor seiner Fahrt ins Heilige Land vom Prior segnen.
Weiter am Trauf entlang kommen wir zum Buckleten Kapf. Vor ihm geht nach links der markierte Wanderweg ab, wir gehen aber noch ein paar Minuten weiter zum Aussichtspunkt. Von hier aus sieht man schön hinab ins Ermstal, nach Dettingen und Metzingen.




Am Buckleten Kapf

Danach gehen wir wieder zurück und halten uns am Abzweig rechts. Anfangs geht es auf schmalem Steig am Steilhang entlang hinab, hier sollte man vorsichtig gehen. Bald sind wir wieder am Ortsanfang von Urach und gehen zum Marktplatz, wo man die alte Fachwerkstadt genießen kann.

Eine weitere Wanderung zu den Höllenlöchern und den Ausgangspunkten am Trauf beginnt in Hülben am Ortsende in Richtung Bad Urach. Von hier aus führt der Wanderweg zum Trauf. Dort hält man sich rechts und wandert am Trauf entlang zu den Höllenlöchern, dem Nägelesfelsen und dem Buckleten Kapf. Nach diesem wandern wir auf dem Wanderweg weiter, bis wir nach rechts zu den Häusern von Hülben gehen können. Am Ortsrand entlang spazieren wir nach rechts zum Ausgangspunkt.

Für die Wanderungen benötigt man 2 1/2 bzw. 3 1/2 Stunden. Von Bad Urach aus hat man einen größeren Höhenunterschied zu bewältigen als von Hülben aus.


Reiseführer für reiselustige Schwaben: Londo

Marco Polo Reiseführer London




Ankommen und losleben, unter diesem erfrischenden Motto fasst Marco Polo die neuen Akzente seiner Reiseführerreihe zusammen. Neue Features, zig Vorschläge für jede Gelegenheit plus die Insider-Tipps der Autoren machen diese Reiseführer zu einem Must Have. Ganz neu: eine zusätzliche extra Reisekarte in der praktischen Einschiebetasche.

In der Rubrik „Wohin zuerst?“ liest man, wo man am Urlaubsort zuerst hinsollte, das Kapitel „Best of ...“ bietet ein Topranking für jedes Interesse und jede Stimmung, bei dem die Autoren ausgewählte Empfehlungen geben. Neu an der altbewährten Reihe sind die Rubriken „Der perfekte Tag“ und „Die perfekte Route“, damit lässt sich innerhalb von 24 Stunden eine Stadt hautnah erfühlen oder mit einer ausgefeilten Route Erlebnis und spannende Aktivitäten verbinden. Ebenfalls neu: Unter Links, Blogs, Apps & More gibt es die angesagte Verzahnung von Print und Internet. Das Spektrum reicht von tagesaktuellen Veranstaltungsseiten über Webcams bis zu bewerteten Hoteltipps. In Blogs und Foren werden Erfahrungen wiedergegeben und Themen diskutiert, wertvolle Apps helfen vor Ort weiter.

Neu: Faltkarte in der Einschiebetasche
Laut Umfragen wollen 50 Prozent der Marco Polo Leser eine Karte direkt im Band, 50 Prozent hätten lieber eine extra Karte. Marco Polo hat die Ideallösung verwirklicht: ein eingebundener Reise- bzw. Cityatlas und zusätzlich eine Extra-Faltkarte zum Herausnehmen in der praktischen Einschiebetasche. Die Karten sind in detaillierten Maßstäben gezeichnet, teilweise sind sogar Wanderkarten enthalten. Denn nur mit perfekt abgestimmtem Kartenmaterial kann man sich jederzeit schnell orientieren. Zu den im Buch genannten Locations sind jeweils zwei Koordinaten vermerkt, um sie im Atlasteil wie auch auf der Faltkarte schnell und punktgenau zu finden. Die wichtigsten Highlights sind auf der Faltkarte, im Atlas sowie auf der Übersichtskarte markiert. Zudem sind in den Städtebänden die Stadtspaziergänge in beiden Karten eingezeichnet. Für die Regionen- und Länderbände gilt: Ausflüge und Touren sowie Die perfekte Route sind im Reiseatlas als auch im Faltplan zu finden.
 

