Samstag, 15. Dezember 2012

Heuneburgmuseum wird geschlossen

Heuneburgmuseum in Hundersingen:
Schließung beschlossen
 
Typisch für unsere Landesregierung: Da wird eine große Keltenausstellung veranstaltet. Das ist sicherlich eine große Sache, damit kann man auch angeben - obwohl, man muss es zugeben, die Idee wurde noch unter der alten Regierung kreiert.
 
Aber trotzdem: An einem der bedeutendsten Standorte der keltischen Kultur des Landes, in Hundersingen, lässt man wegen eines letztendlich läppischen Betrages eines der wichtigsten Keltenmuseum vor die Hunde gehen.
 
Man frage Historiker, Landeskundler, Archäologen: Die Heuneburg ist eines der wichtigsten Zeugnisse keltischer Kultur des Landes. Zudem ist das Museum mit den Häusern und den sonstigen Einrichtungen ein bleibendes Erlebnis für den Besucher, für Jung und Alt.
 
Das Heuneburgmuseum, das die Gemeinde etwa 150.000 Euro im Jahr kostet, ist es der Landesregierung nicht wert, gerettet und übernommen zu werden.
 
Mit recht sagt die kleine Gemeinde Hundersingen jedoch, dass sie den Abmangel jedes Jahr nicht mehr tragen kann. Schließlich hat sie andere kommunale Aufgaben zu schultern als die Geschichte des ganzen Landes zu dokumentieren. Die keltische Geschichte ist letztendlich nicht die Geschichte der Gemeinde Hundersingen, sondern die Geschichte des ganzen Landes.
 
Warum kann man das Heuneburgmuseum, nun wirklich eines der wichtigsten des Landes, nicht unter die Fittiche des Landesmuseums oder der Staatlichen Gärten- und Schlösserverwaltung nehmen? Warum muss eine so profilierte Einrichtung geschlossen werden?
 
Unter einem großen, dem Land unterstellten Dach, wäre die Vermarktung sicherlich auch besser, so dass mehr Besucher kämen, so dass der Abmangel geringer wäre, so  dass das Risiko und die Kosten des Landes geringer wenn nicht gar gleich null wären?
 
Nun, man kann es sich denken: Die Damen und Herren Politker = Feigtiker (= FEIGe PoliTIKER!) können sich damit nicht profilieren. Also lässt man es sein. Schade, aber bezeichnend für die Feigheit der Politiker, unserer Feigtiker. Das passt ins Bild: Wer sich nicht wehren kann, wird untergebuttert. Seien es nun Beamte, die sich bekanntlich dank Streikverbot nicht wehren können, sei es ein kleines Museum, egal wie wichtig es sein mag.
 
Dieter Buck

Dienstag, 11. Dezember 2012

Buchbesprechung: Geschichte Baden-Württembergs

Geschichte Baden-Württembergs


Baden-Württemberg:
Menschen - Kultur - Geschichte

Andreas Willmy, Franz Stummer: Baden-Württemberg. 1. Von den Anfängen bis zu den Kelten

Dorothee Ade, Andreas Thiel, Franz Stummer, Francois Abel:
Baden-Württemberg. 2. Von den Römern bis zu den Alamannen

Wolfgang Urban, VAS, Jean-Maria Woehrl: Baden-Württemberg. 3. Mittelalter I







Was mag das wohl sein, wenn ein gestandener Mann einen Comicband sieht, in die Hand nimmt und in einem Zug durchliest? Das Kinder- und Jugendalter ist ja schon lang vorbei, warum also?

Der Sadifa Media Verlag hat die ersten 3 Bände einer Reihe über die Geschichte Baden-Württembergs vorgelegt. Insgesamt sind 8 Bände geplant, von denen der letzte Ende 2014 erscheinen soll.

Alle sind gezeichnet, ich würde mal sagen, in Asterix-Manier. Dies ist als Lob gedacht, schließlich hat man als Jugendlicher die ja auch geschichtsaffinen Asterix-Bände verschlungen und geliebt. So wird es auch den Jugendlichen gehen, die diese Bücher in die Hand bekommen. Es fehlt zwar die im Asterix-Buch erzählte Geschichte, aber die reale Geschichte ist ja spannend genug. Urzeitmenschen, Neandertaler, Ritter und Burgfräulein, Burgen und Ruinen haben Kinder ja schon von jeher interessiert, nicht wenige Kinder- und Jugendbücher sind seit alters her dadurch aufgebaut. Und hatten Erfolg!