Besuch in London
Ankommen und Losleben bei der Queen und ihren Royals. Und noch mehr natürlich: Westminster Abbey, London Eye, Notting Hill Carnival - der neue Marco Polo Reiseführer London führt ohne Umschweife hinein in die quirlige Olympia 2012-Weltmetropole, beginnend mit den wichtigsten Highlights gleich zum Start. Zahlreiche Insider-Tipps garantieren einen besonderen und erlebnisintensiven Großstadturlaub: Wie wär's beispielsweise mit einer englischen Pastete beim Pieminister?

In den Rubriken „Wohin zuerst?“ und im „Best of“-Kapitel werden Themen wie ein wunderbares Gratiskonzert in der Kirche St-Martin-in-the-Fields, ein Besuch trockenen Fußes in Europas größtem Shoppingcenter, entspannt zurücklehnen bei der Astro-Show im Planetarium von Greenwich behandelt.

Unter Links, Blogs, Apps & More finden sich Hinweise zu tagesaktuellen Veranstaltungsseiten im Netz, zu Blogs und Foren und zu allem, was in London weiterhilft, um auf der Stelle in das City-Erlebnis einzusteigen. Auch das Kartenmaterial - extrem wichtig für die perfekte Reise - ist noch ausführlicher geworden: Neben dem eingebundenen Cityatlas gibt es jetzt zusätzlich eine Extra-Faltkarte in der Einschiebetasche zum Herausnehmen.

Im Kapitel „Wohin zuerst?“ wird unter anderem der berühmte Trafalgar Square empfohlen, denn mit seiner U-Bahn- und Bus-Anbindung ist er der ideale Startpunkt für den ersten Besuch in London. Was an Highlights liegt in der Nähe, wie kommt man hin - auch dazu werden passgenaue Antworten geliefert.

Unter „Best of ...“ erfährt man, dass die erste halbe Stunde auf den blauen Londoner Leihrädern frei ist, dass der Pub "Black Friar" typisch old fashioned ist, das skurrile "Sir John Soane's Museum" sich bestens für Regentage eignet und dass mehr Entspannung als in einem Liegestuhl im Hyde Park schlichtweg nicht geht …!

Auch um den „Perfekten Tag“ muss sich der Leser keine Gedanken machen: Marco Polo empfiehlt einige der schönsten Seiten der Stadt. Angefangen beim legendären British Breakfast, beispielsweise in der sehr stimmungsvollen Bar Bruno, über das Parlamentsgebäude, das gigantische Riesenrad London Eye bis zum langen, langen Abend mit Absacker im Theaterdistrikt.

Die Reiseführerqualität von Marco Polo, ergänzt durch tagesaktuelle Informationen aus dem Netz und durch Apps, ergibt ein größtmögliches Maß an Vorschlägen und intensiver Nutzung der Urlaubstage: Aktuelle Bilder- und Videoimpressionen, über Apps ausgewählte Ausflüge oder Urlauber-News in Blogs sowie Webcams optimieren den City-Aufenthalt. Nützlich sind auch die Insider-Tipps: Wo zum Beispiel gibt es Maids-of-Honour-Käseküchlein nach Geheimrezept oder und in welchem Pub trifft sich das East-End-Szenepublikum zu Karaokeabenden?

Für die schnelle, zeitsparende und punktgenaue Orientierung in London wurde das Kartenmaterial optimiert. Neben dem umfangreichen Cityatlas und Karten in den Stadtteilkapiteln wird eine wichtigste Neuerungen präsentiert: die zusätzliche Faltkarte zum Herausnehmen. Sie liegt in einer Einschiebetasche, die Nutzung ist also denkbar einfach und praktisch. Auch die Verbindung von Textinfos im Band und auf den Karten wurde verbessert: So finden sich die im Band aufgeführten Sehenswürdigkeiten sowohl auf der Übersichtskarte, im Cityatlas und im Faltplan.

Marco Polo London. Autorin: Kathleen Becker. Druck durchgehend vierfarbig. 152 Seiten inklusive U-Bahn-Netzplan in der Umschlagklappe, Cityatlas und herausnehmbarer Faltkarte in der Einschiebetasche. Format: 10,5 x 19 cm. ISBN: 978-3-8297-2529-3. 11,99 € (D), 12,40 € (A), 17,90 sfr.

Reiseführer für reiselustige Schwaben: Thailand

Marco Polo Reiseführer Thailand


Ankommen und losleben, unter diesem erfrischenden Motto fasst Marco Polo die neuen Akzente seiner Reiseführerreihe zusammen. Neue Features, zig Vorschläge für jede Gelegenheit plus die Insider-Tipps der Autoren machen diese Reiseführer zu einem Must Have. Ganz neu: eine zusätzliche extra Reisekarte in der praktischen Einschiebetasche.

In der Rubrik „Wohin zuerst?“ liest man, wo man am Urlaubsort zuerst hinsollte oder wie man vom Königlichen Platz in Bangkok aus ein Maximum der quirligen Metropole erleben kann – inklusive Großer Palast, Nationalmuseum und Altstadt; auch zu den entsprechenden Buslinien und Metrostationen werden genaue Informationen geliefert. Das Kapitel „Best of ...“ bietet ein Topranking für jedes Interesse und jede Stimmung, bei dem die Autoren ausgewählte Empfehlungen geben. Neu an der altbewährten Reihe sind die Rubriken „Der perfekte Tag“ und „Die perfekte Route“, damit lässt sich innerhalb von 24 Stunden eine Stadt hautnah erfühlen oder mit einer ausgefeilten Route Erlebnis und spannende Aktivitäten verbinden. Ebenfalls neu: Unter Links, Blogs, Apps & More gibt es die angesagte Verzahnung von Print und Internet. Das Spektrum reicht von tagesaktuellen Veranstaltungsseiten über Webcams bis zu bewerteten Hoteltipps. In Blogs und Foren werden Erfahrungen wiedergegeben und Themen diskutiert, wertvolle Apps helfen vor Ort weiter.

Neu: Faltkarte in der Einschiebetasche
Laut Umfragen wollen 50 Prozent der Marco Polo Leser eine Karte direkt im Band, 50 Prozent hätten lieber eine extra Karte. Marco Polo hat die Ideallösung verwirklicht: ein eingebundener Reise- bzw. Cityatlas und zusätzlich eine Extra-Faltkarte zum Herausnehmen in der praktischen Einschiebetasche. Die Karten sind in detaillierten Maßstäben gezeichnet, teilweise sind sogar Wanderkarten enthalten. Denn nur mit perfekt abgestimmtem Kartenmaterial kann man sich jederzeit schnell orientieren. Zu den im Buch genannten Locations sind jeweils zwei Koordinaten vermerkt, um sie im Atlasteil wie auch auf der Faltkarte schnell und punktgenau zu finden. Die wichtigsten Highlights sind auf der Faltkarte, im Atlas sowie auf der Übersichtskarte markiert. Zudem sind in den Städtebänden die Stadtspaziergänge in beiden Karten eingezeichnet. Für die Regionen- und Länderbände gilt: Ausflüge und Touren sowie Die perfekte Route sind im Reiseatlas als auch im Faltplan zu finden.

Neue Insidertipps und mehr Hintergrundinfos
Mit dem Fahrrad auf Fuerteventura über Stock und Stein fahren, in Berlin eine finster-spannende Cabriowaggon-Tour durch die U-Bahn-Tunnel erleben oder bei Drinks und Kuchen in einem Zitronenhain auf Korfu entspannen: Was die Autoren an neuen Insider-Tipps recherchiert haben, macht Lust auf sofortiges Losreisen. Mit jedem Tipp ist der Urlauber mittendrin im Geschehen und erlebt Außergewöhnliches abseits des Mainstreams. Zu wichtigen Highlights gibt es jetzt noch mehr Informationen und detailreiche Hintergründe.