Also, Kinder, weg von Science fiction, hin zur eigenen Geschichte. Heimatkunde mit Spaß - davon haben Generationen von Lehrern geträumt. Hier kann es nun Wirklichkeit werden. Da man die Schauplätze, die ja alle im Land liegen, auch besuchen kann, gewinnen Sonntagsausflüge sicher künftig eine ganz andere Qualität.

Detailgetreu werden Gegenstände des seinerzeitigen Alltags abgebildet und beschrieben, Wörtliche Rede in den Texten macht sie lebendig, persönlicher. Am Ende der Bände geben Kapitel weitere Informationen: Unter Schauplätze der Geschichte findet man eine Karte mit den wichtigsten zeitgenössischen Orten, unter „Schritt für Schritt durch die Zeiten“ eine Chronologie und am Ende im Kapitel „Darf es etwas mehr sein?“ Hinweise auf Museen und weitere Informationen.

Der Verlag hat Baden-Württemberg als erstes deutsches Bundesland ausgewählt, um hier diese Geschichtsreihe zu starten. Ein Team von profilierten Historikern Archäologen und Kulturwissenschaftlern (Wolfgang Urban, Leiter des Diözesanmuseums Rottenburg, Dr. Dorothee Ade, Lehrbeauftragte, Andreas Willmy M.A., Archäologe und Mitarbeiter von Museen, Dr. Andreas Thiel, Oberkonservator beim Landesamt für Denkmalpflege) garantieren eine wissenschaftlich saubere und genaue Arbeit. Andere Bundesländer werden sicherlich folgen. Band 1 „Von den Anfängen bis zu den Kelten“ handelt von der Zeit etwa 600 000 bis 15 v. Chr., Band 2 „Von den Römern bis zu den Alamannen“ bespricht die Periode etwa 15 v. Chr. Bis 600 n. Chr. und Band 3 „Mittelalter I“ führt in die Zeit von 600 bis 1000.

Die neue Reihe hat, wie der Verlag schreibt, Furore gemacht. Viele Zeitungen brachten große, bebilderte Berichte. Das Staatsministerium schrieb einen begeisterten Brief, und auch Landtagspräsident Guido Wolf war überaus angetan von den ersten 3 Bänden.

Dieter Buck

Baden-Württemberg: Menschen - Kultur - Geschichte

Andreas Willmy, Franz Stummer: Baden-Württemberg. 1. Von den Anfängen bis zu den Kelten. ISBN 978-3-88786-460-6.

Dorothee Ade, Andreas Thiel, Franz Stummer, Francois Abel: Baden-Württemberg. 2. Von den Römern bis zu den Alamannen. ISBN 978-3-88786-473-6.

Wolfgang Urban, VAS, Jean-Maria Woehrl: Baden-Württemberg. 3. Mittelalter I. ISBN 978-3-88786-474-3.

Alle Bücher Format ca. 22,5 x 31,5 cm, kartoniert. Sadifa Verlags GmbH, Kehl, je 14,80 Euro.

 

 


Donnerstag, 29. November 2012

Werner Koch und Christopher Koch: Stuttgarter Friedhofsführer



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Dieter + Marlies Buck
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Werner Koch und Christopher Koch:
Stuttgarter Friedhofsführer

Ein Wegweiser zu Gräbern bekannter Persönlichkeiten

Stuttgarts Friedhöfe sind nicht nur Stätten der Trauer und des Abschieds, sondern - wie der Prag- oder der Hoppenlaufriedhof - Sehenswürdigkeiten ersten Ranges, die wegen ihrer besonderen Atmosphäre und ihrer historischen Grabmonumente zahlreiche Besucher anziehen.

Erstmals liegt nun ein Führer vor, der dem interessierten Besucher den Weg zu den Gräbern von über 200 bekannten Persönlichkeiten weist, die in Stuttgart ihre letzte Ruhe gefunden haben. Neben Berühmtheiten wie dem Bundespräsidenten Theodor Heuss, dem Unternehmer Robert Bosch oder dem Dichter Eduard Mörike lassen sich viele Ruhestätten weniger bekannter aber ebenso interessanter historischer Persönlichkeiten entdecken. So wird ein Spaziergang über einen der Stuttgarter Friedhöfe gleichsam zum Bummel durch die Geschichte.