 Auf nach Thailand
Der Marco Polo Autor hat viele neue Insider-Tipps recherchiert, mit denen jeder Reisende schnell in die Szene einsteigt: ein abenteuerliches Schmugglernest an der Grenze zu Myanmar etwa, das Felsenkloster Wat Tam Sua oder der ursprünglichste Dschungel Thailands. Insidertipps informieren über Luxusunterkünfte, Sparpreise, oder den Besuch einer Kloster-Massageschule. Im Kasten „Wohin zuerst“ erfährt man den besten Ausgangspunkt für einen Besuch Pattayas. In den Rubriken „Typisch“ oder „Nulltarif“ erhält man Tips für einen unbezahlbaren Traumblick über das Meer oder eine Bambusflossfahrt auf dem Kok River. Weitere Infos gibt es beispielsweise zum kostenlosen nächtlichen Zauber der Tempelanlage Wat Mahaltat, über das Thai-Boxen, einen Kochkurs im Hotel als Regentipp oder den Sundowner auf der Restaurantterrasse des „Rock Sand Resort“.

Zur problemlosen Orientierung gibt es in der Umschlagklappe einen Bangkok-City-Plan, am Ende des Bandes den umfangreichen Reiseatlas. Eine der wichtigsten Neuerungen aber ist die zusätzliche Faltkarte zum Herausnehmen. Sie liegt in einer praktischen Einschiebetasche. Die Verbindung von Textinfos im Band und in den Karten wurde verbessert: So sind etwa die im Band aufgeführten Highlights und Locations auf der Übersichtskarte, im Reiseatlas und im Faltplan zu finden. Auch „Die perfekte Route“, bei der sich auf 1800 Kilometern Natur- und Kulturhighlights aneinanderreihen, ist im Reiseatlas und auf dem Faltplan markiert.

Marco Polo Thailand. Autor: Wilfried Hahn. Druck durchgehend vierfarbig. 144 Seiten inklusive Bangkok-Cityplan in der Umschlagklappe, Reiseatlas und herausnehmbarer Faltkarte in der Einschiebetasche. Format: 10,5 x 19 cm. ISBN: 978-3-8297-2629-0. 11,99 € (D), 12,40 € (A), 17,90 sfr.

Reiseführer für reiselustige Schwaben: Gran Canaria

Marco Polo Reiseführer Gran Canaria




Ankommen und losleben, unter diesem Motto fasst Marco Polo die neuen Akzente seiner Reiseführerreihe zusammen. Neue Features, zig Vorschläge für jede Gelegenheit plus die Insider-Tipps der Autoren machen diese Reiseführer zu einem Must Have. Ganz neu: eine zusätzliche extra Reisekarte in der praktischen Einschiebetasche.

In der Rubrik „Wohin zuerst?“ liest man, wo man am Urlaubsort zuerst hinsollte, das Kapitel „Best of ...“ bietet ein Topranking für jedes Interesse und jede Stimmung, bei dem die Autoren ausgewählte Empfehlungen geben. Neu an der altbewährten Reihe sind die Rubriken „Der perfekte Tag“ und „Die perfekte Route“, damit lässt sich innerhalb von 24 Stunden eine Stadt wie Berlin hautnah erfühlen oder mit einer ausgefeilten Route auf Mallorca Erlebnis und spannende Aktivitäten verbinden. Ebenfalls neu: Unter Links, Blogs, Apps & More gibt es die angesagte Verzahnung von Print und Internet. Das Spektrum reicht von tagesaktuellen Veranstaltungsseiten über Webcams bis zu bewerteten Hoteltipps. In Blogs und Foren werden Erfahrungen wiedergegeben und Themen diskutiert, wertvolle Apps helfen vor Ort weiter. Wichtig ist auch: Wie komme ich am schnellsten in die Altstadt, wo parke ich mein Mietauto, wie sieht es mit Bussen und Taxis aus?

Neu: Faltkarte in der Einschiebetasche
Laut Umfragen wollen 50 Prozent der Marco Polo Leser eine Karte direkt im Band, 50 Prozent hätten lieber eine extra Karte. Marco Polo hat die Ideallösung verwirklicht: ein eingebundener Reise- bzw. Cityatlas und zusätzlich eine Extra-Faltkarte zum Herausnehmen in der praktischen Einschiebetasche. Die Karten sind in detaillierten Maßstäben gezeichnet, teilweise sind sogar Wanderkarten enthalten. Denn nur mit perfekt abgestimmtem Kartenmaterial kann man sich jederzeit schnell orientieren. Zu den im Buch genannten Locations sind jeweils zwei Koordinaten vermerkt, um sie im Atlasteil wie auch auf der Faltkarte schnell und punktgenau zu finden. Die wichtigsten Highlights sind auf der Faltkarte, im Atlas sowie auf der Übersichtskarte markiert. Zudem sind in den Städtebänden die Stadtspaziergänge in beiden Karten eingezeichnet. Für die Regionen- und Länderbände gilt: Ausflüge und Touren sowie Die perfekte Route sind im Reiseatlas als auch im Faltplan zu finden.

Neue Insidertipps und mehr Hintergrundinfos
Mit dem Fahrrad auf Fuerteventura über Stock und Stein fahren, in Berlin eine finster-spannende Cabriowaggon-Tour durch die U-Bahn-Tunnel erleben oder bei Drinks und Kuchen in einem Zitronenhain auf Korfu entspannen: Was die Autoren an neuen Insider-Tipps recherchiert haben, macht Lust auf sofortiges Losreisen. Mit jedem Tipp ist der Urlauber mittendrin im Geschehen und erlebt Außergewöhnliches abseits des Mainstreams. Zu wichtigen Highlights gibt es jetzt noch mehr Informationen und detailreiche Hintergründe.

Nun aber zu Gran Canaria
Die hübschesten Städtchen, der perfekte Ort für ein Romantik-Dinner oder ein fantastischer Sandstrand - diese und weitere Highlights gleich auf den ersten Seiten des Reiseführers Gran Canaria zeigen, wo es besonders schön ist auf der Insel. Das Kapitel „Best of...“ ist angesagt wenn es darum geht, experimentelle Kunst zum Nulltarif zu erleben oder im romantischen Landhotel unterm Zitronenbaum die Seele baumeln zu lassen. Im Kapitel „Die perfekte Route“ reiht sich bei einer Inseltour ein Natur- und Kulturhighlight aneinander - damit lernt der Besucher die vielfältigen Facetten des jeweiligen Reiseziels kennen.

In „Best of...“ lernt man, dass ein beeindruckender Ort zum Nulltarif etwa die Kathedrale von Las Palmas während einer Messe ist oder dass das Lokal "Casa dei Mar" in Puerto de las Nieves typische Fischgerichte serviert. Und sollte es einmal regnen, kann man auf einer Museumswebsite zu den Geheimnissen des Alltags reisen oder einfach mit der "Yellow Submarine" abtauchen und Trompetenfische beobachten! Unter dem Titel „Best of Entspannt“ findet man schnell hinein ins Urlaubsfeeling: Zum Beispiel am weißen Amadores-Strand im Beachclub mit Cocktail und weichen Polsterkissen die Abendstunden verbringen.
Für „Die perfekte Route“ hat die Marco Polo-Autorin eine tolle Fahrstrecke mit landschaftlichen und kulturellen Highlights zusammengestellt. Einmal rund um die Insel geht es - vorbei an Getreidehöhlen, mit einem Stopp zum Blütenkäse-Probieren und Entspannung bei einem Spaziergang an der Meerespromenade. Eine Übersichtskarte gibt erste schnelle Orientierung, der Routenverlauf ist im Atlasteil und auf der Faltkarte zu finden.

Eine intensive Nutzung der Urlaubstage bringen auch über Apps ausgewählte Ausflüge, Urlauber-News in verschiedenen Blogs und viele Webcams. Alle Hinweise zu digitalen Infos gibt es in der Rubrik „Links, Blogs, Apps & More“.

Wichtig sind sicher die Insider-Tipps: Weine in Bioqualität vom letzten Rebhang Gran Canarias, zwischen Himmel und Hölle nach Artenara fahren und die Zivilisation hinter sich lassen oder "Schlafen wie die Grafen" im stimmungsvollen Landhotel.  