Die wichtigsten und am ausführlichsten beschriebenen Friedhöfe sind der Fangelsbachfriedhof, der Hoppenlaufriedhof, der Pragfriedhof und der Waldfriedhof. Daneben werden noch eine ganze Reihe anderer Friedhöfe mit ihren Grabstätten berücksichtigt, außerdem die Schlosskirche im Alten Schloss, die Grabkapelle auf dem Württemberg, die Stiftskirche und die Leonhardskirche.

Ein guter Service
Neben Übersichtskarten der Stuttgarter Friedhöfe erleichtern Fotografien der einzelnen Gräber das Auffinden.

Wissenswertes zu den Friedhöfen ergänzt die biografischen Informationen zu den Verstorbenen. Nützlich ist auch das alphabetische Verzeichnis der Verstorbenen, wo man sich darüber informieren kann, wer überhaupt auf einem der Stuttgarter Friedhöfe liegt.

Zum Autor:

Werner Koch leitete 25 Jahre das Garten-, Friedhofs- und Forstamt in Stuttgart. Auch im Ruhestand betätigt er sich bundesweit intensiv in vielen Ehrenämtern.

Werner Koch und Christopher Koch: Stuttgarter Friedhofsführer. Ein Wegweiser zu Gräbern bekannter Persönlichkeiten. 176 Seiten, mit 220 Farbfotos und 25 Übersichtskarten, kartoniert. Silberburg-Verlag, Tübingen. ISBN 978-3-8425-1203-0. 14,90 €.
 
Möchten Sie das Buch kaufen? Hier der Link zu Amazon:

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Freitag, 16. November 2012

Hochschwarzwald: Kapellenwegführer


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Dieter + Marlies Buck

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Erster Hochschwarzwald Kapellenwegführer:
„hochspirituell“ auf den Spuren der stillen Zeitzeugen
 
 
 
 

Der Hochschwarzwald steht wie keine andere Region für die Kombination von Natur, Genuss und Tradition. Ein wichtiger Schwerpunkt in der Tourismusarbeit liegt in der Förderung und Erhaltung der Schwarzwälder Kultur und Tradition. Der neue Hochschwarzwald Kapellenwegführer "hochspirituell" wandelt auf traditionsreichen Spuren zu 100 Kirchen und Kapellen. Die stillen Zeitzeugen spenden dem Wanderer auch heute noch Ruhe, Besinnung und Trost.
 

Hochschwarzwald: Der Stempelpass – mehr als eine schöne Erinnerung

Die kürzeste der 27 ausgewiesenen Touren geht über 6 Kilometer, die längste ist mit über 18 Kilometern für die ausdauernden Wanderer gedacht. Die Broschüre mit 119 Seiten beschreibt diese Wege mit Höhenprofil und Kartenmaterial. Der Führer enthält als Besonderheit neben zahlreichen Tourentipps und Kartenübersichten auch einen Stempelpass. Mit den modern anmutenden Stempelsymbolen kann der Wanderer die von ihm besuchten Kirchen und Kapellen dokumentieren und sich später noch daran erfreuen. Die meditativen Texte von Pfarrer Wegner geben "spirituelle Impulse" zum Innehalten und regen zum Nachdenken an.
 

Hochschwarzwald: Gemeinsam entdecken

Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH und das ökumenische Redaktionsteam mit Pfarrer Johannes Buchmüller, Pfarrer Jörg Wegner, Pfarrer Michael Knaus und Pastoralreferent Thilo Knöller führt Wanderer und Kulturinteressierte mit dem ersten Kapellenwegführer zu diesen zum Teil versteckten Perlen des Hochschwarzwaldes.

Der Kapellenwegführer ist bei den Seelsorgeeinheiten im Hochschwarzwald und bei den 13 Tourist-Informationen der Hochschwarzwald Tourismus GmbH für 4,00 Euro zu erhalten.