Marco Polo Gran Canaria. Autorin: Izabella Gawin. Druck durchgehend vierfarbig. 140 Seiten inklusive Citypläne in der Umschlagklappe, Reiseatlas und herausnehmbarer Faltkarte in der Einschiebetasche. Format: 10,5 x 19 cm. ISBN: 978-3-8297-2467-8. 11,99 € (D), 12,40 (A) €, 17,90 sfr.

Montag, 23. Januar 2012

Lügenpack oder feiges Pack?

Lügenpack? Oder feiges Pack?
 
Grobe Worte, zugegeben. Man kennt sie von den Stuttgart 21-Demonstrationen. Und sie kommen einem in den Sinn, wenn man die Politik sieht, die die baden-württembergische Landesregierung macht. Wobei, das sei unbedingt vorausgeschickt, der Autor dieser Zeilen weder Landesbeamter noch Immobilienkäufer ist. Nur ein Bürger mit Anstand im Leib.
1.
Vor der Wahl wurden die Landesbeamten noch gehätschelt. Man brauchte sie ja als Wähler. Zumal man vermutlich vermutete, dass sie in großer Zahl eher Anhänger der alten Regierung seien.
Kaum ist die Wahl aber vorbei, hört man nur, dass man an den Beamten sparen muss. Wie??? Wusste man nicht bereits vor der Wahl, dass das Geld knapp ist? Man versuche nicht, einem weißzumachen, dass man darauf erst nach der Wahl gekommen sei. Und warum nur bei den Beamten? Warum nicht auch bei den Angestellten und Arbeitern im Landesdienst? Oder gar bei der gesamten Bevölkerung? Warum wieder nur bei den Beamten?
Na klar: Die Regierung haut nach alter Sitte immer auf die Schwächsten ein, die sich nicht wehren können. Das war zwar schon auf dem Schulhof verpönt, wurde aber nur von den Erwachsenen ausgesprochen. Es war halt auch so bequem, denjenigen, der schon auf dem Boden liegt, noch ein paar zu verpassen. Als Landespolitiker erinnert man sich an diese alte Übung anscheinend gerne. Nicht auszudenken, man würde bei den Angestellten und Arbeitern im öffentlichen Dienst des Landes sparen wollen. Könnte man ja, bald gibt es wieder Tarifverhandlungen. Aber nein, es könnten ja wieder mal keine Mülleimer geleert werden oder die Bahnen stehen bleiben. Oder bei der gesamten Bevölkerung. sofort hätte man alle möglichen Interessenvertretungen gegen sich. Da hat man Angst davor, da schlägt man doch lieber auf die Beamtenschaft ein. Die kann sich ja nicht wehren, sprich streiken, und arbeitet loyal weiter. Schön blöd, ist man da versucht zu sagen. Und wie bequem für die Regierenden! Soll man diese nun als Lügenpack oder als feiges Pack bezeichnen? Oder als Feigtiker (= FEIG(e) (Poli)TIKER).
2.
Tja, unsere Feigtiker haben damit ihren feigen Rundumschlag aber noch nicht beendet. Es gibt noch eine Gruppe in der Bevölkerung, die keine Lobby hat und die dadurch schamlos geschröpft werden kann. Es sind die Immobilienkäufer. Jene Menschen also, die sich bis über beide Ohren verschulden, um sich eigene 4 Wände kaufen zu können und die danach jahrzehntelang strampeln, um ihre Schulden abzuzahlen. Die bei jeden 100.000 Euro, die ihre Wohnung kostet, dem Staat bereits 16.000 Euro an Umsatzsteuer bezahlt haben – wie wenn das nicht reichen würde! Dadurch haben sie auch keine Zeit, um auf die Barrikaden zu gehen, sie müssen arbeiten. Und eine Lobby haben sie wie gesagt auch nicht. Sind ja auch zu wenige.
Der Zweck ist hehr, ohne Zweifel: Den Kindern soll die Erhöhung der Grunderwerbsteuer zugutekommen. Ist ok. Nur – was hat der Immobilienkäufer damit zu tun, so dass man ihm die Last aufbürdet? Oder, was hat er mehr damit zu tun als jeder andere Bürger? Nix! Wer anderer Meinung ist, soll sich äußern und es mir nachweisen, dass der Haus- und Grundkäufer von dem Geld, das man ihm für die Kinder abzwackt, besonders profitiert.
Ansonsten, ich bleibe dabei: Die Feigtiker haben sich wieder einmal die schwächsten der Bevölkerung herausgesucht, die sich nicht wehren können, um sie zu schröpfen. Ehrlich und anständig wäre es, für eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe auch die gesamte Gesellschaft heranzuziehen. Ehrlich und anständig, wie gesagt. Aber es sind ja Feigtiker, auch Politiker genannt, die so handeln.
Also – Lügenpack oder feiges Pack, kurz Feigtiker. Möge sich jeder heraussuchen, was seiner Meinung nach treffender ist. Und um es abschließend noch einmal klarzustellen: Der Autor ist weder Landesbeamter noch mit einem solchen verwandt oder verschwägert, noch Immobilienkäufer. Nur ein ehrlicher und anständiger Mensch.

Freitag, 20. Januar 2012

Buchvorstellung: VVS-Wanderungen

Dieter Buck
VVS-Wanderziele in der
Region Stuttgart



Manch reizvolles Wanderziel liegt weitab von Bus- und Bahnlinien. Anders jedoch in der Region rund um Stuttgart. Dank des dichten VVS-Netzes lassen sich die schönsten Ecken des Ländles auch ohne Auto mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreichen – ohne Stau und lästige Parkplatzsuche. Dieter Buck „erfährt“ und „erwandert“ in diesem Band unter anderem den wildromantischen Schwäbischen Wald, steigt auf Burgen am Albtrauf, schlendert durch den Schurwald, den Schönbuch und das Gäu und spaziert gemütlich durch das Neckartal. Neben Wiesen, Wäldern und Weinbergen darf ein Bummel durch Fachwerkstädtchen natürlich nicht fehlen. Doch dem nicht genug: In Stuttgart nimmt der versierte Wanderbuchautor den Bus zu den grünen Lungen der Stadt und entdeckt manch idyllisches Plätzchen, ja sogar einen Wasserfall inmitten des Großstadttrubels – Wälder, Seen und Weinberge sind die Stichworte zu den verlockenden Zielen der Landeshauptstadt
Ob ein gemütlicher Spaziergang, eine herausfordernde Wanderung oder eine Tour mit dem Kinderwagen – in diesem Buch sind vielfältige Vorschläge versammelt, so dass jeder Wanderer das Passende findet. Hinweise zur An- und Rückfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, Angaben über Entfernungen, Höhenunterschiede sowie praktische Kartenausschnitte ergänzen jede Tour und erleichtern die Planung.
Dieter Buck: VVS-Wanderziele in der Region Stuttgart. 160 Seiten, kartoniert, 100 Farbfotos und Karten. Silberburg-Verlag, Tübingen und Lahr/Schwarzwald. ISBN 978-3-8425-1145-3. 14,90 €.

Dienstag, 17. Januar 2012

Lauchertsee - Trochtelfingen

Vom Lauchertsee nach Trochtelfingen


Viel Natur, am Anfang einen idyllischen See mit Freizeitzentrum, und in der Mitte einer der schönsten Fachwerkorte sind das Thema dieser Wanderung.



Am idyllischen Lauchertsee


Blick auf die eisige Lauchert nach dem See

Wir starten am Lauchertsee südlich von Mägerkingen im Laucherttal. Dann spazieren wir durch Mägerkingen hindurch, danach mit dem Wanderzeichen gelbes Dreieck nach links hinauf und in den Wald. Bald kommen wir zur Hennensteinkapelle, danach nach Trochtelfingen.





Rückblick auf Mägerkingen



 Einsam im Wald liegt die Hennensteinkapelle.



 Der Hohe Turm begrüßt die Wanderer in Trochtelfingen.



 Man befindet sich in den ehemaligen hohenzollerischen Landen.