Dieter Buck

Deutscher Tourismuspreis: für den Schwarzwald

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Dieter + Marlies Buck
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Deutscher Tourismuspreis
geht in den Schwarzwald

E-Mobilität im Hochschwarzwald ausgezeichnet


 
Ein Deutscher Tourismuspreis 2012 geht in den Schwarzwald. Am Donnerstagabend, 8. November, wurde die Hochschwarzwald Tourismus GmbH für „E-Smart trifft Hochschwarzwald Card“ mit dem 2. Platz des Deutschen Tourismuspreises 2012 ausgezeichnet. Die Preisträger des wichtigsten Innovationswettbewerbes im Deutschlandtourismus wurden auf der Nordsee-Insel Norderney festlich gefeiert.
 
Die Jury fand den Ansatz der Hochschwarzwald Tourismus GmbH besonders innovativ, weil er die kostenlose Vorteils-Gästekarte von mehr als 260 Gastgebern auch zur Förderung einer nachhaltigen E-Mobilität nutzt. Urlauber dürfen mit ihrer Gästekarte einen von zwölf Elektro-Smarts kostenlos ausleihen. Daneben ermöglicht die Karte die Gratis-Nutzung von 100 e-Bikes und 20 Segways. So können sich Interessierte entspannt mit dem Thema e-Mobilität vertraut machen.

 
ZUMO: Zukunftsmobilität für Urlauber im Schwarzwald
Geschäftsführer Christopher Krull von der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) gratulierte dem Hochschwarzwald und würdigte die Entscheidung der Jury: „Das Projekt E-Smart im Hochschwarzwald ist die konsequente Umsetzung der Erkenntnisse aus unserem Pilotprojekt ‚Zukunftsmobilität für Urlauber im Schwarzwald‘ (ZUMO) 2011.“ 
 
Mit dem Deutschen Tourismuspreis zeichnet der Deutsche Tourismusverband (DTV) seit 2005 innovative Angebote, Kooperationsmodelle und Kommunikationsstrategien im Deutschlandtourismus aus. Eine Jury von Experten und Vertretern von Fachmedien bewertet dazu Innovationsgrad, Qualität, Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.

 
2 Projekte aus dem Schwarzwald
 
Für den „Oskar der deutschen Tourismusbranche“ waren in diesem Jahr 76 Bewerbungen zugelassen. Neun wurden in das Finale geschickt, darunter gleich zwei Projekte der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG). Bis in die Endrunde schaffte es auch die Smartphone-App „Hosentaschen-Ranger“ des Naturschutzzentrum Südschwarzwald. Die kostenlose App ist sozusagen der elektronische Vertreter von Feldberg-Ranger Achim Laber. Der digitale Wanderführer sei ein gelungener Beleg dafür, wie man anspruchsvolle Inhalte nachhaltig und mediengerecht auch für eine junge Zielgruppe aufbereiten könne.                       
Dieter Buck
 

Mittwoch, 14. November 2012

Winterfreuden im Schwarzwald: das Kinzigtal

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Dieter + Marlies Buck
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Das Kinzigtal im Winter – Schwarzwald vom Feinsten
Das Beste aus 15 Jahren Adventskalenderhaus Gengenbach
 
 
 
Im historischen Stadtkern von Gengenbach steht seit 1996 das „weltgrößte Adventskalenderhaus“. Alljährlich verwandeln sich die 24 Fenster des Rathauses in bunte Motive eines Adventskalenders. Die Fenster wurden von Künstlern wie Otmar Alt, Marc Chagall, Tomi Ungerer, Jan Peter und Franz Josef Tripp sowie von Kinderbuchillustratoren und Schülern gestaltet. In diesem Jahr bilden die schönsten Motive dieser Künstler die stimmungsvolle Kulisse für das weihnachtliche Geschehen. Begleitet mit Musik und umrahmt vom Adventsmarkt öffnet sich vom 30. November bis 23. Dezember jeden Abend um 18 Uhr ein Fenster an der klassizistischen Frontseite des Rathauses. Erstmals gibt es dazu ein attraktiv bebildertes 32-seitiges Adventsjournal zu 15 Jahren „Gengenbacher Adventskalender“.

Infos:
Das kostenlose Journal gibt es bei Gengenbach Kultur- und Tourismus, Telefon 07803 930143, www.gengenbachkult.de. 
 