 Trochtelfingen gehört zu den schönsten Fachwerkorten des Landes.


Kunstvolle Wirtshausschilder laden den hungrigen Wanderer zur Einkehr.




 Arkadengeschmücktes Haus

 Nach dem Weiterweg durch das Grafental hat man einen
Tiefblick auf  Hausen im Laucherttal.



 Der Weg führt durch eine kleine Wacholderheide.



 Zurück wandert man durch das idyllische Laucherttal.



 Später am Tag: Das Eis am Lauchertsee wurde
von der Sonne geschluckt.




Blick auf Mägerkingen

Sonntag, 15. Januar 2012

Winterwanderung bei Trochtelfingen

Über den Erratischen Stein
auf die Albhochfläche



Nördlich von Trochtelfingen liegt das "Nudelzentrum" Alb-Gold. Hier kann man eine schöne Wanderung beginnen. Man geht erst nach Norden, vorbei an einem Bauernhof. Danach knickt der Weg links ab. Rechts des Weges sehen wir einen Erratischen Stein - so werden Steine bezeichnet, die von den Gletschern der Eiszeit von weither gebracht worden sind.

Danach halten wir uns links. Der schöängelt sich nun über die Hochfläche zu einem Sträßchen, danach geht es nach links weiter. Wir kommen durch ein Waldstück hinab zu einem querenden Weg, wo wir uns links halten. Bald überqueren wir eine Landstraße und gehen danach nach links bis zu einem Querweg.








Auf ihm überqueren wir nach links die Straße und wandern bis zu einem Feldkreuz. Weiter geradeaus gehen kommen wir hinab zur Landstraße. Rechts von ihr sehen wir ein albtypisches Trockental.




Geradeausgehend kommen wir zurück zu Alb-Gold, wo man einkehren oder die Nudelfabrikation ansehen kann. Davor liegt links eine kleine Fläche mit Dolinen.



Winterwanderung

Wintertour bei Willmandingen


Blick nach Salmendingen

Winter auf der Schwäbischen Alb. Das sind Berge und Hochfläche, weite Aussichten und klare Luft. Skifahren ist manchmal auch mögllich, aber nicht immer. Muss auch nicht sein, denn auch beim Wandern kann man die Aussicht, die Natur und den weiten Blick genießen.


 

 
Von Willmandingen führt eine schöne, kurze Wanderung zum und um den Ruchberg. Hier hat man einen schönen Blick nach Salmendingen, Und als Besonderheit findet man eine zwar kleine, aber prächtige Wacholderheide am Abhang des Ruchbergs. Im Frühjahr kann man die Baumblüte in der kleinen Streuobstwiese genießen.

Am Ausgangspunkt im Gewerbegebiet befindet sich auch der Ursprung der Lauchert. Hier ist sie noch recht unscheinbar, so dass man nicht glauben kann, dass sie später ein idyllisches Tal bildet.

Die Lauchert ist ein linker Nebenfluss der Donau. Sie mündet nach 56 Kilometer bei Sigmaringendorf in die Donau. Nebenflüsse von ihr sind die Erpf, die Fehla und die Seckach.







Im 19. Jahrhundert war der heute bewaldete Hügel des Ruchbergs noch kahl. Nun findet man nur noch an wenigen Stellen des 26 Hektar großen Naturschutzgebietes offene Flächen, der Rest ist Mischwald mit einem rund vierzigprozentigen Anteil an Buchenwald. Halbtrockenrasen und artenreiche montanen Glatthaferwiesen wechseln ab mit Streuobstwiesen, Hecken und Gebüschen. An seltenen Pflanzen wachsen hier einige Orchideenarten wie die Weiße Waldhyazinthe und das Fuchsknabenkraut, man findet das Große Zweiblatt, verschiedene Stendelwurzarten und die Wohlriechende Händelwurz; auch das Blaugras ist zu sehen.







Wenn man nur um den Ruchberg wandert, sollte man rund 1 1/2 Stunden einkalkulieren. Mit einem Aufenthalt in der Wacholderheide und dem Genießen der Aussicht auf einer der Bänke, wird es sicherlich noch länger.