„Oh Tannenbaum“ – eine Zeitreise über 436 Jahre
Wie aus winterlichem Grün und heidnischen Bräuchen der christliche Weihnachtsbaum wurde, zeigt die Ausstellung „Oh Tannenbaum“ im Museum Haus Löwenberg vom 24. November bis 20. Januar 2013 in Gengenbach. Den ersten Weihnachtsbaum ließen sich 1576 die Räte der damaligen Reichsstadt vom Förster in die Ratsstube stellen. Die Ausstellung will anhand von Postkarten, Weihnachtsschmuck und alten Fotos zugleich eine historische Zeitreise sein. In einer weiteren Ausstellung werden die Themen des Gegenbacher Adventskalenders als „Rückschau zum Schauen und Staunen“ gezeigt. Das Museum ist bis 23.12. werktags von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr, am Wochenende von 14 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet, vom 26. Dezember bis 6. Januar 2013 täglich von 15.30 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro für Erwachsene, die Familienkarte 9 Euro.
Infos:
Telefon 07803 930143, www.museum-haus-loewenberg.de.
 
 

Weihnachtlicher Tannenwald auf dem Klosterplatz

Holzhackschnitzel dämpfen die Schritte, Tannengeruch vermischt sich mit Glühweinduft und Süßigkeiten: Beim „Hausacher Advent“ im Kinzigtal verbreitet erstmals ein illuminierter Tannenwald weihnachtliche Stimmung auf dem Klosterplatz. Am 8. Dezember gruppiert sich zusätzlich der Weihnachtsmarkt um die über 60 Schwarzwaldtannen. An den Wochenenden gibt es auf der Waldbühne ein kleines Programm. Von 18 bis 20 Uhr werden Gedichte vorgetragen, Lieder gesungen und Texte gelesen.
Infos:
Infos zum Adventsprogramm beim Kultur- und Tourismusbüro, Telefon 07831 7970, www.hausach.de.
 
 

„Z’ Licht gehn“ auf dem Mühlstein in Nordrach

Als es noch nicht auf jedem Hof elektrisches Licht gab, wurde in Schwarzwalddörfern der Brauch des „Z´Licht gehn“ gepflegt: Man ging zum Licht, traf sich auf einem Hof oder in einer Gaststube, um dort gemeinsam beim Schein der Kienspäne am Ofen zu sitzen, Handarbeiten zu verrichten, zu singen und sich Neuigkeiten zu erzählen. An diesen alten Brauch knüpft man in Nordrach in der Ferienregion Kinzigtal an. Am 14. Dezember treffen sich Einheimische und Gäste ab 19 Uhr im historischen Höhenwirtshaus „Mühlstein“ zu Stubenmusik, besinnlichen Adventsgeschichten und Bauernvesper.
Infos:
Anmeldung und Infos bei Touristinfo Nordrach, Telefon 07838 929921, www.nordrach.de.
 
 

„Lebende Krippe“ an der Dorotheenhütte Wolfach

Lebensgroße Figuren und lebende Schafe stehen vom 30. November bis 7. Januar 2013 im Zentrum des Weihnachtsdorfes an der Dorotheenhütte in Wolfach. Ganzjährig geöffnet sind dagegen die 35 Weihnachtshütten in der Glasbläsermanufaktur. Sie zeigen gut 20 alte und neue Krippen und 50 Serien von mundgeblasenem und handdekoriertem Baumschmuck unter einem stimmungsvoll glitzernden Sternenhimmel. Auch wer die Kunstwerke nur bestaunen will, findet im Weihnachtsdorf viele Anregungen und kleine Pretiosen für die eigene Weihnachtsdekoration. Die Glashütte ist täglich (außer 25.12. und 01.01.) von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Infos:
Telefon 07834 83980, www.dorotheenhuette.info.
 
 

Schauerlich schöne Nikolausbräuche im Kinzigtal

In den Nächten rund um Nikolaus am 6. Dezember ziehen im Schwarzwälder Kinzigtal „Klausebigger“, „Bück“- oder „Biggeresel“ mit dem Nikolaus von Haus zu Haus. Die Furcht einflößenden übermannsgroßen Gestalten mit Tierfratze sind das Gegenstück zum gütigen St. Nikolaus. Sie brummeln und rasseln und quieken und erschrecken mit dem finsteren „Pelzmärtel“ oder dem „Rupelz“ Kinder und harmlose Gemüter. Aber mit einem Gedicht oder Flötenspiel lassen sie sich meist besänftigen. Der Nikolaus öffnet dann den Sack mit Süßem für die „Braven“, mahnt zu mehr Gehorsam oder Eifer. Besonders lebendig ist der Brauch in Haslach (Telefon 07832 706170), in Steinach (Telefon 07832 919813) und in Zell-Unterentersbach (Telefon 07835 636947).
Infos:
 
 

Wintererlebniswoche auf dem Bauernhof

Der als „besonders familienfreundlich“ ausgezeichnete Ferienhof Bühler in Schramberg-Tennenbronn bietet eine „Wintererlebniswoche“ für die ganze Familie für 280 Euro an. Der Hof liegt rund 800 Meter hoch am Ortsrand in der Nähe von Rodelhang und Skilift. Mit der KONUS-Gästekarte ist im Preis auch die freie Fahrt mit Bus und Bahn in der Ferienregion Schwarzwald enthalten.
Infos:
Telefon 07729 919266, www.buehlerferien.de
 
Dieter Buck

Montag, 12. November 2012

Deutscher Tourismuspreis für den Schwarzwald

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Dieter + Marlies Buck
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Deutscher Tourismuspreis
geht in den Schwarzwald

E-Mobilität im Hochschwarzwald ausgezeichnet

 

Ein Deutscher Tourismuspreis 2012 geht in den Schwarzwald. Am Donnerstagabend, 8. November, wurde die Hochschwarzwald Tourismus GmbH für „E-Smart trifft Hochschwarzwald Card“ mit dem 2. Platz des Deutschen Tourismuspreises 2012 ausgezeichnet. Die Preisträger des wichtigsten Innovationswettbewerbes im Deutschlandtourismus wurden auf der Nordsee-Insel Norderney festlich gefeiert.
Die Jury fand den Ansatz der Hochschwarzwald Tourismus GmbH besonders innovativ, weil er die kostenlose Vorteils-Gästekarte von mehr als 260 Gastgebern auch zur Förderung einer nachhaltigen E-Mobilität nutzt. Urlauber dürfen mit ihrer Gästekarte einen von zwölf Elektro-Smarts kostenlos ausleihen. Daneben ermöglicht die Karte die Gratis-Nutzung von 100 e-Bikes und 20 Segways. So können sich Interessierte entspannt mit dem Thema e-Mobilität vertraut machen.
ZUMO:
Zukunftsmobilität für Urlauber im Schwarzwald
Geschäftsführer Christopher Krull von der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) gratulierte dem Hochschwarzwald und würdigte die Entscheidung der Jury: „Das Projekt E-Smart im Hochschwarzwald ist die konsequente Umsetzung der Erkenntnisse aus unserem Pilotprojekt ‚Zukunftsmobilität für Urlauber im Schwarzwald‘ (ZUMO) 2011.“ 
Mit dem Deutschen Tourismuspreis zeichnet der Deutsche Tourismusverband (DTV) seit 2005 innovative Angebote, Kooperationsmodelle und Kommunikationsstrategien im Deutschlandtourismus aus. Eine Jury von Experten und Vertretern von Fachmedien bewertet dazu Innovationsgrad, Qualität, Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.
2 Projekte aus dem Schwarzwald
Für den „Oskar der deutschen Tourismusbranche“ waren in diesem Jahr 76 Bewerbungen zugelassen. Neun wurden in das Finale geschickt, darunter gleich zwei Projekte der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG). Bis in die Endrunde schaffte es auch die Smartphone-App „Hosentaschen-Ranger“ des Naturschutzzentrum Südschwarzwald. Die kostenlose App ist sozusagen der elektronische Vertreter von Feldberg-Ranger Achim Laber. Der digitale Wanderführer sei ein gelungener Beleg dafür, wie man anspruchsvolle Inhalte nachhaltig und mediengerecht auch für eine junge Zielgruppe aufbereiten könne.                       
Dieter Buck
 

Montag, 5. November 2012

Buchbesprechung: Wanderführer Freiburg und Umgebung

Der Reisebücherwanderführer-Blog ist ein Online-Magazin, in dem Sie vieles über alle Arten der alpinen Literatur, über die Alpen, das Wandern, Bergsteigen, Kultur, Geschichte, Brauchtum, Kulinarik etc. lesen können. Schauen Sie immer wieder in diese Internet-Zeitschrift, machen Sie sie zum Favoriten:Sie werden immer etwas Neues entdecken:


Besuchen Sie auch unser Online-Magazin http://alpen-blog.blogspot.com. In dieser Internet-Zeitschrift können Sie vieles über die Alpen, das Wandern, Bergsteigen, Kultur, Geschichte, Brauchtum und Kulinarik etc. der Alpenregion lesen.http://alpen-blog.blogspot.com. Beiträge über Baden-Württemberg finden Sie im Blog http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com.

Dieter + Marlies Buck

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Walter Iwersen,
Elisabeth van de Wetering:

Rund um Freiburg
zwischen Kaiserstuhl und Hochschwarzwald
 
 



 
Freiburg – eine kleine Stadt am Fuße des Schwarzwalds mit großer Attraktivität. In wenigen Minuten ist man von der autofreien Altstadt in der Natur. Dichte Fichtenwälder wechseln mit offenen Fluren. Flaches Auengelände in der Rheinebene, Weinterrassen im Kaiserstuhl sowie Bergkämme und Viehweiden im Schwarzwald prägen das Landschaftsbild in unmittelbarer Nähe.

Der Rother Wanderführer „Rund um Freiburg“ enthält 60 Vorschläge für die Erkundung dieser abwechslungsreichen Region. Das Spektrum reicht von einfachen Spaziergängen durch die städtischen Wälder bis hin zu sportlichen Aufstiegen zu den beliebten Hausbergen Schauinsland oder Rosskopf. Ortskundige werden bekannte Touren neu kombiniert entdecken. Wer zum Urlaub kommt, erhält eine ganze Reihe an Klassikern zur Auswahl.

Der Hochschwarzwald nimmt einen Schwerpunkt bei der Tourenauswahl ein, Aufstiege zum Feldberg und zum Herzogenhorn zählen zu den Highlights, ebenso die Routen durch wilde, ungeordnete Bannwaldgebiete und Wildbach-Schluchten. Zu den Lieblings-Wandergebieten der Freiburger zählt der Kaiserstuhl. Ausflüge in die mit Obstbäumen und Weinreben gefüllten Täler im Markgräfler Land führen bis zur Nachbarstadt Staufen.

Neben den ausführlichen Routenbeschreibungen sorgen bei jeder Tour Kartenausschnitte mit eingezeichnetem Wegverlauf und aussagekräftige Höhenprofile für die Orientierung unterwegs. Detaillierte Informationen zu Verkehrsanbindung sowie Einkehr erleichtern die Planung und optimale Auswahl der Wanderungen nach individuellen Bedürfnissen. Für sämtliche Touren stehen GPS-Tracks zum Download bereit. Die vielen Fotos stimmen auf ein genussvolles Wandern rund um Freiburg ein.

Die Autoren

Die Autoren Walter Iwersen und Elisabeth van de Wetering leben in Freiburg und haben für diesen Rother Wanderführer die schönsten Touren zusammengestellt. Sie haben darauf geachtet, dass nahezu alle Touren mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Stadtzentrum aus zu erreichen sind.

Die Rother Wanderführer

Von A wie „Australien“bis Z wie „Zugspitze“ bieten die Rother Wanderführer eine breite Palette an Wanderzielen weltweit. In jedem Buch sind kurze und leichte Wanderungen ebenso vertreten wie anspruchsvolle Touren. Das handliche Format und ein wetterfester Umschlag sorgen dafür, dass die Wanderführer in jede Rucksacktasche passen und auch »aufreibende« Touren unbeschadet überstehen. Die Reihe wurde mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet.

Walter Iwersen, Elisabeth van de Wetering: Rund um Freiburg zwischen Kaiserstuhl und Hochschwarzwald. 60 Touren. Rother Wanderführer. 1. Auflage 2013. 240 Seiten mit 126 Farbfotos, 60 Tourenkärtchen im Maßstab 1:25.000, 1:50.000 und 1:75.000 sowie zwei Übersichtskarten im Maßstab 1:300.000 und 1:500.000. Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierung. GPS-Tracks zum Download. Bergverlag Rother, München. ISBN 978-3-7633-4417-8. 14,90 € (D), 15,40 € (D), 20,90 sFr (UVP).

Dieter Buck

Haben Sie Interesse, das Buch zu kaufen? Hier der Link zu Amazon:

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